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stringmodulator

Manifesto: Noises made by Guitar and Bass

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; Krautrock; Postrock; sonstiges
Label: Submarine Broadcasting Company
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jan Quednau bass
Fabian Chmielewski Guitar

Tracklist

Disc 1
1. Prologue 0.56
2. Thump & Shriek 3.48
3. Growl 3.12
4. Betwixt & Between 2.58
5. Horror Vacui 5.29
6. White Noise 3.07
7. Echo Chamber 5.52
8. Guitar Sabotage 2.48
9. Miles' Backing Band 3.53
10. A Quiet Place 5.11
Gesamtlaufzeit37:14


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Abgeleitet vermutlich von Ringmodulator haben sich Fabian Chmielewski (Gitarre) und Jan Quednau (Bass) für den Projektnamen Stringmodulator entschieden. Und zwar um ihr Konzept zu verdeutlichen, die Musik ausschließlich für zwei Gitarren und damit nur für zehn Saiten zu machen. Eine aus der gemeinsamen Liebe zur Elektronik, Jazz und Krautrock abgeleitete Musik, die angeblich „spontan komponiert“ wird und dem Konzept nach keine Overdubs verträgt.

„Spontan komponiert“ ist bei Stringmodulator aber immer noch gut komponiert, klingen doch die dichten repetitiven Muster, die in den meisten Stücken zu einem elektronischen Rhythmus erfolgen, schon mal ziemlich überzeugend durchkomponiert. Wer etwa die Crimson ProjeKcts, oder die Alben von Summers & Fripp mochte, dem werden die Stücke wie „Growl“, oder „Echo Chamber“ womöglich zusagen. Es sind auf „Manifesto“ also keine langen Jams und Improvisationen zwischen Jazz und Krautrock und Elektronik zu erwarten. Nicht, dass mir diese sehr fehlen würden.

Falls alle Stücke sind also eher kompakt geraten. Einige davon offenbaren eine gewisse Nähe zu der „Düsseldorfer Schule“ der durch Post-New Wave beeinflussten Krautrock-Elektronik. Man selbst bezeichnet sich als „Electronica on 10 Strings“. Dabei sollte man noch die stellenweise ungewöhnlichen Klänge und Picking-Techniken lobend erwähnen, die die Musiker verwenden. Zahlreiche Fuzz-Boxen und (vielleicht etwas weniger zahlreiche) Gitarren-Synthesizer scheinen ebenso im Einsatz gewesen zu sein.

„Horror Vacui“ und „A Quiet Place“ könnten vielleicht als jazzig-lyrischer Postrock durchgehen. Diese zwei Stücke tanzten so ziemlich aus der Reihe auf einem Album, das doch eher energetisch und dicht ausgefallen ist. Alle Tracks haben wie gesagt ohne Overdubs auszukommen, was bei einem Duo natürlich sehr spartanische Arrangements bedeutet. Umso erstaunlicher, wie vollendet die Musik meistens anmutet, als wäre ein Duo ohne Overdubs eine optimale Besetzung. In „Miles‘ Backing Band“ scheint es stellenweise sogar leicht funkig zuzugehen.

„Manifesto“ halte ich insgesamt für ein außergewöhnliches Album, bei dem die offenen Freunde von Krautrock-Elektronik-Gitarrenprog auf ihre Kosten kommen dürften.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.9.2018
Letzte Änderung: 9.9.2018
Wertung: 10/15

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Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2015 stringmodulator 9.00 1

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