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Futuropaco

Futuropaco

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; Krautrock; Psychedelic; RetroProg
Label: El Paraiso Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Justin Pinkerton Drums, Percussion, Keyboards, Electronics, Guitars

Gastmusiker

Phillip Greenlief Tenor Sax (Track 8)

Tracklist

Disc 1
1. Fantasma arancione 4:06
2. La torre cade 4:51
3. Bambino tiranno 4:15
4. Seppelire fascisti 3:45
5. Fuoco palude 5:09
6. Peste rossa 3:56
7. La pura bianco 3:38
8. Re di menzogne 4:26
9. Ballare sulla tua tomba 3:58
Gesamtlaufzeit38:04


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Futuropaco ist der multiinstrumental veranlagten Schlagzeuger Justin Pinkerton aus Oakland, der derzeit vor allem Teil der Stonercombo Golden Void ist, aber auch in den Formationen The Roots of Orchis, Eyes, The Finches und Moholy-Nagy (siehe "Like Mirage") aktiv ist oder war. Mit "Futuropaco" veröffentlichte er im Spätsommer 2018 bei El Paraiso Records den Erstling seines Solo-Projekts.

Bis auf die Saxophontöne in "Re di Menzogne" erzeugte Pinkerton nämlich alle auf "Futuropaco" zu hörenden Klänge selbst, vornehmlich vermittels eines Schlagzeugs, E-Gitarren und allerlei elektronischer Tasteninstrumente. Das kompositorische Konzept ist bei den 9 eher kompakten Nummern immer recht ähnlich. Über ein mehr oder weniger schwungvoll groovendes, reptitiv-metronomhaftes Schlagzeugmuster webt Pinkerton jeweils dichte, eher getragen dahin wogende Gemenge an retropogressiven Tastenklängen, elektronischem Fiepen, Hupen und Flirren, und psychedelisch-jaulenden, bzw. spacig-wabernde E-Gitarrensounds.

Das Ergebnis ist ein bewegter Instrumentalprog mit Psychedelik-, Space- und Krautrock-Bezügen, der bisweilen ein wenig nach Filmmusik klingt, und fast einer Krimiserie aus den späten 60er Jahren des letzten Jahrhunderts entstammen könnte. Daher erinnert das Gebotene wohl auch ganz bewusst an den Soundtrackprog von Goblin oder an Musik von Ennio Morricone (was wohl auch die - bisweilen grammatikalisch nicht ganz korrekten - italienischen Tracktitel erklärt). Etwas gleichförmig klingt das Ganze allerdings, ist doch jede der kurzen Nummern nach einem ähnlichen Konzept aufgebaut und mit sehr ähnlichen klanglichen Mitteln in Ton gesetzt. Nur das schon erwähnte "Re di Menzogne" (wegen des jazzigen Saxophons), und das abschließende "Ballare sulla tua tomba" (wegen des Fehlens des Schlagzeugs) stechen etwas aus der Sammlung heraus.

Trotzdem ist "Futuropaco" eine ganz unterhaltsame Angelegenheit, die Freunden krautig-elektronischer Instrumentalmusik mit Librarymusic-Flair zusagen könnte. Im Grunde handelt es sich hier um eine Art von retro-psychedelischer Hintergrundmusik, die sich als solche auch ziemlich gut macht.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.9.2018
Letzte Änderung: 30.9.2018
Wertung: 9/15

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