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Träden

Träden

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: Folk; Postrock; Psychedelic; RetroProg
Label: Subliminal Sounds
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jakob Sjöholm Guitars, Voice, Percussion
Reine Fiske Guitars, Voice, Percussion, Esraj, Organ
Sigge Krantz Bass, Percussion, Voice
Nisse Törnqvist Drums (Tracks 2,3,6)
Hanna Östergren Drums (Tracks 1,4,5,7,8)

Tracklist

Disc 1
1. När lingonen mognar 11:51
2. Kung Karlsson 7:54
3. Tamburan 11:21
4. Å nej 6:06
5. OTO 9:31
6. Hoppas du förstår 6:09
7. Hymn 7:19
8. Det finns blått 10:17
Gesamtlaufzeit70:28


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Träd, Gras och Stenar heißen nun Träden. Gras und Steine haben sich also verabschiedet. Nur die Bäume sind noch da. Vermutlich haben sich die letzten verbliebenen Mitglieder von Träd, Gräs Och Stenar (Jakob Sjöholm, Reine Fiske, Sigge Krantz und Nils Törnqvist) nach dem Erscheinen von "Tack För Kaffet / So long" (oder schon vorher, um das Jahr 2015 herum) in Träden umbenannt, vielleicht weil keines der ursprünglichen Gründungsmitglieder von Träd, Gräs Och Stenar mehr beteiligt war, nachdem sich Bo Anders Persson zur Ruhe gesetzt hatte, und Torbjörn Abelli und Thomas Mera Gartz verstorben waren. Sjöholm gehörte zwar schon in den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts zur Band, stieß aber erst nach der Veröffentlichung des Debütalbums (siehe "Träd, Gras och Stenar") dazu.

Im Zeitraum 2016-2018 entstandenes Material des Quartetts wurde nun im Sommer 2018 als erstes Träden-Album veröffentlicht. Schon während der Aufnahmesessions hat wohl Hanna Östergren (von der schwedischen Retropsychedelik-Formation Hills) von Törnqvist das Schlagzeug übernommen, ist sie doch auf den meisten Nummern von "Träden" am Trommeln.

Träden machen im Grude da weiter, wo Träd, Gräs Och Stenar mit "Tack För Kaffet / So long" aufgehört haben. Ein folkiger Jam-Psych-Prog ist auch hier zu hören, wie sie ihn die Mutterformation auch schon in den 70ern im Angebot hatte, klanglich und produktionstechnisch perfektioniert, raffinierter, und versehen mit einer gewissen Postrock-Elegie. "Träden" ist im Vergleich zu den letzten Werken von Träd, Gräs Och Stenar noch eine Spure mehr retro ausgefallen, kommt zudem noch getragener und entspannt daher, dabei aber durchaus kantig und rau, sehr roh und direkt, erdig und knurrig.

Die doppelt besetzten E-Gitarren bestimmen verzerrt jaulend, effektverfremdet und hallend das Geschehen, stoisch voran getrieben von der jeweiligen Rhythmusabteilung. Dazu kommt allerlei akustisches Gitarrengeschrammel, zurückhaltender (Sprech)Gesang und allerlei zurückhaltende Hintergrundklänge, die Fiske wohl meist mit einer Orgel erzeugt, aber auch etwas Elektronisches, verfremdete Sounds und Geräusche vom Tonband, und langgezogenen Töne von Bass bzw. E-Gitarre, die dazu vielleicht mit einem Bogen bearbeitet wurden (man höre "OTO").

Mal folkig und songorientiert ("A nej", " Hoppas du förstår"), mal leicht jazzig jammend ("Kung Karlsson", "Hymn"), mal spacig-psychedelisch und postrockig hallend (der Rest – oder Solcherlei taucht eigentlich in jeder der 8 Nummern auf) ist man zu Gange, verbreitet dabei eine seltsam wohlige, melancholisch-geruhsame, eine wenig ausserweltlich-entrückte Atmosphäre, ohne auf Ecken und Kanten zu verzichten. Liebhaber von retro-psychedelischen Exkursen, versehen mit diesem typisch schwedischen, entspannt-bekifften DIY-Flair der frühen 70er, sollten hier auf ihre Kosten kommen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.10.2018
Letzte Änderung: 3.10.2018
Wertung: 11/15

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