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Akron/Family

Meek Warrior

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: Folk; Psychedelic
Label: Young God Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Dana Janssen, Miles Seaton, Ryan Vanderhoof, Seth Olinsky Bandsound (keine genauere Angabe)

Gastmusiker

Hamid Drake Schlagzeug, Frame Drum, Vocals
Do Makes, Justin Small "Death Guitar", "Dolphin Conceptuals"
Ohad Benchetrit Saxophon, Flöte
Charles Spearin Trompete, Flügelhorn
Charles Waters Klarinette, Saxophon, "Curved Soprano"
Ed Sortman Trompete
Seth, Chris Franklin Background Vocals
Nick Broste Posaune, Percussion
Griffin Rodriguez Bass, Percussion, Background Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Blessing Force 9:29
2. Gone Beyond 3:22
3. Meek Warrior 2:17
4. No Space in This Realm 5:12
5. Lightning Bolt of Compassion 4:10
6. The Rider (Dolphin Song) 7:20
7. Love and Space 3:37
Gesamtlaufzeit35:27


Rezensionen


Von: Fabian Lutz @


Nach einer Kollaboration mit Mentor Michael Gira scheinen die friedlichen Psych-Folker von Akron/Family bereit für Neues. War das erste Album Akron/Family noch im Grunde Indie-Folk + psychedelische Spielereien, ist Meek Warrior nun ein genuines Psych-Folk-Album geworden. Konkret heißt das, dass die klaren Melodien einem texturorientierten Ansatz weichen, es hier vor allem um Atmosphäre geht. Songs wie "No Space in This Realm", "Lightning Bolt of Compassion" bleiben klar im Folk, mäandern aber vor allem vor sich hin, ersterer sogar mit richtigem Drone-Sound. Der Abschlusssong "Love and Space" ist ein kleiner gottnaher Ritus im Songformat. Schon über den Albumtitel erkennt man ein gesteigertes Interesse an typischer Hippiemystik.

Neben dem Psych-Folk-Tribut sind die eindeutigen und überlangen Rock-Tracks "Blessing Force" und "The Rider" auffallend. Ersterer ist auch Opener und bringt monotones Gitarrenfrickel, Stimmgejohle, Akustikjams und zum Abschluss eine dichte Free-Jazz-Session. "The Rider" hat ebenfalls Orchesterelemente zur Hand, dieses Mal zu tribalhaftem Drumming, schrägen Chören und immer in Nähe zum Free-Jazz-Ausbruch. Am Schluss dann Feedbacklärm zu verzerrter Gitarre. Das schreckt schon auf, aber die Band weiß auch wieder zu beruhigen. Songnahe Erholung bringen die Tracks "Gone Beyond" und "Meek Warrior", die als eingängige Folknummern fast aufs erste Album gepasst hätten, dafür dann aber doch zu wenig melancholisch kommen. Denn auf ihrem dritten Album geht die Band nun entgültig in Richtung Hippie-Ekstase, mit vielen bedächtig-mystischen Sequenzen, aber auch dem Griff zum Free-Form-Rock. Also nicht einmal der softeste Weg zur Psychedelic. Und genau deshalb deutlich aufregender.

Anspieltipp(s): "Blessing Force", "No Space in This Realm", "The Rider"
Vergleichbar mit: Incredible String Band
Veröffentlicht am: 4.10.2018
Letzte Änderung: 6.10.2018
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Akron/Family

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2005 Akron/Family 10.00 1

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