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Pymlico

Nightscape

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: Independent / Alternative; Jazzrock / Fusion; sonstiges
Label: Apollon Prog Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Øyvind Brøter: Keyboards Keyboards
Stephan Hvinden Guitars
Andreas Sjo Engen: Guitars Guitars
Axel Toreg Reite Bass guitar / synth bass
Marie Færevaag Saxophones / keyboards / voice
Arild Brøter Drums / keyboards / additional guitars
Oda Rydning percussion

Gastmusiker

Matthias Krohn Nielsen asoustic guitars on 1,2,3,4/electric guitars on 3
Ketil Vestrum Einarsen flute on 1,2
Didrik Foyn Foyen trombone on 2
Andreas Fossum trumper on 2

Tracklist

Disc 1
1. Wide Awake 5:17
2. Gabagool 5:17
3. Tofana 10 AM 4:47
4. A Room Vith a View 4:59
5. Ghost Notes 8:15
6. Road Movie 4:50
7. Silver Arrow 7:31
Gesamtlaufzeit40:56


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Am Anfang von Pymlico, ungefähr am Anfang der 10er Jahre war das, da fungierte Arild Brøter als Multiinstrumentalist, der mit Hilfe von zahlreichen Gästen seine Pymlico-Alben fertigstellte. Rein klangtechnisch hat sich auch auf dem fünften Album aus dem Jahre 2018 seitdem nicht viel verändert. Nur dass Arild Brøter seine Musik nun mit der Unterstützung seitens einer festen siebenköpfigen Besetzung im Studio aufnimmt und bei den Konzerten präsentiert.

Auch wird nicht mehr alles alleine von Arild Brøter komponiert. Fast alles Stücke des Albums entstanden unter der kompositorischen Beteiligung des Keyboarders Øyvind Brøter. Sporadisch waren auch andere Bandmitglieder kompositorisch am Werkeln.

Im Vorfeld hieß es zu „Nightscape“ die Stücke seien sehr traditionell und songorientiert ausgefallen und orientieren sich verstärkt an der Popmusik des zwanzigsten Jahrhunderts. Schwermütiges, oder Atmosphärisches hatte bisher sowieso nur seltsenst ihren Niederschlag in der Musik von Pymlico gefunden.

Und nun gibt es noch mehr von diesen unbeschwerten Klängen zwischen Prog, Poprock, Alternative Rock und Jazz Rock-Fusion, für die Freunde von optimistisch wirkender Musik Pymlico schon immer geschätzt haben. Das alles wie gesagt unter verstärkter Fokussierung auf Zugänglichkeit.

Alles schön melodisch und zudem leicht cineastisch angehaucht, mit starker Präsenz der Tasteninstrumente, so dass einige der Titel in ihrer prachtvollen Leichtigkeit und der reichlichen Instrumentierung fast schon als Titelmelodien für die Familienserien herhalten könnten. Ganz besonders, wenn die Hauptmelodie von dem Sopransax in Gemeinschaft mit der elektrischen Gitarre dargeboten wird. Sopransax in einem solchen Kontext erscheint mir nämlich ganz besonders für die Titelthemen von Fernsehserien geeignet.

Das ist handwerklich und klanglich einwandfrei gemacht. An die stilistische Mischung muss man sich erst gewöhnen und danach kann man sie größtenteils vor allem bei diversen Outdoor- und Indoor-Beschäftigungen gut vertragen, nachdem man die unfairen Unterstellungen bezüglich der Verwendung für die Seifenoper vergessen hatte.

In „Ghost Movies“ wird es stellenweise funkig zu den treibenden Rhythmen. Vermutlich um den Hörer zu verwirren, wechseln sich in dem Stück Teile, die an schleppenden Progmetal erinnern mit solchen ab, die einen wahrscheinlich bei einer Fahrstuhlfahrt nicht sonderlich stören würden. Ein Wechselbad der Gefühle ist das! Die als romantisch gedachten Sopransaxsolos zu sphärischer Klangkulisse gehören wahrscheinlich zu den roten Fäden des Albums, wie auch immer man dazu stehen mag. In „Road Movie“ wird es betont poppig, oder auch alternativ rockig. Dazu gibt es die wortlosen „aaaaaah“-Gesänge.

Sagen wir es mal so: „Nightscape“ bietet die unterhaltsame für Musik für die Frohnaturen, die manchmal auch einen leichten Prog-Anstrich vertragen können. Eine Musik also, die auf „Nightscape“ über weite Strecken wie ambitionierter Pop- und Alternative Rock ohne Gesang anmutet, bei dem einige der Saxparts die Assoziationen mit Jazz-Rock-Fusion hervorrufen können. Stellenweise ähnelt die Stimmung fast schon Tangerine Dream in ihrer extrem leichtgewichtigen Phase Anfang der 90er Jahre.

Wer die insgesamt in ihrer Zusammensetzung doch ziemlich ungewöhnliche, progressiv angehauchte Variante von leichtgewichtiger Pop-Rockmusik hören möchte, der ist mit „Nightscape“ wahrscheinlich gut bedient.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.10.2018
Letzte Änderung: 9.10.2018
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pymlico

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2011 Inspirations 11.00 1
2014 Guiding Light 10.00 1
2016 Meeting Point 12.50 2

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