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Nosound

Allow Yourself

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: Elektronische Musik; Independent / Alternative; Postrock
Label: Kscope
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Giancarlo Erra vocals, instruments, programming
Paolo Vigliarolo guitars
Marco Berni keyboards
Alessandro Luci bass
Ciro Iavarone drums

Gastmusiker

Marianne DeChastelaine cello
Pete Morgan bass (4,5)
Elis Marteinsson` string quartet

Tracklist

Disc 1
1. Ego Drip 02:32
2. Shelter 03:53
3. Don't You Dare 04:00
4. My Drug 03:22
5. Miracle 03:54
6. This Night 04:30
7. At Peace 03:12
8. Growing In Me 03:23
9. Saviour 02:45
10. Weights 05:04
11. Defy 02:06
Gesamtlaufzeit38:41


Rezensionen


Von: Piotre Walter @


Zwei Jahre nach „Scintilla“ legt der Italiener Giancarlo Erra mit seiner Band NOSOUND nach. „Allow Yourself“ heißt das neue Werk.

War „Scintilla“ schon vom Willen zu Reduzieren geprägt, geht er diesen Weg auf „Allow Yourself“ konsequent weiter. Erlaubt es sich, sich weiter von seinen urprünglichen musikalischen Wurzeln zu entfernen. Die Gitarre ist diesmal stark zurückgenommen, die bei „Scintilla“ nicht so recht zum minimalistischen Konzept passen wollte, die für ein minimalistisches Werk zu melodisch und brav geraten war, ist diesmal gezielter und dramatisierend eingesetzt.

Beim neuen Album „Allow Yourself“ geht das Konzept besser auf. Der Minimalismus ist radikaler. Beeinflusst von Radioheads elektronischen Alben oder von den legendären Trip-Hop-Minimalisten Portishead, entsteht eine Art elektronischer Post Rock, der mit Rhythmus-Maschine, Drum 'n' Bass-Elementen aber auch echtem physischen Schlagzeug spielt und trotzdem überwiegend getragene, melancholische Töne anschlägt. Was meist mit ruhigem elektronischem Piano beginnt, steigert sich in schicke, teils schräge elektronische Sounds, über der der traurig-melancholische Gesang von Erra thront und dominiert. Als Kontrast gut gewählt und ebenfalls stimmig eingesetzt, als akustischer Kontrapunkt, das Cello.

Das Album hat tolle Momente, so die Cello-Piano-Ballade „Savouir“, der sich dramatisch steigernde Post-Rock-Kracher „This Night“ oder „Don´t you dare“, das poppig, beschwingt beginnt und elektronisch-düster und rhythmisch spannend endet. Allerdings sind nicht alle Songs so stark, und es gibt auch Längen. Erras Stimme ist wirkungsvoll eingesetzt, gerät aber manchmal an ihre Grenzen. Trotzdem „Allow Yourself“ ist eine deutliche Steigerung zu „Scintilla“ - allerdings muss man schon düster-ruhige Melancholie mögen.

Empfohlen für Fans von elektronischer Musik, Alternative oder dem Post-Rock Zugeneigten.

Anspieltipp(s): Savouir, This Night, Don´t you dare
Vergleichbar mit: Radiohead: A Moon shaped Pool
Veröffentlicht am: 9.10.2018
Letzte Änderung: 9.10.2018
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Nosound

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2005 Sol29 10.50 2
2008 Lightdark 9.00 4
2009 A Sense of Loss 8.50 2
2011 The northern religion of things 8.00 1
2015 Teide 2390 (CD+DVD) 10.00 1
2016 Scintilla 6.00 1

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