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Pain of Salvation

Remedy Lane

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2002
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label:
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Daniel Gildenlöw guitars, vocals
Johan Hallgren guitars
Kristoffer Gildenlöw bass
Fredrik Hermansson keyboards
Johan Langell drums

Tracklist

Disc 1
1. Of Two Beginnings 2:26
2. Ending Theme 5:01
3. Fandango 5:54
4. A Trace of Blood 8:19
5. This Heart of Mine 4:03
6. Undertow 4:49
7. Rope Ends 7:04
8. Chain Sling 4:01
9. Dryad of the Woods 4:59
10. Thorn Clown 2:18
11. Remedy Lane 5:22
12. Waking Every God 4:24
13. Second Love 9:59
14. Beyond the Pale 7:23
Gesamtlaufzeit76:02


Rezensionen


Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 1 von 2)


Der nächste Schwedenhappen liegt vor mir. Pain Of Salvation rufen zur vierten Runde. Und nachdem die letzte Runde bereits durch technischen K.O eindeutig an die Schweden geht, kann man nun in Runde 4 die Möglichkeiten entdecken.

Was andere nur mit Möbeln schaffen (wollen), schaffen PoS mit ihrer Musik - begeistern. Frisch und unverbraucht klingen, ihren Stil wahren und doch Veränderung zum Vorgängeralbum schaffen, das gelingt nur den wenigsten. Hörte ich nach dem Release von "The Perfect Element" manchen mäkeln, dass die technischen Raffinessen doch sehr anstrengend wirken, so mögen sich diese Leute jetzt entspannt zurücklehnen. Anstrengend ist "Remedy Lane" nicht, vielmehr durchzogen von messerscharfen Riffs, tollen Ideen und gleichsam wunderbaren Melodien, die sofort bestechen. Zudem gibt es wieder ein textliches Konzept, welches dem Anspruch der Band gerecht wird.

Aufgeteilt in drei größere Parts durchlebt der Hörer verschiedene Stimmungen, dabei geht die Band stellenweise sehr ungewohnt zart vor, z.B. bei "This Heart Of Mine", "Second Love". Eine Neuerung, die ihnen sehr gut steht. Die technische Seite ist natürlich nicht zu kurz gekommen. Songs wie "Fandango", "A Trace Of Blood", oder die Überhämmer "Rope Ends" und "Beyond The Pale" sind einfach nur geil und machen Spaß auf mehr. Einzig das - obwohl sehr romantische - "Dryad Of The Woods" mit seiner Lagerfeueratmosphäre will mir nicht ganz in den Stimmungsablauf der Songs passen.

Es gilt weiterhin: Solange diese Band so grandiose Alben rauswirft, können sie meinetwegen so weitermachen. Auch "Remedy Lane" ist ein Highlight erster Klasse und sollte unbedingt den Weg in eure CD-Sammlung finden und der Band nun endlich den Durchbruch bescheren.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.8.2002
Letzte Änderung: 5.2.2004
Wertung: 11/15
Grandioser Nachfolger zu Perfect Element I

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


Diese Rezension bezieht sich auf die "Remedy Lane Re:visited (Re:mixed & Re:lived)" Version, die am 1.Juli 2016 erscheint.

Um Pain of Salvation war es in den letzten Jahren etwas ruhiger geworden. Das lag zum einen daran, dass man mit Road Salt One und Road Salt Two zwei Blues-Alben veröffentlichte. Und Blues ist nun mal ruhiger als Progmetal. Zum anderen kämpfte Daniel Gildenlöw Anfang 2014 mit einer schweren und potentiell tödlichen Infektion, einer nekrotisierenden Faszitis. Erst nach einer monatelangen Behandlung mit zahlreichen Operationen und intensiver antibiotischer Therapie konnte er die Klinik wieder verlassen. Anschliessend war er nur noch ein Hemd und musste erst wieder zu Kräften kommen. Das nächste Album Falling Home war dementsprechend ebenfalls ein ruhiges akustisches Folk- und Singer-Songwriter-Album. Das nächste Studio-Album soll aber wieder härter werden, doch dazu später mehr.

Anlässlich des 25-jährigen Bandbestehens hat man nun als Appetizer das 2002-Album Remedy Lane überarbeitet, sprich Re:Visited. Dabei verpasste Jens Bogren, der schon für Opeth, Symphony X, Haken und Devin Townsend an den Reglern gedreht und bereits am Rande bei BE (ChinassiaH) und Scarsick mitgewirkt hatte, den Originalbändern einen neuen Mix. Ergänzt wird Remedy Lane Re:Visited durch eine komplette Live-Einspielung des Albums vom ProgPower USA Festival 2014.

Gildenlöw war vom Wall-of-Sound Stil Bogrens beeindruckt und war schon immer neugierig, wie Remedy Lane und The Perfect Element I im Mix Bogrens klingen würden. Nun weiss er es.

Klangvergleiche sind oft schwierig. Meist ist eine Aufnahme lauter als die andere, was den Vergleich erschwert, mal wird hier ein Instrument etwas mehr hervorgehoben, dann dort der Bass etwas betont oder die Höhen weggenommen oder einfach alles lauter produziert (Stichwort Loudness War) oder der Dynamic Range eingeschränkt. Letzterer war schon beim Original mässig bis schlecht und ist es immer noch. Ansonsten ist der Sound fetter geworden, der Bass vordergründiger und drückender, allerdings irgendwie auf Kosten des Detailreichtums und Räumlichkeit. Im Grossen und Ganzen liegen die Aufnahmen aber nicht so weit auseinander, dass man sich die neue Version jetzt zusätzlich zum Original zulegen müsste. Die Musik ist dieselbe. Und die bleibt gut. Für meinen Geschmack nicht ganz so überzeugend wie auf dem Debutalbum, aber sicher überdurchschnittlicher Progmetal.

Ergänzt wird das sowohl als 2CD-Digipak als auch als Doppel-LP inkl. CD erhältliche Studio-Album durch eine Live-Version. Das ist sicher der lohnendere Teil des Ganzen. Pain of Salvation gehören zu den besten Live-Bands, die ich je gesehen habe. Technisch, vor allem aber soundtechnisch, spielte die Band beinahe in einer eigenen Liga. Ein Freund, der früher selber Konzerte am Mischpult mixte, war stets begeistert, wenn POS im z-7 gastierte. Und das, obwohl er nicht speziell an Progmetal oder überhaupt an Progrock interessiert ist.

Auf CD kommt das natürlich nicht in gleichem Masse rüber wie im Konzertsaal. Zudem liegt mir "Remedy Lane Re:visited" lediglich als mp3-Version vor, die klanglich sicher einige Abstriche machen muss. Erahnen kann man die Live-Qualität aber schon.

Die physische Version wird ein überarbeitetes Artwork und ausführlichere Liner-Notes enthalten. Für Fans sicher ein Grund, zu zugreifen. Der wirkliche Leckerbissen kommt aber erst noch: momentan arbeitet die Band an einem neuen, härteren Album mit dem Titel "In the Passing Light of Day", welches Ende Jahr erscheinen soll. Endlich macht Gildenlöw wieder das, was er am besten kann.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.6.2016
Letzte Änderung: 14.6.2016
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pain of Salvation

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1997 Entropia 10.33 3
1998 One Hour By The Concrete Lake 11.33 3
2000 The Perfect Element I 9.50 2
2004 12:5 11.00 1
2004 BE (ChinassiaH) 10.50 2
2005 BE (Chinassiah) DVD/CD 12.00 1
2007 Scarsick 12.00 3
2009 Ending Themes - On The Two Deaths Of (2DVD) 11.00 1
2009 Linoleum E.P. 11.00 1
2010 Road Salt One 12.33 4
2011 Road Salt Two 11.67 3
2014 Falling Home 11.50 2
2017 In The Passing Light Of Day 12.25 4

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