SUCHE
Erweiterte Suche
Vorstellung und Statistik
Album-Rezensionen
STATISTIK
24169 Rezensionen zu 16520 Alben von 6433 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Shakary

Alya

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2000
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label:
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Scandy concept, bass, keyboards, some vocals
Lele Hofmann concept, guitars, keyboards, some vocals
Sandor Kwiatkowski lyrics, design
Alain Scherrer the man
Katja Vanini alya

Gastmusiker

Walter Calloni drums
Aluisio Maggini vocals
Giovanni Galfetti keyboards
Carlo Cantini violins
Gabriele Ferro rhythm guitars
Giorgio Borghini percussion
Stefano Pista Salvade trumpet

Tracklist

Disc 1
1. Sunset 4:52
2. Lost Angels 6:06
3. Time Trap 5:53
4. Starless Nights 4:53
5. Seals 9:57
6. Alya 4:22
7. The First Inquisition 6:10
8. Pain? 1:41
Gesamtlaufzeit43:54
Disc 2
1. Pain! 3:29
2. Sentence 6:09
3. The Dark Kingdom 6:09
4. The Last Drink 8:17
5. Alya 3:45
6. Babylon 6:16
7. New Angels 3:51
8. Open Skies 5:47
Gesamtlaufzeit43:43


Rezensionen


Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 1 von 2)


Hinter dem Namen Shakary verbirgt sich eine neue schweizer Formation. Die Köpfe, die sich dahinter verbergen sollten eingefleischten Fans von Clepsydra was sagen: Scandy und Lele Hofmann. Zudem sorgt Clepsydra Sänger Aluisio Maggini für die meisten Vocals. Dazu kommen noch einige Gastmusiker, so dass es sich bei Shakary um ein musikalisches Projekt handelt.

Und was für eines. Dieses Album ist ein Konzeptalbum welches in der Tradition von Ayreons Electric Castle oder gar IQs Subterranea steht und phasenweise mit diesen Werken mithalten kann. Textlich wird die Apokalypse verarbeitet, Alya ist also ein sehr biblisches Werk. Immer wieder werden Textzitate aus der Bibel in die Texte eingebaut. Aufgeteilt ist das Album in zwei CDs, die eine, die das Gute beherbergt, die andere, die das Schlechte beschreibt. Auch musikalsich wird diese Trennung vollzogen. Die zweite CD hat weit mehr abgefahrene Elemente und benötigt mehr Anlaufzeit. Das führt sogar soweit, dass eine Trompete in einigen Songs auftaucht. Anfangs dachte ich, "huch, was nun?". Aber das klingt erfrischend anders und beweist Mut. Wesentlicher Bestandteil vieler Stücke ist hingegen die Geige. Schon die ersten Momente des Intros lassen einen die Gänsehaut bekommen.

Musikalisch bietet Alya einige Höhepunkte, die den Neoprogger in Verzückung versetzen werden. Das geht bereits beim Intro los. Lost Angels bietet eine Einstimmung der Extraklasse und lässt vermuten welche Klasse das Album hat. Das gnadenlos druckvolle "Time Trap" kann voll überzeugen, die so gefühlvolle Gitarrenballade "Starless Nights" erzeugt Gänsehaut (hört euch das Teil über Kopfhörer und ganz laut an), das Prog-Highlight "Seals" ist sicher ein ganz großartiges Gewächs. Oder das wunderschöne, von Geige und herrlichen Gesangsmelodien getragene erste "Alya". "The First Inquisition" ist dann schon ein musikalischer Hinweis auf die zweite CD und das abschließende kurze "Pain?" leitet dann über. Hier wird Prog zelebriert, hier werden Stimmungen eingefangen, orchestral verzaubert, gleichzeitig wird druckvoll abgerockt und Dramatik erzeugt.

Auf CD 2 wird das ganze noch weiter ausgedehnt. "Pain!" ist ein gewollt trauriges, stellenweise sehr unharmonisches Intro welches die Spannung steigert. Hört es euch auch über Kopfhörer an - da entfaltet es seine komplette Wirkung. "Sentence" verbreitet anfangs Schwerfälligkeit, die am Ende durch Leichtigkeit ersetzt wird. "The Dark Kingdom" ist voll abgedreht. "The Last Drink" erinnert mich hin und wieder auch mal an die Flower Kings. Ein weiteres Highlight auf CD 2 ist der zweite Teil von "Alya". Diese "Live"- Version ist druckvoll, rockig, kein Vergleich zu der Version auf CD 1, wenn auch die tollen Harmonien die gleichen sind. Das anschließende "Babylon" ist für mich unbestritten eines der besten Stücke auf "Alya", schon allein diese tollen Grooves sind klasse (allerdings wirken die Feuerwerksraketen als Samples etwas lächerlich). Mit "New Angels" wird dann wieder eine fröhliche Stimmung erzeugt. Herrlich. "Open Skies ist dann nochmal ein Schmankerl für alle Freunde verspielter Instrumentale. Auch die Trompete kommt zu Solo-Ehren. Ein gelungener Abschluß!

Ich denke, meine Begeisterung ist zum Ausdruck gekommen und so manch einer wird sicherlich diese Begeisterung teilen. Shakary sind mit diesem Werk ein weiterer Stern am NeoProg-Himmel. Nur wenige Alben haben diese Frische, diese Eigenständigkeit und diese Langzeitwirkung. Alya ist auch nach etlichen Durchläufen immer wieder ein Erlebnis.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.7.2002
Letzte Änderung: 21.6.2004
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 2 von 2)


Die Hauptperson sitzt, über eine unglückliche Liebe nachgrübelnd, in einer Bar und unternimmt eine Reise in sein Inneres. Verquickt wird dies mit der biblischen Apokalypse. Im Booklet wird Gott für die Erschaffung diversester Keyboards und Gitarren gedankt. Ist das Christen-Prog? Vermutlich ist das Ganze genauso christlich wie Tull´s Aqualung.

Shakary ist das Projekt der Clepsydra-Musiker Scandy und Lele Hoffmann sowie Sandor Kwiatkowski, die zur Unterstützung noch Aluisio Maggini mitgenommen haben. Des Weiteren haben sie sich noch eine ganze Reihe weiterer Gastmusiker dazu geholt. Obwohl ich von Clepsydra nicht viel halte, bin ich von Shakary total begeistert. Obwohl derselbe Gitarrist und derselbe Sänger am Werke sind; merkwürdig das. Aber was Lele Hofmann seiner mit viel Tremolo gespielten Gitarre entlockt und Aluisio Maggini (trotz starkem Akzent) inkantiert, ist einfach nur phantastisch zu nennen. Dazu geschmackvolle Keyboards, ein beseelter Zigeunerfiedler und manchmal gar ein Trompeter, fertig ist das Meisterwerk.

Ob man aus dieser Doppel-CD auch eine einzelne hätte machen können, sei mal dahingestellt. Die Band jedenfalls hat eine schwarze und eine weiße CD gepackt, wobei ausgerechnet die zweite, weiße CD die düsterere und abgefahrenere Musik enthält.

Also: wenn schon Neoprog, dann sollte es diese Platte sein, was besseres wird man schwerlich finden.

Anspieltipp(s): Alya (beide), The last drink
Vergleichbar mit: Clepsydra
Veröffentlicht am: 22.9.2003
Letzte Änderung: 5.8.2011
Wertung: 12/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Shakary

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2002 The Last Summer 8.00 2
2006 Shakary 2006 9.00 2

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum