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Jean Michel Jarre

Equinoxe

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1978
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik
Label: Disques Dreyfus
Durchschnittswertung: 12/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Jean Michel Jarre Synthesizer, Organ, Drum Computer

Tracklist

Disc 1
1. Part 1 2:15
2. Part 2 5:00
3. Part 3 5:00
4. Part 4 6:50
5. Part 5 3:50
6. Part 6 2:30
7. Part 7 8:00
8. Part 8 4:45
Gesamtlaufzeit38:10


Rezensionen


Von: Jörg Graf @ (Rezension 1 von 2)


Man beobachtet häufig, daß das Folgealbum eines "Klassikers" diesem sehr ähnelt, hat man doch (oft nur scheinbar) das Erfolgsrezept entdeckt. Dies gilt in gewisser Weise auch für "Equinoxe". Wieder geht es um ein Motto, das ich zugegebenermassen noch nicht wirklich durchschaut habe. Ich lese auf vielen Fanpages, daß sich alles um den Tagesverlauf dreht, auf anderen dagegen, das Thema sei Wasser (was man auf der B-Seite deutlich hört, aber auch nur dort). 'Equinoxe' ist das französische Wort für 'Tag- und Nachtgleiche'. Diese gibt es zweimal im Jahr, zum Frühjahrs- und Herbstanfang. Ich persönlich glaube eher, daß die A-Seite dem Frühlingsäquinocticum und die B-Seite entsprechend dem im Herbst gewidmet ist. Die A-Seite klingt sehr warm, fröhlich, ja fast romantisch, die B-Seite eher trist und (wahrlich) verregnet. Wie auf "Oxygene" sind die Tracks nur durchnummeriert und gehen ineinander über. Die Instrumentierung ist ebenfalls identisch - das Album klingt wie "Oxygene", es sind nur andere Kompositionen.

Dennoch erkenne ich durchaus einen Fortschritt zum Vorgänger. War "Oxygene" sehr kontrastreich in Bezug auf abstrakte, melodiöse und poppige Abschnitte, trifft man sich hier doch eher in der Mitte und lässt die melodiöse Seite anklingen. Part 1 klingt wie ein Frühlingsmorgen, aber nicht zu kitschig und übergibt an den dahinwabernden Part 2, der einzige Ausflug in Richtung abstraktere 'kosmische' Klänge. Part 3 schwenkt um zur Fröhlichkeit mit einer wirklich schönen Melodie und bietet das perfekte Sprungbrett für den herrlich bombastischen Part 4 (ich habe einen traumhaften Sonnenuntergang vor meinen Augen, schluchz ;-).

Gewitter schreckt den Part 5 hoch. Dies ist wohl der bekannteste Track des Albums (geht aber im Gegensatz zu "Oxygene 4" wirklich gut ab), fast schon ein Dance-Hit. Part 6 wirkt wie ein Outro zu Part 5, das ein wenig mit dem Rhythmus desselben spielt. Part 7 gibt sich etwas bedrückter, greift die Melodie von Part 5 auf. Ich persönlich finde es leider zuviel des guten. Für 8 Minuten passiert da herzlich wenig, zumal Part 8 nach einem kurzen Chanson-Intermezzo das Thema nochmals aufwärmt, diesmal sogar als völlig dumpfes immer nochmal wiederholtes Heimorgel-Thema.

Fazit: Die ersten dreiviertel der Spielzeit sind wirklich superb, danach gehen dem sympatischen Franzosen leider die Ideen aus. Vielleicht ist es aber auch nur seine Art zu sagen: Der Herbst ist verdammt langweilig !

Anspieltipp(s): Part 4+5
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.2.2003
Letzte Änderung: 17.8.2005
Wertung: 13/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


Die Fortsetzung von Oxygene beginnt mit einer sanften Fanfare. I hört sich für mich ausserdem nach Erlösung, nach Befreiung an. Ich stelle mir vor, wie der Held eines Abenteuers nach einem langen Albtraum endlich wieder Licht sieht. Das Stück müsste von daher thematisch eigentlich am Schluss des Albums stehen, nicht zu Beginn. Aber das ist ja bloss mein Film...

Allerdings taucht der Held in II (mein Favorit des Albums) gleich wieder in eine unwirkliche Schattenwelt ab. Diese weicht in III erst Erstaunen, dann Erleichterung und schliesslicher verspielter Freude.

Der Held zeigt in IV Entschlossenheit und Mut, vergessen sind Furcht und Verunsicherung, er kämpft sich vorwärts, kämpft sich zum Sieg. Rauschendes Fest in V.

VI erinnert mich irgendwie an die Musik von C64-Games. Nostalgie.

VII : Das Fest geht weiter, es wird getanzt bis zum Taumel, bis zum Umfallen...

VIII ist wohl zuerst so etwas wie Jarre`s Sailor`s Hornpipe, eine kleine Spielerei mit französischem Touch. Das Stück wird dann zum sanften Finale, die Platte mit fetten Synthiakkorden hymnisch beendend.

Ich kann mich nicht entscheiden, ob mir Oxygene oder dieses Opus besser gefällt. Irgendwie gehören die beiden Alben für mich zusammen. Daher für beide dieselbe Note.

Für Equinoxe gilt das Gleiche wie für Oxygene. Gehört gehört und in jeden gut sortierten Plattenschrank.

Anspieltipp(s): durchhören
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.1.2006
Letzte Änderung: 19.10.2015
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Jean Michel Jarre

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Deserted Palace 7.00 1
1973 Les Granges Bruleés 9.00 2
1976 Oxygene 10.33 3
1981 Magnetic Fields 10.50 2
1982 The concerts in China 8.50 2
1984 Zoolook 7.67 3
1986 Rendez-Vous 8.00 2
1987 In Concert Houston-Lyon 7.00 2
1988 Revolutions 7.50 2
1989 live 7.00 2
1990 Waiting for Cousteau 7.00 2
1991 Images - The Best of Jean Michel Jarre - 2
1993 Chronologie 3.00 2
1994 Hong Kong 7.00 1
1997 Oxygene 7-13 3.00 1
1998 Paris Live "Electronic Night" - 1
2000 Metamorphoses 7.50 2
2002 Sessions 2000 4.00 2
2003 Geometry of Love 6.50 2
2004 Aero 8.50 2
2007 Téo & Téa - 1
2015 Electronica 1 - The Time Machine - 1
2016 Electronica 2 - The Heart Of Noise - 1
2016 Oxygene Trilogy - 1

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