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The Moody Blues

Octave

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1978
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Rock / Pop / Mainstream
Label: Decca
Durchschnittswertung: 3.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Justin Hayward Guitar, Vocals
John Lodge Bass, Guitar, Vocals
Mike Pinder Keyboards
Ray Thomas Bass, Flute, Vocals
Graeme Edge Drums

Tracklist

Disc 1
1. Steppin' in a Slide Zone 5.28
2. Under Moonshine 5.00
3. Had to Fall in Love 3.38
4. I'll Be Level With You 3.47
5. Driftwood 5.02
6. Top Rank Suite 3.40
7. I'm Your Man 4.20
8. Survival 4.09
9. One Step into the Light 4.28
10. The Day We Meet Again 6.18
Gesamtlaufzeit45:50


Rezensionen


Von: Michael Weinel @ (Rezension 1 von 3)


Ich bin eher ein Mensch, der Platten als Gesamtkunstwerk ansieht. Das fängt z. B. beim Cover an - das Auge hört schließlich mit.

Da fängt diese Platte schon an, zu missfallen. Wer diese vollkommen unspiritierte Cover-"Kunst" verbrochen hat, gehört standesrechtlich erschossen. Wo sind die schönen, künstlerisch wertvollen Cover der frühen Jahre geblieben? :-(

Leider bestätigt sich dieser Eindruck auch in der Musik. Weitgehend recht belanglose Pop-Mucke, die nicht entfernt an den Charme der alten Aufnahmen heranreicht. Viele doch eher alberne Synthie-Sounds mit stampfenden Rhythmus, die mich eher an Disco (Gott bewahre!) erinnern.

Zum Glück sind nicht alle Songs wirklich schlecht, ein paar sind ganz nett in ihrer Belanglosigkeit. Aber beileibe kein essentielles Album.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.6.2003
Letzte Änderung: 15.6.2003
Wertung: 5/15

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 2 von 3)


Hier stimme ich völlig mit Michael überein. "Octave" ist belangloser, schmalzig-seichter Pop mit einigen Ausflügen in die Disco-Musik und einem verkrampften Versuch, "funky" zu klingen (Haywards "Top Rank Suite"). Selbst Mike Pinder, von dem doch einige der besten Moody-Blues-Songs stammen, liefert mit "One Step Into The Light" nur noch seichtes Gesäusel ab. Vielleicht hat er erkannt, dass die beste Zeit der Moody Blues vorbei war und ist deshalb nach "Octave" ausgestiegen? Umso erstaunlicher, dass drei Jahre später das Strohfeuer "Long Distance Voyager" noch einmal für einen kurzen Moment ein Fünkchen Hoffnung weckte.

Nicht alle Songs sind wirklich schlecht? Doch, doch, alle, ohne Ausnahme. Nur sind ein oder zwei davon nicht ganz so schlecht wie der Rest, aber das macht dann auch keinen großen Unterschied mehr.

Anspieltipp(s): lieber z.B. "On The Threshold Of A Dream" auflegen...
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.5.2004
Letzte Änderung: 2.5.2004
Wertung: 3/15

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Von: Christian Rode @ (Rezension 3 von 3)


Immer wieder fiebern Fans einer Reunion ihrer Lieblingsband entgegen. Und es soll dann nicht einfach nur eine Tour mit den größten Hits am Stück sein, sondern am besten auch ein neues Album. Das kann mehr oder weniger gut gelingen, muss aber nicht. The Moody Blues haben in dem Vierteljahrhundert von 1978 bis 2003 eindrücklich Letzteres bewiesen. Bei jedem dieser Alben und nahezu jedem der Stücke auf diesen Alben denke ich mir, dass das nun wirklich nicht nötig gewesen wäre.

Die Moodies lebten in ihrer Goldenen Ära von 1967 bis 1972 von ihrer ganz besonderen, eigenen, unverwechselbaren Mischung aus Sixties-Melodien, klassischem Pomp und einer mellotrongetränkten Psychedelic. Jedes der Alben dieser Ära vermittelte mehr oder weniger von diesem ganz speziellen Charme. Aber diese Zeit ist vergangen. 1978 erlebte der Proggie Alben seiner Lieblingsbands wie ...and then there were three…, Tormato, Giant for a Day, XII usw., aber die Moodies setzen dem mit Octave die „Krone“ auf.

Der psychedelische Glanz ist ab und die Moodies klingen 1978 mehr wie das Electric Light Orchestra, das mit Alben wie „A New World Record“ oder „Out of the Blue“ die stilistische Vorgabe für weite Teile von Octave vorgegeben zu haben scheint. Die besseren Stücke wie „I‘ll be level with you“ wären auf einem E.L.O.-Album der Jahre 1976-79 oder bei Alan Parsons auch nicht negativ aufgefallen. Das ist einfach nur pompöser Klassik-Pop, der seine Ursprünge bei den alten Moodies hat, aber in den Jahren der Auszeit von Lynne, Parsons & Co. weiter entwickelt worden ist, nur dass deren Songs besser ins Ohr gingen.

The Moody Blues sind 1978 nur mehr noch ein Abziehbild ihrer selbst und vollkommen überflüssig geworden. Ohne den Zauber der Swinging Sixties sind nur noch dürftige Melodien in schwülstigen Popsongs zu hören. Dies sollte sich auch bei den Alben der folgenden Jahre leider nicht mehr ändern.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: ELO, Alan Parsons Project, Bee Gees…
Veröffentlicht am: 10.3.2017
Letzte Änderung: 12.3.2017
Wertung: 2/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Moody Blues

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1967 Days of Future Passed 9.25 4
1968 In Search of the Lost Chord 9.00 3
1969 On the Threshold of a Dream 10.00 1
1969 To Our Children's Children's Children 9.00 1
1970 A Question of Balance 9.00 2
1971 Every Good Boy Deserves Favour 7.00 3
1972 Seventh Sojourn 7.50 2
1974 This Is The Moody Blues - 2
1977 Caught Live + 5 7.00 1
1981 Long Distance Voyager 8.00 2
1983 The Present 4.50 2
1985 Voices in the Sky - 1
1988 Sur La Mer 3.00 1
1991 Keys Of The Kingdom 2.00 1
2005 Gold - 1
2007 Live at the BBC 1967-1970 8.00 1
2010 Threshold of a Dream - Live at the Isle of Wight Festival 7.00 1

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