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Nick Cave & The Bad Seeds

No More Shall We Part

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2001
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Independent / Alternative; Rock / Pop / Mainstream; sonstiges
Label: Mute Records
Durchschnittswertung: 13.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Nick Cave lead vocals, piano
Mick Harvey guitar
Blixa Bargeld guitar
Thomas Wydler drums
Martyn P. Casey bass
Conway Savage Organ
Warren Ellis Violin
Kate & Anna McGarrigle backing vocals

Tracklist

Disc 1
1. As I Sat Sadly By Her Side 6.15
2. And No More Shall We Part 4.00
3. Hallelujah 7.48
4. Love Letter 4.08
5. Fifteen Feet Of Pure White Snow 5.36
6. God Is In The House 5.44
7. Oh My Lord 7.30
8. Sweetheard Come 4.58
9. The Sorrowful Wife 5.18
10. We Came Along This Road 6.08
11. Gates To The Garden 4.09
12. Darker With The Day 6.07
Gesamtlaufzeit67:41


Rezensionen


Von: Michael Weinel @ (Rezension 1 von 2)


Für mich das Album des Jahres 2001.

Wer Nick Cave nicht kennt oder sich wundert, was der hier verloren hat, möge bitte die Bandnotizen lesen.

"No More Shall We Part" ist ein forderndes, aber sehr überzeugendes Album geworden. Cave perfektioniert seinen mit "The Boatman's Call" eingeschlagenen Weg weg vom eher punkigen Image zu größtenteils balladesken, getragenen Songs, die von seinem Gesang und den hervorragenden Texten leben.

So singt er zu leisen Pianoklängen und dezenter Begleitung seiner Bad Seeds über Liebe - Tod - Gott - Isolation - Verlorenheit - Krankheiten - religiösen Wahn - Trennungsschmerz und wie grausam die Welt doch ist. Richtig, wer Partymucke sucht, wird hier eher nicht fündig. ;-)

Wer allerdings auf nachdenkliche, meist ruhige (es gibt ein paar Ausbrüche) Lieder zur Pflege einer ausgewachsenen Depression ;-) steht, findet hier erstklassige Musik mit Texten von solch lyrischer Qualität, wie sie leider selten geworden ist. (Nick ist bei mir zusammen mit Leuten wie Roger Waters, Tony Banks oder Peter Hammill im Olymp der besten Rock-Lyriker.)

Eine Perle im heutigen Musiksumpf!

Anspieltipp(s): The Sorrowful Wife, As I Sat Sadly By Her Side
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.6.2003
Letzte Änderung: 23.6.2003
Wertung: 15/15

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Von: Thomas Thielen @ (Rezension 2 von 2)


Ein nöliges, brummiges, betrunkenes, nachkartendes, unreifes, manieriertes, überkandideltes, zuckerbegossenes Album... man muss Nick Cave schon sehr mögen, um diese Kreation zu schlucken.

Die Lieder sind fast durch die Bank mindestens eine Wiederholung zu lang, die Lyrics zu weitschweifig und redundant, die Instrumentalisten besoffen und die Gitarren verstimmt. Die Backing Vocals stammen wahrscheinlich aus der Kneipe, der Drummer hat Waschmitteltrommeln umfunktioniert, dem Bass fehlen wohl mindestens 2 Saiten. Man muss Nick Cave wirklich mögen, um das mit ihm durchzustehen.

Nun, ich mag Nick Cave sehr. Die Verzweifelung einer Post-Beziehungs-Depression drückt sich nun mal mit Alkohol, Nachkarten, Nölen, redundantem Selbstmitleid und Gitarren zwischen Kater und Dreitagebart aus... Und daher ist es eine mutige Meisterleistung, all diese Unstimmigkeiten zuzulassen, aufzunehmen, zu kultivieren. Wer brilliante Kompositionen sucht, möge woanders suchen. Wer neuartige Arrangements sucht - dito. Dafür ist Nick Caves 2001er Werk so echt wie nicht viel anders auf dem Musikmarkt.

Anspieltipp(s): Loveletter, No more shall we part, Darker with the day
Vergleichbar mit: Tindersticks
Veröffentlicht am: 24.6.2003
Letzte Änderung: 25.6.2003
Wertung: 12/15
Liedermachen zwischen Kitsch und Gothik

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Nick Cave & The Bad Seeds

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1996 Murder Ballads 12.00 1

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