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Samla Mammas Manna

Måltid

(Archiv-Tipp 7/2016)
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1973
Besonderheiten/Stil: Jazzrock / Fusion; Klassischer Prog; RIO / Avant; sonstiges
Label: Silence
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Lars Hollmer Electric piano, piano, vocals
Lars Krantz Bass, vocals, door
Coste Apetrea Guitar, vocals
Hasse Bruniusson Drums, percussion, vocals, glass

Tracklist

Disc 1
1. Dundrets fröjder 10:43
2. Outförsedd förlossning 3:10
3. Den återupplivade låten 5:53
4. Folkvisa i morse 2:07
5. Syster System 2:27
6. Tärningen 3:33
7. Svackorpoängen 3:11
8. Minareten 8:21
9. Vaerelseds tilbud 2:26
Gesamtlaufzeit41:51


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Die zweite Scheibe von Samla Mammas Manna ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Debut, sowohl was die musikalische Qualität des Gebotenen, als auch was die Aufnahme- und Klangqualität anbelangt! Bebben Öberg hatte die Band Ende 1971 verlassen, die dann einige Monate als Trio weitermachte. Im Sommer 1972 schloß sich dann der Gitarrist Coste Apetrea der Band an, was dem Sound der Gruppe mehr als gut getan hat. "Måltid" (Mahlzeit) ist eine rundum gelungene Platte, auf der Samla im Prinzip immer noch dieselben Ingredienzen vermischen wie auf ihrem Debut (Klamauk, Folklore, Jazz und Rock), aber um einiges druckvoller und professioneller und zudem deutlich jazzrockiger.

Die Musik auf "Måltid" unterscheidet sich nicht all zu sehr von der auf der Nachfolgescheibe "Klossa Knapitatet" gebotenen, daher sei auch auf deren Rezension von Piotre verwiesen. Recht komplexe Jazzrockstücke verstecken sich hier unter dem Klamauk-Schafspelz, der vor allem durch den quäkig-schrägen Gesang und die Kirmes- und Kinderliedmelodien dargestellt wird, die viele der Nummern hier ein- und ausleiten. Gerade in den längeren Titeln ("Dundrets Fröger", "Den återupplivade låten" und "Minareten") wird es dann aber sehr jazzrockig, fast Canterbury-artig, ist die Musik vom Wechselspiel von E-Gitarre und E-Piano geprägt. Zudem tauchen hie und da auch Mellotronklänge auf, deren Erzeuger aber in den Credits nirgends erwähnt wird. Die kürzeren, kalauerartigen, folkig-bizarren Stücke, die manchmal fast ein Zappaeskes Moment erzeugen, aber auch auf jazzrock-proggiger Basis stehen, lockern das Ganze auf. Man könnte natürlich auch sagen, daß sie den Fluß des Albums stören und verhindern, daß die Musik hier zu einem geschlossenen Ganzen verschmilzt. Aber, diese Musik ist nicht dazu geschaffen den Hörer in irgendwelche Klangsphären zu entführen. Vielmehr ist "Måltid" eine urige und witzige Scheibe, eingespielt von hervorragenden und gutgelaunten Musikern, die einen großen Unterhaltungswert hat.

Wie auch immer, eine schöne Platte, mit recht eigen(artig)er Musik, die wohl vor allem Canterbury-Freunden zusagen dürfte!

Anspieltipp(s): Dundrets Fröger
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.12.2003
Letzte Änderung: 12.3.2012
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Samla Mammas Manna

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1971 Samla Mammas Manna 9.00 1
1974 Klossa Knapitatet 11.00 1
1976 Snorungarnas Symphoni 9.00 1
1999 Kaka 12.00 1
2007 Samla / Zamla Box 13.00 1

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