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Antares

Choking The Stone

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2001
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label:
Durchschnittswertung: 9.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Han Uil Vocals, guitars
Klaas Pot Guitars
Gerwin de Weert Keyboards
Jeroen Spanjaard Bass
Sander Zoer Drums

Tracklist

Disc 1
1. Ragamuffin Rag-And-Bone-Man 6:50
2. Letting Go 6:28
3. Ethnic Cleansing 5:33
4. Half Of The Mirror 9:51
5. Circle Of Keys 4:17
6. Choking The Stone 12:33
Gesamtlaufzeit45:32


Rezensionen


Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 1 von 2)


Dies ist das selbstproduzierte Debütalbum der holländischen Formation ANTARES. Gespielt wird so genannter Progressive Metal.

Nun muß man versuchen, diesen Begriff, diese Schublade mit Leben zu füllen. Progressive Metal heißt im Falle von ANTARES nicht, Dream Theater aufs Äußerste zu kopieren, es bedeutet auch nicht, dass Keyboards nur als Hintergrundteppiche vorhanden sind. Es bedeutet vielmehr, dass die Band mit einer guten Mischung aus Härte und Melodik zu Werke geht, dazwischen geschickt verspielte Sprenkler setzt, die aber trotzdem songdienlich sind und ins Gesamtbild passen. Dabei bekommt man stellenweise sogar orientalisch anmutende Metalsongs hin.

Überhaupt muss man dem Quintett musikalisch eine hohe Reife bescheinigen. Da wird nichts wahllos abgekupfert, vielmehr versucht man eigene musikalische Wege zu gehen. Die Gitarren sind dabei ziemlich riffbetont eingesetzt, für Vordergrundmelodien zeigt sich hauptsächlich das Keyboard verantwortlich. Ich denke, da ließe sich noch mehr auf die Gitarren übertragen, um etwas mehr Wiedererkennungswert in die Stücke zu transportieren. Dazu könnte auch der Gesang ein Stück weit beitragen. Zwar hat Sänger Han eine recht angenehme Stimme, trotzdem sollte er daran noch weiter arbeiten.

Trotz dieser verhaltenen Kritik überzeugt mich dieses selbstproduzierte Werk. Die Band hat ein hohes Potenzial und begeistert durch eigene Ideen und solide handwerkliche Kunst. Besonders gelungen sind auch die orientalischen Färbungen. Zudem greift man auch politische Themen auf, wie z.B. den Kosovokrieg. Man zeigt sich als eine Band mit Format, mit Richtung und mit Klasse. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, der sollte unbedingt auf der Homepage der Jungs nachsehen und sich direkt an die Band wenden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 9.10.2001
Letzte Änderung: 2.1.2004
Wertung: 10/15
Progressive Metal auf hohem Niveau

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 2)


Die Band aus Nordholland vertraut auf eine gelungene Mischung aus sinfonischen Neo-Prog-Elementen, die mit Einflüssen aus dem Prog-Metal gepaart werden. Gerade die gesunde Mischung macht es bei Antares aus. Nicht zu heavy, aber auch nicht zu lasch, eben eine prima Balance aus elegischen Soli und harten Riffs, jedes zu seiner Zeit.

Doch findet man nicht sofort den Zugang zur Musik des Quintetts, man benötigt für einige Passagen einfach mehrere Hördurchgänge. Nur selten bekommt man Melodielinien geboten, an denen man sich sofort entlang hangeln kann. Dass heißt jetzt keineswegs, dass dem Album Melodien fehlen, die Ideen wirken nur auf den ersten Eindruck hin sperrig, nicht sofort flüssig ineinandergehend. Ein weiteres Problem, wieder mal für meine Ohren, ist die Stimmlage von Sänger und Gitarrist Han Uil. Sicherlich kein schlechter Sänger, doch komme ich nicht so ganz mit seiner leicht brüchig wirkenden Stimme klar, die stellenweise an sein Vorbild Peter Hammill erinnert. Mag hier jeder für sich selbst entscheiden.

Dafür fährt die Band im instrumentalen Bereich eine gute Anzahl an interessanten Ideen auf. Bei "Half of the mirror" ist es orientalischer Einfluss, der dem Song jede Menge Atmosphäre gibt, das über 12½-minütige Titelstück arbeitet sich durch eine ganze Gefühlswelt an sich verändernden Stimmungen. Solistische Extravaganzen dienen nie zum reinen Selbstzweck, sondern sind der Songentwicklung untergeordnet. "Chocking the stone" ist ein gutes, beim öfteren Anhören stetig wachsendes Debüt, mit dem Antares auf jeden Fall auch weiteres Potential für die Zukunft heraufbeschwört.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.4.2006
Letzte Änderung: 23.4.2006
Wertung: 9/15

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