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Nektar

Journey to the Centre of the Eye

(Archiv-Tipp 9/2016)
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1972
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Klassischer Prog; Psychedelic; Spacerock
Label: Bacillus - Bellaphon
Durchschnittswertung: 10.8/15 (5 Rezensionen)

Besetzung

Allan Freeman organ, piano, keyboards, vocals, mellotron
Roye Albrighton guitar, vocals
Derek Moore bass, guitar, vocals, mellotron
Ron Howden percussion, drums

Tracklist

Disc 1
1. Part One

1. Prelude 1:29
2. Astronauts Nightmare 6:31
3. Countenance 3:38
4. The Nine Lifeless Daughters Of The Sun 2:59
5. Warp Oversight 4:14
6. The Dream Nebula (Part 1) 2:18

2. Part Two

1. The Dream Nebula (Part 2) 2:31
2. It's All In The Mind 3:26
3. Burn Out Your Eyes 7:54
4. Void Of Vision 2:06
5. Pupil Of The Eye 2:51
6. Look Inside Yourself 0:58
7. Death Of The Mind 1:51

Gesamtlaufzeit42:46
Disc 2
1. Journey to the Centre of the Eye - live 1971   (Bonus-CD, Purple-Pyramid-Reissue 2013) 46:23
Gesamtlaufzeit46:23


Rezensionen


Von: Ralf J. Günther @ (Rezension 1 von 5)


1971 - Psychedelic und Spacerock haben noch Konjunktur, zugleich beginnt sich der symphonische Prog immer stärker auszuformulieren. "Konzeptalben" bestärken die Idee, dass die Langspielplatte und nicht die Single das adäquate Medium für Rockmusik sei. Aufwendige Covergestaltungen und bombastisch-naive Bühnenshows versuchen dem Rock zusätzlich eine visuelle künstlerische Komponente zu erschließen.

Genau am Schnittpunkt all dieser Elemente liegt die 1971 aufgenommene und im Jahr darauf veröffentlichte Debüt-LP von Nektar, jener "deutschen" Rockband, die zwar ausschließlich aus britischen Musikern bestand, aber immerhin von Deutschland aus operierte. "Journey to the Centre oft the Eye" fängt viele rockmusikalische Entwicklungen der Zeit wie in einem Spiegel auf, und die Einflussfaktoren lassen sich ohne große Schwierigkeiten ausfindig machen. Das beginnt schon bei der Erzählung, die dem Ganzen zugrundeliegt - einer typischen Sciene Fiction-Geschichte, die vom Irrflug eines Astronauten in die Weiten des Alls handelt. Durch Visionen, die ihm von einer außerirdischen Macht vermittelt werden, durchlebt er den bevorstehenden Untergang der nuklear bedrohten Erde, etc. pp. Stanley Kubricks "Space Odyssey" (nach dem Roman von A.C. Clarke) lässt grüßen.

Nektar machten sich einen Namen dadurch, dass sie ihre Space-Opera auf der Bühne wortwörtlich ins rechte Licht rückten: Lightshows bildeten für die Band ein Feld besonderen Ehrgeizes, übrigens auch noch, nachdem die Psychedelic-Bewegung ihren Zenit längst überschritten hatte, und es nicht mehr so einfach war, auf diesem Weg das Wohlwollen der Kritiker zu ernten.

Auch musikalisch werden Nektar gern in die Space-Psychedelic-Abteilung gesteckt, sicher nicht zu Unrecht. "Journey to the Centre of the Eye" liefert den besten Beleg dafür. Das Album beginnt mit expressiv verzerrten Slidegitarrensounds und feierlichen Keyboards, bevor sich ein elegisches, allerdings eher simples Thema herausschält. Der Gesang setzt kurz danach mit telefonmäßig verfremdeter Stimme ein. Die so heraufbeschworene spacedelische Atmosphäre bleibt auch im folgenden beherrschend. Dennoch sind auch Hardrockfans bei Nektar nicht an der falschen Adresse, denn die Band arbeitet sehr viel mit schlichten, effektvollen Powerchords. Zwischendurch allerdings werden die Rockgrooves zugunsten geheimnisvoll-raunender Instrumentalpassagen auch mal ganz aufgegeben.

Das musikalische Spektrum auf diesem Album bewegt sich irgendwo zwischen Pink Floyd, Deep Purple und den Moody Blues, auch die Who lassen manchmal grüßen. Elemente des Sympho-Progs - typisches Keyboard-Ro(c)koko à la Emerson etwa - sind kaum vorhanden, kein klassischer Prog also. Dennoch: Wenn es ein einzelnes Album gibt, das auf "Journey to the Centre of the Eye" deutliche Spuren hinterlassen hat, so ist es die Urplatte des Progressive Rocks: King Crimsons "In the Court of the Crimson King". Die Anklänge sind in vielen Passagen (v.a. im zweiten Teil der Platte) überdeutlich. Besonders greifbar werden sie durch den Einsatz des Mellotrons und den Gesangsduktus einiger lyrischer Passagen.

Über der Geschichte von Nektar schwebte manchmal der Vorwurf, die Gruppe vollziehe Entwicklungen lediglich nach, die andere längst abgehakt hätten. Das mag aufs Ganze gesehen auch eine gewisse Berechtigung haben. Die bemerkenswerte Komplexitätssteigerung, die den Progrock in den folgenden Jahren prägte, machte die Gruppe nicht mit. So hatte ihre Musik bisweilen auch etwas unverkennbar Eloyeskes und Uriahheepiges. Trotzdem: Nektars Debüt - so unverkennbar es in die Jahre gekommen ist - kann auch heute noch als hörenswertes Zeugnis der frühen 70er Jahren gelten.

Das britische Label Eclectic Discs legt die Platte im April 2004 zusammen mit anderen Nektar-Releases neu vor. Es handelt sich um eine digital remasterte, von der Gruppe selbst autorisierte Fasssung mit zusätzlichen Liner Notes, die zudem um zwei Bonustracks angereichert ist. Als Besonderheit soll neben der normalen Stereofassung auch ein 5.1 Surround-Mix enthalten sein, der auf den vom Label verbreiteten Vorabexemplaren aber nicht zugänglich ist, so dass ich mich dazu hier nicht äußern kann. In jedem Fall aber eine verdienstvolle Neuveröffentlichung.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.3.2004
Letzte Änderung: 29.3.2004
Wertung: 10/15

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 2 von 5)


Ääh "Interstellar Overdrive"?? - nein, doch NEKTAR im Player. Wie mein Vorschreiber schon erwähnt, sind diverse Vorbilder von den frühen Floyd, über die Beatles (der Refrain des 2. Titels erinnert sehr an diese), bis zu NICE oder KING CRIMSON zu hören. Trotzdem klingt das alles für mich immer sehr schön und herrlich altmodisch (im Sinne von verpielt, naiv). Daher kann ich Ralf in seiner Bewertung nur zustimmen, eine verdienstvolle Wiederveröffentlichung (wo hörst Du eigentlich die WHO raus?)

Nun habe ich einen SACD-Player. Die CD bietet neben der normalen Stereospur, auch eine noch besser klingende SACD-2-Kanalversion mit den 15 Titeln und eine 5:1-Version der ursprünglichen LP. Einzige wesentliche Änderung ist der Zusammenschnitt der bisher getrennten Parts von "The dream nebula" zu einem Titel. Die Bonustracks sind im 5:1-Mix nicht enthalten, was aber nicht so schlimm ist, sind sie doch eher einfach gestrickte Hardrocknummern.

Schon im kurzen Opener kommt der neue Mix sehr räumlich, erinnert an Quadrophoniewolken früher Floyd-Aufnahmen, von überall her erklingen Sounds. Ähnliches machen sie in "Warp overdrive", wo die diversen Effekte um einen herumschwirren.

Ansonsten halten sie sich beim neuen Mix glücklicherweise zurück, die hinteren Kanäle werden als Zusatz genutzt, etwa als Echoffekt für manche Gesangspassage, etwa im zweiten Titel, wo die gepreßt klingenden ersten Zeilen von hinten kommen, der anschließende Leadgesang als Antwort von vorn und die begleitenden Zweitstimmen wider von hinten - sehr schön gemacht. Auch heute etwas altmodisch klingende Soundvorstellungen wurden dezent bereinigt (wenn z.B. ursprünglich nur auf einem Kanal ertönender Gesang nun mehr in die Mitte gemixt wird). Ansonsten gibt es mal Orgel, mal Mellotron- oder Flötensound von hinten, manche Soloeinlagen werden in den hinteren Kanälen begleitet oder auch auf Wanderung durch alle geschickt, aber das Ganze wirkt nie aufdringlich.

So bleibt mir abschließend zu sagen: eine sehr schöne Wiederveröffentlichung, ich freue mich schon auf den nächsten 5:1-Mix.

Anspieltipp(s): The dream nebula, Burn out my eyes
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.8.2004
Letzte Änderung: 25.8.2004
Wertung: 10/15

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Von: Horst Straske @ (Rezension 3 von 5)


Das Nektar-Debüt "Journey To The Center Of The Eye" überzeugt mit seinem spacerockigen und ungeschliffenen Charakter. Der typische Grundsound der nachfolgenden Alben in Form einer Verbindung des symphonischen Artrocks mit mainstreamigen Rockharmonien ist hier aber schon in seiner Urform vorhanden. Das noch rockig-schroffe Grundgerüst zeigt sich bereits auf diesem Erstlingswerk mit schönen Harmonien gespickt, die im lockeren West-Coast-Sound verankert sind.

Die Kompositionen offenbaren eine Verbindung mit der symphonischen Variante des Krautrocks. So werden teilweise Erinnerungen an Wallensteins Meilenstein "Blitzkrieg" wach, was angesichts des gleichen Aufnahmeorts und Veröffentlichungsdatums nicht verwundert. Da hat die Produzentenlegende Dieter Dierks wohl schon etwas die Finger im Spiel gehabt. Gut, kann natürlich auch Zufall sein, aber der Sound von Nektar zeigt sich hier doch eindeutig vom Krautrock der Marke Wallenstein oder auch Birth Control inspiriert und wurde in hardrockig-spacige Höhen überführt. Auch wenn die „Exilbriten“ auf den Nachfolgewerken noch einige Trümpfe ausspielen sollten, zeigen sie sich bereits auf ihrem Debüt reichlich ausgereift und markieren den Beginn ihres weiteren Werdegangs zwischen Progrock, Hardrock und Mainstream.

Anspieltipp(s): Astronaut´s Nightmare
Vergleichbar mit: Birth Control, Wallenstein
Veröffentlicht am: 5.3.2005
Letzte Änderung: 5.3.2005
Wertung: 11/15

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Von: Markus Peltner @ (Rezension 4 von 5)


1969 gründete sich die Band Nektar in Hamburg. Die Engländer zogen nach Hessen und arbeiteten dort an der Veröffentlichung ihres ersten Albums, welches schließlich 1971 unter dem Titel „Journey To The Center Of The Eye“ auf den Markt gebracht wurde. Stilistisch gesehen bewegt sich diese Platte zwischen den Genres Progressive und Psychedelic Rock, wobei die Grenzen hierbei sowieso verschwimmen.

Man bekommt als Hörer eine ganze Menge geboten auf „Journey To The Center Of The Eye“. Da gibt es sehr experimentelle und stark in die psychedelische Ecke abdriftende Parts, genau wie rockige Einschübe und sehr melodiöse Abschnitte. Der Titel ist hier ein wenig Programm, denn beim Hören der Platte fühlt man sich ein wenig auf Reisen, wenn auch eher hin „zum Zentrum des Ohres“. Die Musik auf „Journey To The Center Of The Eye“ ist überaus spannend und abwechslungsreich. Laufend „passiert“ etwas Neues, erhört man etwas Überraschendes, Unvorhergesehenes beziehungsweise „Unvorhergehörtes“.

Auf dem Album gibt es wunderschöne melodiöse und harmonische Melodien zu entdecken, genau wie sehr treibende Abschnitte, in denen auf „Teufel komm raus“ gerockt wird. Dann wiederum fühlt man sich schwerelos in die Weiten des Weltalls versetzt und schwebt einer unbekannten Galaxie entgegen. Und schließlich gibt es auch diese kurzen Passagen, in denen sich alles wie eine einzige Kakophonie präsentiert, um dann wieder in Schönheit hinüberzufließen. „Journey To The Center Of The Eye“ ist ein Ausflug, mit einer ganzen Menge an Erlebnissen und Eindrücken, mit schönen Augenblicken - genau wie mit den verstörenden Episoden.

Fazit: Ein tolles Debut der „Engländer aus Deutschland“. Wer progressiven Rock vermischt mit psychedelischer Musik mag, der findet auf „Journey To The Center Of The Eye“ seine Erfüllung. Das Album wächst dabei noch mit jedem weiteren Durchlauf und ist am besten in seiner Gesamtheit zu genießen. Das bedeutet: Einfach von vorne bis hinten durchhören und sich dabei nicht stören lassen, denn „Journey To The Center Of The Eye“ ist ein Trip, der sich lohnt unternommen zu werden.

Anspieltipp(s): Durchhören...
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.1.2013
Letzte Änderung: 17.1.2013
Wertung: 12/15

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Von: Achim Breiling @ (Rezension 5 von 5)


Offenbar war es für britische Formationen der zweiten (oder dritten) Garnitur Ende der 60er Jahre eine durchaus lukrative Angelegenheit im Ausland aufzutreten. Bands von den Inseln (die meist britische Hitparadenware coverten) waren angesagt und zogen Publikum an, auch wenn diese Gruppen in ihrer Heimat so gut wie niemand kannte. Die Prophets aus Sheffield waren so eine Exportformation. So um das Jahr 1967 herum begaben sich diese nach Griechenland und wurden fast zu Stars. Der Prophets-Drummer Ron Howden soll dort sogar Vangelis Schlagzeug-Unterricht gegeben haben. Später, irgendwann im Jahre 1969, zog man nach Deutschland, um dann für einige Zeit im Star Club in Hamburg zu residieren. Gleich um die Ecke, im Top Ten Club, trat da gerade eine andere britische Exportband namens Rainbows auf, mit Roye Albrighton an der Gitarre.

Die Legende will es nun, dass Albrighton tagsüber durch St. Pauli schlenderte und am Star Club vorbeikam. Dort war gerade ein Schlagzeuger am üben. Howden von den Prophets. Albrighton schaute sich das eine Weile an, holte dann seine Gitarre und man begann zusammen zu jammen. Damit war der Grundstein von Nektar gelegt, denn wenig später starteten Howden, Allan Freeman und Derek Moore von den Prophets mit Albrighton von den Rainbows eine neue Band, für die man sich den Namen Nektar aussuchte. Die Rainbows benannten sich übrigens wenig später in Still Life um.

Die neue Band wollte nicht mehr die UK-Hitparade rauf und runter spielen, was natürlich mit einem weiteren Engagement in Hamburg nicht vereinbar war. Man hatte aber den Besitzer eines Musikclubs in Darmstadt kennen gelernt (der passenderweise "Underground" hieß - der Club, nicht der Besitzer), der die Band engagieren wollte. So kam es, dass es die Briten von Nektar an die Bergstrasse verschlug, wo man die nächsten paar Jahre hängen blieb. Wenig später nahm die Band in Dieter Dierks Studio in Stommeln ihr Debütalbum auf.

Wie man dem Beihefttext des gerade aktuellsten CD-Reissues entnehmen kann, stellt "Journey to the Centre of the Eye" die Vereinigung diversester individueller musikalischer Ideen der Bandmitglieder dar, die den Jahren zuvor entstanden waren. Dazu kamen Einflüsse seitens der Beatles, von Vanilla Fudge und auch von Karlheinz Stockhausen. Nun, offenbar hatten die Jungs von Nektar ein Stockhausenkonzert besucht (das vermutlich im Rahmen der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik stattfand) und waren schwer beeindruckt. Und das, so Ron Howden, könnte man klar auf "Journey" hören. Na ja ... so ein paar "avantgardistische" Freispieleinlagen gibt es wohl, z.B. in "Warp Oversight".

Wie man in den Ausführungen meiner Vorschreiber nachlesen kann, lassen sich vielerlei Einflüsse in dieser Musik ausmachen, die frühen Floyd, The Nice, King Crimson, The Who, Deep Purple und The Moody Blues werden da genannt, West-Coast-Artiges, Krautrock und natürlich Spacig-Psychedelisches. All diese Einflüsse mögen vorhanden sein - und als krautiges Space-Psychedelik-Album würde auch ich "Journey to the Centre of the Eye" bezeichnen -, doch kreieren Nektar hier doch durchaus ihr eigenes Ding, aus protoprogressivem Georgel, härter rockenden bis filigran-spacigen Gitarren, dezentem Akustikgeklampfe, schwebeden Mellotronteppichen, viel Hall und psychedelisch-kosmischer Atmosphäre. Und das tun sie auf sehr überzeugende Art und Weise. Ich halte "Journey to the Centre of the Eye" jedenfalls für das beste, interessanteste und eigenständigste Album der Exilbriten.

"Journey to the Centre of the Eye" wurde schon einige Male auf CD wieder veröffentlicht. Das schon weiter oben erwähnte, 2013 erschienene Reissue von Purple Pyramid bietet neben dem remasterten Originalalbum noch eine Bonus-CD, auf dem ein Konzertmitschnitt des gesamten Albummaterials zu finden ist, aufgenommen am 13. November 1971 in der Bessunger Turnhalle in Darmstadt. Der Klang ist zwar nicht perfekt, nicht mal gut (das Ganze firmiert daher auch als "Offical Bootleg"), doch kann man das sehr gut hören und die Band hatte damals offensichtlich Spaß an ihrem Auftritt (das Publikum offenhörlich auch). Die Liveversion unterscheidet sich nicht sonderlich von der Studioausgabe, doch hat die Gruppe das Material sehr überzeugend und druckvoll auf die Bühne gebracht. Sehr nett - zumindest für den Fan!

Da die Eclectic-Discs-Version des Albums schon länger vergriffen ist, sollte man, so man "Journey to the Centre of the Eye" kennen lernen möcht - was ich nur jedem an Krautig-Spacig-Psychedelischem interessierten Progger empfehlen will - zur Purple-Pyramid-Version greifen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.5.2013
Letzte Änderung: 2.5.2013
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Nektar

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 A Tab in the Ocean 8.80 5
1973 Sounds Like This 9.00 2
1973 Remember The Future 10.00 4
1974 Unidentified flying abstract 8.00 1
1974 Down To Earth 5.00 2
1974 Sunday night at the London Roundhouse 10.00 1
1975 Recycled 9.50 2
1977 Magic is a Child 4.00 2
1977 Live In New York 6.50 2
1980 Man in the moon 6.00 1
1994 Highlights 10.00 1
2001 The Prodigal Son 5.00 2
2002 Greatest Hits Live 11.00 1
2004 Evolution 8.67 3
2005 Door to the future - The light show tapes Vol.1 8.00 1
2008 Book of Days 8.00 1
2012 A Spoonful of Time 4.50 2
2013 Time Machine 7.00 2
2017 Live in Bremen 10.00 1

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