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Anthony Phillips & Harry Williamson

Tarka

(Archiv-Tipp 4/2016)
Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1988
Besonderheiten/Stil: instrumental
Label: Blueprint
Durchschnittswertung: 13.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Anthony Phillips Acoustic Guitars,Keyboards
Harry Williamson Acoustic Guitars,Keyboards

Gastmusiker

Krysia Osostowicz Violin
Ann Morfee Violin
Janet Crouch Cello
Anne Glover Oboe
Ian Hardwick Oboe
Lindsay Cooper Bassoon
Nick Cox Clarinet,Bass Clarinet
Andrew Anscombe French Horn
Didier Malherbe Flute,Piccolo,Soprano Sax
Julie Allis Harp
Guy Evans & Dave Sawyer Percussion
The National Philharmonic Orchestra conducted by Jeremy Gilbert

Tracklist

Disc 1
1. Movement One - The first Year 11:24
2. Movement Two - River and Estuary 15:43
3. Movement Three - The Hunt 15:23
4. Postlude - The Anthem 6:04
Gesamtlaufzeit48:34


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @ (Rezension 1 von 2)


Die Arbeit an diesem ehrgeizigen Werk begann bereits 1975, als Harry Williamson musikalischen Ausdruck für Wasserkreisläufe in der Natur suchte. Dabei ließ sich Williamson vom Buch seines Vaters Henry inspirieren, das "Tarka the Otter" hieß und sich ausgiebig Landschaften Südenglands widmete.Harry Williamson zog dann seinen Freund Anthony Phillips hinzu, mit dem zusammen er anschließend die Musik als Filmsoundtrack komponierte und aufnahm. Die Pläne für einen Film wurden später fallengelassen und die Musik wurde erst 1988 vollendet und auf CD rausgebracht.

Die drei Teile der "Tarka"-Suite sind wirklich prächtig gelungen. Meistens dienen zwei akustische Gitarren als Ausgangspunkt für orchestrale Passagen, oft werden Gitarrenthemen beispielsweise von Flöte, French horn und Oboe aufgegriffen und weitergeführt.

Symphonische Kulminationen wechseln sich mit zauberhaften Motiven für Blasinstrumente, Piano, Geige oder Harfe ab. Einnehmende Parts für wenige ausgewählte Instrumente, die zeitweilig als ein Kammerorchester innerhalb einer größeren Einheit agieren, fehlen ebensowenig, wie beispielsweise schnelle, lebhafte Momente für Gitarren und Sopran-Sax. Die Vielschichtigkeit der Platte läßt mehrmaliges Durchhören ohne Langeweile zu.

Mitreißend und gefühlvoll arrangiert, meisterhaft gespielt und voller Tempi- und Stimmungswechsel bleibt dieses gelungene symphonische Werk ein Muß für alle Anthohy Phillips-Fans und ist auch Klassikfreunden wärmstens zu empfehlen.Das alles gilt leider nicht für das letzte Stück "The Anthem", was besonders nach drei ausgezeichneten orchestralen Tracks als harmonisch- gefällige, elektronische Solonummer von Phillips den Gesamteindruck der Platte etwas trübt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.4.2002
Letzte Änderung: 5.4.2002
Wertung: 13/15

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Von: Michael Weinel @ (Rezension 2 von 2)


"Tarka" ist noch immer eines der Werke von Mr. Phillips, das mich immer wieder am meisten beeindruckt. Inwieweit Harry Williamson damit zu tun hat, finde ich schwer zu beurteilen.

Letzten Endes hat Siggy dazu schon alles wichtige gesagt, sodass nur Zustimmung bleibt. Ein verkanntes Meisterwerk, das sogar (!) den Ansprüchen von Klassik-Liebhabern zusagen sollte, was in Anbetracht der orchestralen Versuche so vieler Rockmusiker vielsagend sein sollte... (Man darf gespannt sein, wie der entsprechende Versuch von Tony Banks ausfallen wird!)

Die Aufnahme war lange Zeit recht schwierig zu kriegen, die LP ist nach wie vor rar, aber zum Glück gab es vor einigen Jahren eine CD-Wiederveröffentlichung (übrigens mit anderem Cover als die Ur-Ausgabe).

Neben "The Geese & The Ghost" und "Soft Dance" das Phillips-Album, das man kennen sollte.

Anspieltipp(s): Movement III
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.11.2003
Letzte Änderung: 23.11.2003
Wertung: 14/15
Ein reifes Werk

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Anthony Phillips & Harry Williamson

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1994 Gypsy Suite 11.00 1

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