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Vienna

Overture

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1988
Besonderheiten/Stil: HardRock; Neoprog
Label: King Record
Durchschnittswertung: 6.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Yukihiro Fujimura Vocals, Guitars
Shusei Tsukamoto Keyboards
Toshimi Nagai Bass
Ryuichi Nishida Drums, Percussion

Tracklist

Disc 1
1. Follow you 4:57
2. Seek a sign 5:22
3. The metamorphic time in paradise 9:19
4. Overture 6:07
5. Magic motion 6:28
6. Canone 9:32
Gesamtlaufzeit41:45


Rezensionen


Von: Kristian Selm (Rezension 1 von 2)


Auf ihrem Debüt präsentierten Vienna ihren Nippon Bombast Prog in noch erheblich abgeschwächter Form, ganz im Gegensatz zum Nachfolger "Step into", der insgesamt wesentlich ausgereifter und vor allem erheblich druckvoller aus den Startlöchern kommt. Doch auch auf ?Ouverture? blitzen zwischen den typischen 80s zuckrig-klebrigen Fanfaren-Keyboards, einem insgesamt leider etwas drucklosen, zu höhenlastigen Gesamtsound, bereits jene Momente auf, die Vienna zu einer der Prog Supergroups in Japan in den späten 80ern aufstiegen ließ.

In erster Linie ist der Stil von Vienna eine Vermischung aus moderatem Melodic / Hard Rock, härterem Neo Prog und weinerlichem Balladentouch. Doch durch einige interessante Wendungen, sinfonischen Keyboard Bombast, sowie feiner Instrumentalarbeit aller vier Beteiligten, kommt genügend Abwechslung auf. Ein weiterer Vorteil des Nippon Quartetts: der fast ausschließlich in japanisch schmetternde Yukihiro Fujimura (hier und da gibt es ein paar englische Sprachfetzen) verfügt über eine relativ gute Stimme, Fernost-bedingt von der Tonhöhe ist dieser jedoch in den höheren Lagen angelegt.

Leider ist "Overture" noch sehr von den Keyboards dominiert, die Gitarre verkommt über weite Strecken mehr zum schmückenden Beiwerk, erst gegen Ende des Albums krachen abwechselnd Saiten und Tasten, womit die Titel gleich einiges mehr an Power und Ausstrahlung gewinnen. Zudem wurde der Herz / Schmerz / Schmalzfaktor einige Male zu dick aufgetragen. Dafür sind peinlich geschminkten Herrschaften im Booklet wieder mal einen herzerfrischenden Lacher wert - vielleicht lief ja in Japan ein heimlicher Wettbewerb über um die bestgeschminkte Männer Progband...

Anspieltipp(s): Overture
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.10.2004
Letzte Änderung: 30.4.2012
Wertung: 6/15

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Von: Horst Straske @ (Rezension 2 von 2)


Vienna als kleine Supergroup des 80er Jahre Nippon-Neo-Progs widmeten sich auf ihrem ersten Album "Overture" einem hymnischen Stadion-Pomp, in dem sich markante Keyboardfanfaren und hardrockige Gitarrenriffs ein munteres Stelldichein geben. Bereits der schmissige Opener "Follow You" offenbart jedoch in unverblümter Manier, dass hier ein doch steril-synthetischer 80er Jahre Sound vorliegt, der vor allem in den Gesangslinien recht plakative Melodien offenbart und stets in einem flachen Power-Refrain mündet, der wiederum als Steilvorlage für sich genüsslich umschlingende Synthiefanfaren dient. Die Saitenbearbeitung hält sich vornehm im Hintergrund, klingt im Longtrack "The Metamorphic Time In Paradise" in einem unerwarteten, aber kurzen Solo auch mal kurz nach Alan Holdsworth auf dem ersten UK-Album. Nicht nur das sehr glamartige Outfit der an diesem Album beteiligten Akteure, sondern gerade der bombastisch-vordergründige Sound des Albums erweckt den Anschein, dass sich die Band zu höherem berufen fühlte und gerade mit stets vordergründigen Gesangsharmonien für kommerzielle Akzente setzen wollte.

Phasenweise ist der symphonisch-poppige Nippon-Schwulst von Vienna durchaus gelungen, auch wenn der musikalische Inhalt grenzwertig bleibt und eigentlich alle Ingredienzen enthält, eine tiefe Abneigung vor solch einem melodischen Plastiksound zu entwickeln. Es stellt eine schwindelerregende Gratwanderung dar, das Debüt und auch das zweite Album von Vienna in seiner Gänze zu hören und sich dabei auf den operettenhaften Fernost-Überschwang einzulassen. Passagenweise mag dies nach einer gewissen Eingewöhnungszeit zu funktionieren, insbesondere unter der Voraussetzung, dass die quietschigen Synthieflächen als stilistisches Element akzeptiert werden, um einen für das Veröffentlichungsdatum zeitgemäßen Pomp zu entfalten. Dies bewahrt den Hörer aber keinesfalls davor, urplötzlich den klebrig-süßen Sympho-Pop-Rock-Schleim abzubekommen. Selten war die Distanz zwischen Empfehlung und Warnung so kurz. Wer es nicht glauben kann, wo eine hörbare Inspiration durch ELP und UK in den späten Achtzigern münden konnte, sollte Vienna wenigstens einmal gehört haben. Ein munterer Budenzauber wird garantiert!

Anspieltipp(s): The Metamorphic Time In Paradise
Vergleichbar mit: synthetischem Nippon-Bombast
Veröffentlicht am: 15.11.2012
Letzte Änderung: 14.11.2012
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Vienna

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1988 Step Into... 10.67 3
1989 Progress 10.00 1
1998 Unknown 10.00 1

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