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The Amber Light

As they came they slightly disappeared

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2002
Besonderheiten/Stil: New Artrock; RetroProg
Label: Privatpressung
Durchschnittswertung: 8.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Rabin Dasgupta Bass Guitar, Bass Pedals
Louis Gabbiani Keyboards, Vocals
Jan Sydow Acoustic & Electric Guitars
Peter Ederer Drums

Tracklist

Disc 1
1. As they came they slightly disappeared 4:20
2. Calling on the dogs 8:45
3. Waves of memories 6:17
4. Curved sphere 12:49
Gesamtlaufzeit32:11


Rezensionen


Von: Kristian Selm (Rezension 1 von 2)


Im Dezember 2001 und Januar 2002 aufgenommen, vermittelt das Minialbum "As they came they slightly disappeared" die ersten "Gehversuche" von The Amber Light. Noch längst ist alles nicht so ausgewogen und konzentriert wie auf dem Nachfolgealbum "Goodybe to dusk, farewell to dawn". Gerade das Spiel mit Dynamikwechseln, mit innerer Dramatik ist hier bei weitem noch nicht so ausgeprägt, die Band ist noch auf der stilistischen Selbstfindung, lässt aber stellenweise bereits ihr wirkliches Potenzial aufblitzen.

Der Titelsong ist eine sphärische ambientartige Klangcollage, die sehr sachte und langsam Spannung aufbaut. Es blubbern die Elektronen, Töne erscheinen, verschwimmen, drängen sich nach vorne und verschwinden wieder. Hingegen zeigen die "richtigen" Songs in Ansätzen, wohin die Band sich später einmal bewegen sollte. "Calling on the dogs" verbindet -aufbauend auf einem funkigen Grundrhythmus - Rockgroove mit sinfonischen Elementen, was in einem elegischen Schlusspart mit einem langgezogenen Gitarrensolo gipfelt. Das mit akustischer Gitarre beginnende "Waves of memories" zeigt zuerst die ruhige Seite des Wiesbadener Quartetts, bevor der zweite Teil mehr schwebende Eleganz verströmt. "Curved sphere" bietet abschließend auf knapp 13 Minuten ausladenden, ruhig dahinfließenden RetroProg mit leichtem Pink Floyd-Appeal.

Alles in allem ein ansprechendes, interessantes Erstlingswerk mit einem wesentlich sinfonischerem Einschlag, welche insgesamt auch stärker als der Nachfolger im Progressive Rock verwurzelt ist, dem jedoch insgesamt noch etwas der rechte "Kick" fehlt. Dennoch: Daumen nach oben für The Amber Light.

Anspieltipp(s): Calling on the dogs
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 14.12.2004
Letzte Änderung: 20.4.2012
Wertung: 9/15

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Von: Andreas Pläschke @ (Rezension 2 von 2)


Das Debüt der Band beginnt mit Gesängen von Buckelwalen - zumindest hört es sich so an. Sphärische Töne kommen und gehen, am Ende scheint es etwas voller zu werden, es wird richtig hektisch, bis ein Kurzschluss nahtlos in den nächsten Titel überleitet.

Die einleitende Gitarre erinnert mich anfangs an Pink Floyd. Trotzdem entwickelt sich das Lied zu einem locker groovenden Stück mit leicht melancholischer Tendenz. Die Keyboardlinie ist etwas sehr neoproggig, der Sound für mich zu ürgselig. Aber ein netter Songauftakt. Das ruhigere "Waves of memories" besticht durch seine akustischen Gitarren und schwebenden Keyboardflächen. Bei diesem Stück gefällt mir der Drummer gut, der sehr dezent spielt. Auch der Longtrack bleibt auf der Linie "symphonischer Neoprock". Stellenweise fühle ich mich an deutsche Gruppen der 70er wie ELOY, JANE, NOVALIS erinnert - analoge Keyboardsounds, langezogene Gitarren, wuchtige Hammondakkorde oder elektronische Chöre unterstützen diese Zeitreise.

FAZIT: deutlich stärker in alten Traditionen verhaftet als die folgende Debüt-CD. Wirklich schön anzuhören, aber die Eigenständigkeit kommt erst noch.

Anspieltipp(s): Waves of memories
Vergleichbar mit: deutsche Symphonikbands der 70er
Veröffentlicht am: 8.1.2005
Letzte Änderung: 8.1.2005
Wertung: 8/15
der Opener 10

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Amber Light

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2004 Goodbye to Dusk Farewell to Dawn 10.00 3
2005 Stranger & strangers 10.00 2
2008 Play 5.67 3

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