Speechless
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Ralph Records |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Fred Frith |
Guitars, Violin, Mellotron, Bass, Drums, Voice |
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Gastmusiker
| Guigou Chenevier |
Drums, Sax, Voice (Tracks 1-5) |
| Margot Mathieu |
Sax, Voice (Tracks 1-5) |
| Ferdinand Richard |
Bass, Guimbarde, Voice (Tracks 1-5,13) |
| Jo Thirion |
Organ, Harmonium (Tracks 1-5) |
| Bill Laswell |
Bass (Tracks 6,7,9,11,15) |
| Fred Maher |
Drums (Tracks 6,7,9,11,15) |
| Tina Curran |
Recorders, Bass (Tracks 1-5,7,12,16) |
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| Roger Kent Parsons |
Bagpipes (Track 4) |
| Steve Buchanan |
Snake Sax (Track 7) |
| George Cartwright |
Sax (Tracks 6,7,9) |
| Mars Williams |
Sax (Tracks 6,7,9) |
| Steve Kretzmer |
Drums (Track 17) |
| Steve Gore |
Bass, Keyboards, Drums (Track 17) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
kick the can (part 1)
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2:22
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| 2. |
carnival on wall street
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2:52
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| 3. |
ahead in the sand
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3:18
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| 4. |
laughing matter / esperanza
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7:46
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| 5. |
woman speak to men; men speak to woman
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5:43
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| 6. |
a spit in the ocean
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2:17
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| 7. |
navajo
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3:05
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| 8. |
balance
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5:08
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| 9. |
saving grace
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1:57
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| 10. |
speechless
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3:07
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| 11. |
conversations with white arc
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1:16
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| 12. |
domaine de planousset
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3:01
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| 13. |
kick the can (part 2)
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2:18
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| 14. |
The Entire Works of Henry Cow
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1:00
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| 15. |
So schnell ich
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3:25
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| 16. |
I'm still here and I know what time it is
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1:06
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| 17. |
No More War
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4:46
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| 18. |
Typical American Family
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1:01
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| 19. |
Dig
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3:07
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| Gesamtlaufzeit | 58:35 |
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Rezensionen

Speechless ... sprachlos. Wem fehlen hier die Worte? Dem Hörer? Gesungen wird auf Fred Friths zweitem Solo-Werk zumindest auch nicht. Und ziemlich verblüfft (ohne Worte) war ich auch, als ich dieses Album zum ersten Mal gehört habe. Einfach nur seltsam kam mir diese Musik vor. Seltsam ist die Musik immer noch, doch habe ich mich inzwischen daran gewöhnt. Frith formt hier ein eigenartig melodisches Ganzes, eine kaputt-wohlklingende Kakophonie, die mich bis heute zu begeistern weiss.
Den meisten Stücken auf "Speechless" liegen Tondbandaufnahmen zugrunde, die Frith gemacht hat, als er in New York spazieren ging, Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre. Diese hört man hier im Hintergrund ablaufen ... Geräusche, Sprachfetzen, Laute. Dazu wird gerockt, schräg, krumm, verstimmt, kaputt. Eine seltsame Platte.
Auf den ersten 5 Stücken wird Frith, der vor allem Gitarre, Violine und Bass spielt, von Etron Fou Leloublan begleitet, von der Besetzung, die auch "Les Poumons Gonfles" eingespielt hat. Eine eigenartige Mischung aus Folk (inklusive Dudelsack), kantigem Rock, wilden Tänzen, Punk, Kirmesmusik und verstimmtem Gedudel gibt es da zu hören, dass entfernt an moderne Klassik erinnert. RIO eben. Dann gibt es Nummern zu hören, die von Massacre eingespielt wurden, dem kurzlebigen Trio Frith, Maher, Laswell. Live-Aufnahmen der drei Musiker wurden von Frith nachbearbeitet und ergänzt. Den Rest der Stücke hat Frith mehr oder weniger im Alleingang eingespielt, meist unterstützt von einem oder mehreren Gast-Holzbläser. Die Tapes laufen mal vorwärts, mal rückwärts ab, sorgen für quakende Frösche, die ein Freispieldurcheinander begleiten, Sprachwirrwarr und verhaltenden Krach. Die rhythmische Grundlage des Titelstücks bilden z.B. Aufnahmen eines verstopften Abflussrohres in Tim Hodgkinsons Küche (so Frith im Beiheft des RecRec-CD-Reissues). Dazu kommen noch Bass, Gitarre und diverse Tonbänder.
"Speechless": Bizarr, kantig, holprig, wüst, seltsam ... ohne Worte, aber mit sehr viel Virtuosität und Gefühl für interessante Klangmischungen zusammengebastelt. Allzu laut oder brachial wird es hier nie. Frith macht keinen formlosen Krach, sondern erzeugt ungewöhnliche Hörereignisse, die sogar wunderschöne Momente enthalten können. Meist klingt das Ganze allerdings ausgesprochen kaputt, wenn auch in einem positiven Sinne - wie eine verwunschene Ruine aus verbogenem Klang.
Dem RecRec-Reissue (das obere der beiden oben gezeigten Cover) waren noch 6 Bonustracks beigefügt, die aus der Zeit stammen, in der auch "Speechless" aufgenommen wurde. "The Entire Works Of Henry Cow" stammte ursprünglich von Morgan Fishers "Miniatures"-Kompilation und beinhaltet Fragmente aus jedem Stück, das Henry Cow jemals aufgenommen haben, zusammengebastelt nach irgendeinem komplizierten Algorithmus, genau eine Minute lang. Kaputt (ich wiederhole mich). Aus welchem Grund auch immer, sind diese Bonus-Stücke auf dem neueren CD-Reissue auf Fred-Records (das untere Cover) nicht mehr zu finden. Schade!
Kein RIO-Liebhaber sollte ohne dieses Album sein!
| Anspieltipp(s): |
egal |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.7.2005 |
| Letzte Änderung: |
12.7.2005 |
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