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The Alan Parsons Project

Eve

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1979
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Rock / Pop / Mainstream
Label: Arista
Durchschnittswertung: 3/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Alan Parsons Miscellaneous instrumental contributions...
Eric Woolfson Keyboards,
Duncan Mackay Keyboards
Ian Bairnson Guitars
David Paton Bass, Vocals
Stuart Elliott Drums, Percussion

Gastmusiker

Lesley Duncan Vocals
Chris Rainbow Vocals
Clare Torry Vocals
Dave Townsend Vocals
Lenny Zakatek Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Lucifer 5:08
2. You lie down with dogs 3:48
3. I'd rather be a man 3:55
4. You won't be there 3:40
5. Winding me up 3:59
6. Damned if I do 4:53
7. Don't hold back 3:39
8. Secret Garden 4:43
9. If I could change your mind 5:49
Gesamtlaufzeit39:34


Rezensionen


Von: Christian Rode @ (Rezension 1 von 3)


Ein Jahr nach Pyramid wird es biblisch im Hause Parsons: Eve - die Versuchung der Menschengattin Eva durch die verruchte Schlange bzw. die Versuchung des Mannes durch sein verruchtes Weib. Was hätte man alles aus diesem Thema machen können! Auch und gerade Parsons. Hinlänglich bekannt das Instrumental "Lucifer", das mit einer solchen Leichtigkeit daher kommt, das man an nichts Böses denkt. Die Scheibe mit dem Cover entstellter Schönheit hat allerdings selbst einige Schönheitsfehler. Das Selbstplagiat nimmt Züge ärgerlicher Routine an. Das Songmaterial versinkt im Sumpf des Durchschnittlichen. Alles - Arrangement, Melodien, Grundstimmungen - kommt einem unsäglich vertraut und beliebig zugleich vor. Bei "You won't be there" gelingt auch wieder ein vollendeter Absturz in den Zahnweh-Schlager. Allein dem letzten Song ist ansatzweise die Beschwörung einer melancholischen Stimmung zuzugestehen.

Anspieltipp(s): Lucifer
Vergleichbar mit: seichter Popmusik
Veröffentlicht am: 10.4.2002
Letzte Änderung: 16.7.2012
Wertung: 3/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 3)


Luzifer ist der einsame Höhepunkt des Albums und wohl die bekannteste Komposition des Projekts. Ein packendes, treibendes Instrumental.

Der Rest fällt deutlich ab. Entweder man kopiert bei den Vorwerken oder dudelt sich einfallslos durch müde Popnummern.

"You won`t be there" ist wirklich unter aller Kanone. Ein Mittelding aus Chicago, tief-singenden BeeGees und Parsons ausser Form. Mit Prog hat Eve auch nur marginal was am Hut. Zugegeben: bei APP kann man sich generell streiten, wie proggy die wirklich sind. Hier ist die Antwort aber eindeutig. "Winding me up" ist mit seinem "Klassik-Mittelteil" auch eher peinlich.

Neben Luzifer kann nur die gefühlvolle Ballade "If I could change your mind" überzeugen.

Eve erleidet Schiffbruch, weil es einfach an neuen Ideen mangelt. Und zwei gute Stücke sind nicht genug, um das Album über Wasser zu halten.

Anspieltipp(s): Luzifer, If I could change your mind
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.8.2003
Letzte Änderung: 20.8.2003
Wertung: 3/15
Luzifer 11

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Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 3 von 3)


Die dritte Tranche der Parsons-Remasters bietet an Bonustiteln meist nicht viel interessantes, bei Eve ist das jedoch ein bisschen (aber auch nur ein bisschen) anders. Neben den üblichen Demoversionen von Albumtiteln gibt es da ein kleines Stückchen mit dem Titel Elsie's Theme. Es stammt von einem zur gleichen Zeit wie Eve aufgenommenen, aber wegen Meinungsverschiedenheiten mit der Plattenfirma nie veröffentlichten Album The Sicilian Defence, das laut Beiheft "largely experimental" sein soll. Nun, so wahnsinnig experimentell ist zumindest dieses Stückchen nicht, es ist ein romantisierendes Klaviersolo. Immerhin bekommt der Fan damit eine echte Rarität geboten. Seinen Titel bekam das Stück übrigens erst für diese CD-Ausgabe, es ist nach Eric Woolfsons jüngster Enkelin benannt.

Zum eigentlichen Album haben die Kollegen schon alles wesentliche geschrieben, nach starkem Auftakt folgt der Absturz bis zur peinlichen Schlagerschmonzette You won't be there. Ansonsten werden halt die Ideen der Vorgängeralben aufgewärmt und weichgespült. Einzig erwähnenswert ist noch, dass hier die einzigen Parsons-Songs drauf sind, die von Frauen gesungen werden. Clare Torry sang übrigens ein paar Jahre zuvor Pink Floyds The Great Gig in the Sky, ebenfalls von Parsons produziert.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.9.2008
Letzte Änderung: 20.9.2008
Wertung: 3/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Alan Parsons Project

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1976 Tales of Mystery and Imagination 11.25 5
1977 I Robot 8.80 5
1978 Pyramid 8.25 4
1980 The Turn of a Friendly Card 6.25 5
1982 Eye in the Sky 5.67 3
1984 Ammonia Avenue 3.00 3
1985 Stereotomy 8.00 4
1985 Vulture Culture 2.75 4
1987 Gaudi 5.00 3
1990 Freudiana 6.50 2
1992 The ultimate collection 10.00 2
1993 Try Anything once 5.00 2
1994 Alan Parsons Live 1.00 3
1996 On Air 9.00 1
1999 The Time Machine 5.00 1

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