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The Strawbs

Bursting At The Seams

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1973 (Re-release 1998 mit Bonustiteln)
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog; Rock / Pop / Mainstream
Label: A & M Records
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Dave Cousins vocals, guitars, banjo
Richard Hudson drums, vocals
John Ford bass, vocals
Blue Weaver keyboards
Dave Lambert guitars

Tracklist

Disc 1
1. Flying 4:52
2. Lady Fuschia 4:00
3. Stormy Down 2:46
4. The River 2:22
5. Down By The Sea 6:20
6. Part Of The Union 2:56
7. Tears And Pavan

1. Tears
2. Pavan

6:38
8. The Winter And The Summer 4:10
9. Lay Down 4:33
10. Thank You 2:16
11. Will You Go   (B-side Part Of The Union) 3:55
12. Backside   (B-side Lay Down) 3:49
13. Lay Down   (single version) 3:35
Gesamtlaufzeit52:12


Rezensionen


Von: Thomas Schüßler @


1973 waren die Strawbs auf dem Höhepunkt ihres Erfolges angekommen. Das Album "Bursting at the seams" erreichte Nr. 2 der englischen Charts, ebenso wie die Single-Auskopplung "Part of the union". Dabei sollte dieser Song gar nicht mit aufs Album drauf, da er für die Band zu untypisch war und stattdessen unter dem Bandnamen The Brothers veröffentlicht werden sollte. Und in der Tat ist dies wohl einer der bekanntesten Songs der Strawbs - jedoch auch ganz und gar nicht typisch für dieses Album oder deren Musik im Allgemeinen. Diese Schunkelnummer paßt einfach nicht zwischen die anderen Songs, die wesentlich filigraner daherkommen.

Die Folk-Einflüsse, die die Musik auf den frühen Alben auszeichneten, sind weitestgehend verschwunden. In erster Linie bekommt der geneigte Hörer hier gefällige Rock/Pop-Nummern geboten, die mit Orgel und Mellotron aufgewertet werden. Gewisse Parallelen zu Procol Harum sind vorhanden, jedoch wird mehr akustische Gitarre eingesetzt. Das ist mal unterhaltsam ("Flying", "The winter and the summer"), mal aber auch nicht so erbauend ("Stormy down", "Part of the union"). Zum Abschluß gibt es noch ein Dankeschön an die Hörer, wenn Cousins zu Klavierbegleitung mit einem Kinderchor (Chor ist zuviel gesagt, wohl eher die Kindergartengruppe seiner Tochter) "Thank you" intoniert. Na ja.

Daneben gibt es aber noch die etwas epischeren Nummern "Tears and pavan" und "Down by the sea"/"The river", die mit viel Mellotron und sogar Orchestereinsatz punkten können. Hier wird voll auf die symphonische Bombastschiene gesetzt, was sich wohltuend vom Rest abhebt. Dennoch bleibt darin genug Platz, um auch ein Menuett auf einem Cembalo unterzubringen. "Down by the sea"/"The river" wurden bei Konzerten immer als Zugabe gespielt, jedoch in umgekehrter Reihenfolge, was dem Spannungsaufbau wesentlich entgegenkommt. (Und wie ich gerade sehe, wurde die Reihenfolge für die remasterte Ausgabe tatsächlich verändert.)

Nach diesem Album und der anschließenden England-Tour kam es zu Spannungen zwischen den Hauptkomponisten Dave Cousins einerseits und Richard Hudson/John Ford andererseits. Letztere gingen ihrer eigenen Wege und gründeten Hudson-Ford, Cousins hingegen suchte sich Ersatz für die beiden und machte mit den Strawbs weiter.

Anspieltipp(s): Tears and Pavan, Down by the sea
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.1.2006
Letzte Änderung: 18.1.2006
Wertung: 8/15
die beiden Tipps verdienen locker ihre 11 Punkte, der Rest liegt mehr oder weniger deutlich darunter

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Strawbs

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1970 Just a collection of Antiques and curios 10.00 1
1971 From The Witchwood 10.50 2
1974 Hero and Heroine 9.50 2
1975 Ghosts 9.00 1
1976 Deep Cuts 6.00 1
1977 Burning For You 5.00 1

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