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Age Of Nemesis

Psychogeist

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: Metal; Progmetal
Label: Magna Carta Records
Durchschnittswertung: 9/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Zoltan Kiss vocals
Gyorgy Nagy keyboards
Zoltan Fabian guitars, acoustic guitars, sequencer programming
Laszlo Nagy drums
Csaba Berczelly bass, acoustic guitars

Tracklist

Disc 1
1. Fate's Door   (Psychogeist Story Part 1) 6:11
2. Grey Room   (Psychogeist Story Part 2) 4:33
3. Faceless Enemy   (Psychogeist Story Part 3) 4:56
4. Mommy's Crying   (Psychogeist Story Part 4) 6:33
5. Psychogeist   (Psychogeist Story Part 5) 3:17
6. Breaking Away   (Psychogeist Story Part 6) 7:53
7. Goddess Nemesis 3:26
8. Eye Of The Snake 6:04
9. Karma 7:03
10. Abraxas 7:52
11. Awaking Minds 5:06
12. Video 2:32
Gesamtlaufzeit65:26


Rezensionen


Von: Thorsten Gürntke @ (Rezension 1 von 2)


Aus Ungarn kommt Age Of Nemesis. Bereits 1998 veröffentlichte man das selbst betitelte Debütalbum. Nach drei weiteren Alben in Ungarisch schaffte man 2002 den internationalen Durchbruch mit dem englischsprachigen Album "Eden?", welches via The Lasers Edge veröffentlicht wurde. Nun legt die Band mit Psychogeist nach.

Psychogeist ist ein "halbes" Konzeptalbum geworden. Sechs der 11 Stücke sind thematisch miteinander verbunden. Die Story ist eine Art Thriller, bei der eine voneinander getrennte Familie nach Jahren unter mysteriösen Bedingungen wieder zusammenkommt. Die Mutter sucht nach ihrem Sohn und muss zu ihrem Erstaunen zuerst ihren getöteten Ex-Mann identifizieren, während ihr Sohn ziemlich wirr daherredet - nur gut, dass sie Psychiaterin ist.

Musikalisch ist The Age Of Nemesis ganz klar in der Prog-Metal Ecke verwurzelt und ich bin mir sicher, die Musiker kennen allesamt die Vorreiterbands aus der amerikanischen Prog-Metal Szene. Ich nenne jetzt mal bewusst keinen Namen ;-). Ok, was besonders auffällt ist, dass die Keyboards eine sehr große Rolle im Gesamtsound von Age Of Nemesis spielen, manchmal allerdings auch mit arg merkwürdigen Sounds. Positiv hervorzuheben ist der Gesang. Die sehr klare Stimme hat einen hohen Wiedererkennungswert und baut ein sehr nettes Charisma in den Stücken auf. Die Arrangements sind allesamt gut durchdacht und geben wenig Anlass zu Kritik. Wegen mir könnte man gerne noch häufiger so aufs Pedal treten und Stimmungen erzeugen wie das beim Titelsong der Fall ist - für mich eindeutig das Highlight des Albums. Überhaupt steht es der Band besonders gut, wenn sie weniger im Fahrwasser großer Bands rumschwimmt, sondern viel mehr Mut zu Individualität aufbringt. So ist auch "Eye Of The Snake" positiv herauszuheben.

Insgesamt ein recht gutes Album der ungarischen Band. Trotz der Nähe zu den Genregrößen, gelingt es der Band immer wieder, Eigenständigkeit zu zeigen. Schade, dass da nicht noch mehr kommt, würde ich mir sehr wünschen. Wegen mir könnten auch die härteren Elemente noch verstärkt zum Zuge kommen und die Keyboards ihre Vormachtstellung etwas einschränken. So bleibt unterm Strich aber dennoch ein hörenswertes Album.

Anspieltipp(s): Psychogeist, Eye Of The Snake
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 22.1.2006
Letzte Änderung: 22.1.2006
Wertung: 9/15
ich würde jetzt gerne eine 9,5 geben

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Von: Kristian Selm (Rezension 2 von 2)


Vor einiger Zeit nannte sich der bereits 1997 gegründete ungarische Fünfer noch "Nemesis" und veröffentlichte 2002 sein englischsprachiges Debüt "Eden?" beim Laser's Edge Sublabel Sensory. Die musikalische Richtung ist damit eindeutig klar: hier geht es ohrenscheinlich um Prog Metal. Mittlerweile fand die osteuropäische Band mit Age Of Nemesis einen neuen, leicht veränderten Namen und für den Nachfolger "Psychogeist" zeichnete sich als Plattenfirma das ehemals führende Prog Metal Label Magna Carta zuständig, das sich nach längerer Zeit endlich mal wieder auf seine eigentlichen musikalischen Wurzeln besinnt.

"Psychogeist" spielt gekonnt und souverän mit allen Registern des Genres, setzt dabei aber vor allem auf die atmosphärische und hymnisch-melodische Komponente. Die Komplexität bleibt somit in verträglichen Bahnen verhaftet, wenn es auch zwischenzeitlich mal ganz ordentlich und virtuos vertrackt kracht. Vor allem merkt man den Magyaren das jahrelange Zusammenspiel und die professionelle Herangehensweise an, denn bevor man sich in englischer Sprache auf dem Markt traute, hatte man in der Heimat immerhin schon vier Alben in der Muttersprache herausgebracht und einiges an Erfahrung gewonnen. Einziger rein subjektiver Kritikpunkt: an manchen Stellen hätte der Band durchaus ein gehöriger Kick in den Hintern gut getan, da unterschwellig doch hier und da etwas zu verhalten und durchsichtig agiert wird.

Letztendlich wirkt "Psychogeist" aber in sich stimmig und inhaltlich ausgewogen. Auch spielerisch wird hier gutes bis sehr gutes Niveau geboten, was bei den Prog Metallern durchaus für Aufhorchen sorgen sollte.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.12.2007
Letzte Änderung: 2.3.2012
Wertung: 9/15

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