SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
12.12.2017
Acqua Fragile - A New Chant
Spock's Beard - Snow Live
Opeth - Opeth/Enslaved Split EP
11.12.2017
Syd Barrett - The Madcap Laughs
The Perc Meets The Hidden Gentleman & The Lavender Orchestra - Praha
Lesoir - Latitude
10.12.2017
LEF - HyperSomniac
Intervals - The Way Forward
Sairen - Ultima Lux
9.12.2017
Emerson, Lake & Palmer - Brain Salad Surgery
Bernocchi, FM Einheit, Jo Quail - Rosebud
8.12.2017
Paranight - Into the Night
Starsabout - Halflight
7.12.2017
Pink Floyd - Delicate Sound of Thunder
Playgrounded - In Time with Gravity
Melanie Mau & Martin Schnella - The Oblivion Tales
10 cc - Bloody Tourists
6.12.2017
Circle - TULIKOIRA
ARCHIV
STATISTIK
24172 Rezensionen zu 16522 Alben von 6433 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Mike Oldfield

The Millennium Bell

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1999
Besonderheiten/Stil: sonstiges
Label: WEA
Durchschnittswertung: 1/15 (4 Rezensionen)

Besetzung

Mike Oldfield

Tracklist

Disc 1
1. Peace on Earth 4:09
2. Pacha Mama 4:06
3. Santa Maria 2:44
4. Sunlight Striking Through Cloud 4:33
5. The Doge's Palace 3:08
6. Lake Constance 5:16
7. Mastermind 3:04
8. Broad Sunlit Uplands 4:03
9. Liberation 2:38
10. Amber Light 3:50
11. The Millennium Bell 7:36
Gesamtlaufzeit45:07


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @ (Rezension 1 von 4)


Nach "Guitars" schien es ja mit Oldfield wieder aufwärts zu gehen, aber was er jetzt mit "The Millennium Bell" abgeliefert hat, ist, mit Verlaub, unter aller Sau. Das einleitende "Peace on Earth" gibt mit nichtssagenden New-Age-Gesäusel und ebensolchem "La La La" Gesang schon zu den schlimmsten Befürchtungen Anlass; zu Recht, wie sich im weiteren Verlauf dieser CD herausstellt. "Pacha Mama" ist Ethnomusik mit indianischen Trommeln und Gesang in Inkasprache, immerhin ganz nett anzuhören. "Santa Maria" fällt dann schon wieder in New-Age-Gesäusel zurück, diesmal mit einem deplazierten Shantychor. "Sunlight striking..." ist wieder Ethnomusik mit afrikanischem Einschlag und teils gesprochenem, teils gesungenem Text. "The Doge's Palace" ist ein italienisch inspiriertes Orchesterstückchen im Stil der Klassik-Popper "Rondo Veneziano", zu allem Überfluss intonieren ein Solo-Tenor und ein Männerchor die Namen einiger venezianischer Dogen. Albern. "Lake Constance" ist ein kleiner Lichtblick (relativ zu den vorhergehenden Stücken), ein ruhiges Stück für Streichorchester. "Mastermind" passt ganz gut als Untermalung von "Derrick" und ähnlichem. Es soll die "Gangster-Stimmung" in den USA der Prohibition darstellen, so heißt es im Beiheft. Tatsächlich wirk es eher unfreiwillig komisch.

Die weiteren Tiefschläge möchte ich euch ersparen, nur noch auf zwei Titel etwas näher eingehen: "Broad Sunlit Uplands" ist wieder etwas besser als der Rest, ein weiteres Orchesterstück, sehr melancholisch, bis gegen Ende eine Mundharmonika eine merkwürdige Westernstimmung erzeugt.

Den absoluten Tiefpunkt aber bildet das abschließende Titelstück. Laut Beiheft ist es in Zusammenarbeit mit einer "Ibiza Legende" namens DJ Pippi entstanden. Und genau so klingt es auch: schlimmstes Techno-Disco-Gedröhne.

Fazit: Finger weg, es sei denn, man will unbedingt alles von Oldfield haben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.5.2002
Letzte Änderung: 10.5.2002
Wertung: 1/15

Zum Seitenanfang

Von: Oliver Mensing (Rezension 2 von 4)


...oder der Flop des Jahrtausends! Ich möchte mich Jochen anschließen (allerdings finde ich die Note 1 sehr gnädig). Was ist nur mit diesem Musiker los? Früher vergingen schon mal zwei bis drei Jahre zwischen den einzelnen Werken und die lange Wartezeit wurde regelmäßig mit guten bis sehr guten Alben (bis auf Ausnahmen wie Crises, Earth Moving und Islands) belohnt. Doch was der Gute seit Tubular Bells III macht, spottet jeglicher Beschreibung. Drei CDs innerhalb von knapp zwei Jahren erinnert schon stark an Fließbandarbeit. Und was leidet darunter? Klar, zwangsläufig die Qualität! Und dann ständig seine Bell-Titel (TB I bis III). Und jetzt auch noch eine weitere Bell-Scheibe: The Millennium Bell. Auch Mike Oldfield scheint es mittlerweile nötig zu haben auf einen Marketing-Zug Marke 'Millennium' zu springen. Wegen der Weihnachtszeit mußte die Scheibe natürlich rechtzeitig in den Läden stehen. Und so klingt sie auch: Halbfertige Ware mit dutzendfach gehörten Melodien. Das gesamte Album ist einfach nur schlecht! Insbesondere das Titelstück klingt nach: Oldfield goes Love Parade mit 'ner Menge Wodka-Red Bull im Hirn. Das soll die Aufarbeitung von 2000 Jahren Musikgeschichte sein? Für mich ist dieses Album eine Beleidigung der Geschichte, die so geniale Komponisten wie Mozart und Orff, Sänger wie Jim Morrison, Jon Anderson und Peter Gabriel oder Bands wie Saga, Dream Theater und IQ hervorgebracht hat. Lieber Mike, das war wieder nix!

Anmerkung: Kürzlich las ich, daß Oldfield seine Villa auf Ibiza an einen der Oasis-Musiker verkauft hat. Sollte Mike tatsächlich nach Great Britain zurückkehren? Vielleicht kommt er ja dann wieder zur Vernunft ?!?!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.8.2002
Letzte Änderung: 29.8.2002
Wertung: 1/15
Es gibt keine Note, die diesem Mist gerecht wird

Zum Seitenanfang

Von: Jörg Schumann @ (Rezension 3 von 4)


Man kann eine Nummer auch zu Tode reiten. Wenn er sich damit mal nicht selber ins Bein geschossen hat und Heerscharen von "Spätgeborenen" wegen solchem Mist um das Original einen Bogen machen. Einfach nur schlecht!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.4.2008
Letzte Änderung: 6.4.2008
Wertung: 1/15
hau wech!

Zum Seitenanfang

Von: Nik Brückner @ (Rezension 4 von 4)


Warum heißen die neueren "Bell"-Scheiben eigentlich so? Die haben doch sowohl konzeptionell als auch strukturell überhaupt nichts mit "TB" zu tun! Nur weil's mal läutet?!?

Drei Dinge muss man Röhrenglöckner Oldfield zugute halten:
1. Das Cover. Es passt einfach wunderbar zu diesem Album.
2. Er hat "Millennium" korrekt buchstabiert. Um den Jahrtausendwechsel herum delirierten die meisten ja unfreiwillig etwas von tausend Anussen.
3. Seine Gitarre. Die lässt mich auch hier, am kältesten Punkt seiner Karriere, nicht kalt.

Wäre das Album ohne die Drumtracks besser?

Anspieltipp(s): Einzelne Schnipsel. Z. B. das kurze Stück in "The Millennium Bell" wo die Drummachine aussetzt.
Vergleichbar mit: TB3, aber das hier ist schlechter.
Veröffentlicht am: 31.7.2009
Letzte Änderung: 31.7.2009
Wertung: 1/15
Eigentlich null, aber nur dann, wenn 1 einen Wert besitzt. Das aber ist Definitionsfrage. Obwohl: Castingbandmusik ist noch hohler.

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mike Oldfield

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Tubular Bells 13.00 7
1974 Hergest Ridge 12.50 6
1975 The Orchestral Tubular Bells 6.00 2
1975 Ommadawn 13.00 5
1978 Incantations 13.00 6
1979 Platinum 7.00 4
1979 Exposed 12.00 2
1980 QE2 9.33 3
1981 Music Wonderland - 2
1982 Five Miles Out 9.83 6
1983 Crises 6.17 6
1984 The Killing Fields - Soundtrack 11.00 2
1984 Discovery 6.75 4
1985 The Complete Mike Oldfield 11.00 2
1987 Islands 2.00 3
1989 Earth Moving 3.75 5
1990 Amarok 11.08 12
1991 Heaven's Open 7.25 4
1992 Tubular Bells II 10.33 3
1993 Elements - 1
1993 The Best of Mike Oldfield Elements - 1
1994 The Songs Of Distant Earth 7.25 4
1996 Voyager 9.00 3
1998 Tubular Bells III 2.00 3
1999 Guitars 5.67 3
2002 Tres Lunas 1.00 2
2003 Tubular Bells 2003 11.50 6
2005 Light + Shade 1.50 2
2005 Exposed (DVD) 12.50 2
2006 Live at Montreux 1981 (DVD) 11.00 1
2008 Music of the Spheres 8.33 3
2014 Man on the Rocks 6.00 3
2015 The Best of: 1992-2003 8.00 1
2017 Return to Ommadawn 11.67 3

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum