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The Dear Hunter

Act II: The Meaning Of, & All Things Regarding Ms. Leading

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2007 (09.10.2007)
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; ArtPop; HardRock; Independent / Alternative; New Artrock; Psychedelic; RetroProg
Label: Triple Crown Records
Durchschnittswertung: 10/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Casey Crescenzo Vocals, Guitars, Bass, Piano, Rhodes, Organ, Percussion, Marimba, Production, Lyrics
Luke Dent Piano, Organ, Vocals
Sam Dent Drums, Percussion, Glockenspiel, Timpani, Tubular Bells
Eric Serna Guitars

Gastmusiker

Phil Crescenzo Banjo
Matt Tobin Violin
Philip Wolf Cello
Brandon Brooks Cello
Jason Belcher Trumpet & French Horn
Krysten Keebes Harp

Tracklist

Disc 1
1. The Death And The Berth 0.38
2. The Procession 4.59
3. The Lake And The River 9.30
4. The Oracles On The Delphi Express 4.18
5. The Church And The Dime 4.58
6. The Bitter Suite

1. Meeting Ms. Leading
2. Through The Dime

6.07
7. The Bitter Suite

1. Embrace

7.46
8. Smiling Swine 4.45
9. Evicted 3.45
10. Blood Of Rose 3.49
11. Red Hands 6.08
12. Where The Road Parts 4.30
13. Dear Ms. Leading 4.28
14. Black Sandy Beaches 4.13
15. Vital Vessle Vindicates 7.09
Gesamtlaufzeit77:03


Rezensionen


Von: Thomas Schüßler @ (Rezension 1 von 3)


Teil I endete mit einem Orchester das sich stimmte und just, als die ersten Takte erklingen sollten, abbrach. Genau in diesem Moment setzt Teil II des auf insgesamt sechs Teile ausgelegten Konzeptes von Dear Hunter-Mastermind Casey Crescenzo ein. War er bei Teil I noch als alleiniger Protagonist mit etlichen Gastmusikern angegeben, so scheint sich mittlerweile ein fester Kern um ihn gebildet zu haben, von denen interessanterweise beim Debut noch niemand mitgespielt hat.

Auch der zweite Teil der Sexologie kann wieder überzeugen, ist absolut mitreißend und steckt wieder voller wunderbarer Ideen. Vor einem Hintergrund, der dem Nu-Prog solcher Bands wie The Mars Volta, Coheed And Cambria oder Muse entstammt, werden sehr effektvoll weitere, auf den ersten Blick überraschende Stile vermengt. Ob das jetzt der Südstaaten-Chor ist, der unvermittelt ein Gospel anstimmt, die Beach Boys-artigen Hintergrundgesänge oder wenn ein Song mit einem Streichquartett unterlegt ist und auf einmal eine Mexiko-Trompete erschallt: es hat alles Hand und Fuß und passt wunderbar in den Fluss der Musik. Dabei schaffen es The Dear Hunter sogar, ihre Ideen nicht unnötig platt zu walzen.

Obwohl die Spielzeit des "Act II" doppelt so lang ist wie die von "Act I", ist keine Minute davon langweilig. Bleibt nur zu hoffen, dass The Dear Hunter noch genug Ideen übrig haben, um auch die vier ausstehenden Alben zu füllen.

Anspieltipp(s): Red hands, Dear Ms. Leading
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.2.2008
Letzte Änderung: 25.8.2011
Wertung: 11/15

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Von: Andreas Hofmann @ (Rezension 2 von 3)


Ich wollte hier erst lang und breit erklären, warum "retro" für mich immer negativ behaftet ist (obwohl das lt. BBS-Glossar ja nicht zwangsläufig so sein muss), aber ich mache es kurz: klar, auch ich höre hier und da 70er-Prog-Bezüge, auch ich höre The Beatles und die Beach Boys, aber für mich ist das hier vor allem ziemlich moderner Rock. Sehr aufwändig arrangierter und inszenierter zwar und aufgrund des deutlich erkennbaren Konzeptcharakters auch definitiv Progrock, aber ich persönlich sträube mich halt immer gegen den Begriff "retro".

Besonders alternative finde ich das Album auch nicht, und außer in "The Procession" haben sie auch mit The Mars Volta für mich eher nicht viel zu tun. Als eine softere und wesentlich buntere Version von Coheed And Cambria würde ich sie aber gerade eben noch durchgehen lassen. Besonders bei "Smiling Swine" fühle ich mich zudem an eine Band wie Jellyfish erinnert, die ja auch -wie ich finde- zu Unrecht als retro abgestempelt wurden, wo sie doch in Wirklichkeit einen neuen und überaus frischen Mix zusammengerührt haben. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich diesen Song genau wie "The Oracles On The Delphi Express" im Albumkontext irgendwie unpassend finde.

Auffällig, ja geradezu außerordentlich gut ist auf jeden Fall der Gesang. Ich musste öfter mal an Wayne Hussey von The Mission denken und tatsächlich manchmal auch an Matthew Bellamy von Muse, aber vor allem ist Casey Crescenzo ein ziemlicher Könner, der definitiv etwas von seinem Handwerk versteht und einige wunderschöne Melodien aus dem Ärmel schüttelt. Besonders sein heiseres und sich manchmal fast überschlagenes Gekreische hat es mir angetan, doch er ist einfach als Gesamtpaket bärenstark und beherrscht alle Facetten, die ein aufregender Sänger draufhaben muss.

Leider kann mich das Album nicht durchgängig fesseln, denn besonders in der zweiten Hälfte sind mir manche der Songs einfach zu seicht. Für mich klingen The Dear Hunter dann am besten, wenn sie rocken, und vielleicht ist das auch der Grund, warum ich sie eher als Rockband sehe(n möchte).

Anspieltipp(s): The Procession, Dear Ms. Leading, The Church And The Dime
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.3.2009
Letzte Änderung: 28.5.2017
Wertung: 8/15

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Von: Jürgen Wissing @ (Rezension 3 von 3)


Wer bereits bei Act I nachgelesen hat, kann nun hier eine Einschätzung des Nachfolgers erhalten. In Act II wird die Idee des Konzeptalbums klar erkennbar. Auch dieser Teil hat noch einen gewissen „Biss“, der später hinter die ausgefeilter klingenden Acts IV und V zurücktreten wird. Erstmalig taucht das Thema der „Bitter Suite“ auf, welches in späteren Acts wiederkehren wird. Gesang und Drumming sind lebhaft, bisweilen wild, die Vielfalt der dargebotenen Rhythmen beeindruckend.

Stilistisch eine klare Weiterentwicklung gegenüber dem Debüt, allerdings nach (Prog)Schubladen schwer einzuordnen. Tendenziell ist das Schaffen von Casey Crescenzo wohl eher in den Bereich Alternative zu verorten, auch schon ab Act II. Aber egal wie man’s nennt, Hauptsache es gefällt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.3.2018
Letzte Änderung: 28.2.2018
Wertung: 11/15
Tendenz nach oben

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Dear Hunter

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2006 Act I: The Lake South The River North 10.50 2
2009 Act III - Life And Death 12.00 1
2013 Migrant Reprise 12.00 1
2015 Act IV: Rebirth in Reprise 12.50 2
2016 Act V: Hymns With The Devil In Confessional 12.25 4

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