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Procol Harum

A Salty Dog

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1969
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Blues; Klassikrock / Adaptionen
Label: A&M Records
Durchschnittswertung: 6/15 (1 Rezension)

Besetzung

Gary Brooker Gesang, Klavier
Matthew Fisher Orgel, Klavier, Gesang
Robin Trower Gitarre, Mundharmonika, Gesang
David Knights Bass
B.J. Wilson Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. A Salty Dog 4:35
2. The Milk of Human Kindness 3:40
3. Too Much Between Us 3:39
4. The Devil Came From Kansas 4:31
5. Boredom 4:31
6. Juicy John Pink 2:04
7. Wreck of the Hesperus 3:45
8. All This And More 3:45
9. Crucifiction Lane 4:54
10. Pilgrims Progress 4:27
Gesamtlaufzeit39:51


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


"A Salty Dog" wird oft als das beste Procol-Harum-Album bezeichnet; dem kann ich aber absolut nicht zustimmen. Der Titelsong ist sicherlich ein Meisterwerk und vielleicht der erste "epische" Rocksong überhaupt, seine düstere Atmosphäre, die mächtigen Orchestereinsätze und Gary Brookers sich am Ende fast überschlagende Stimme machen diesen Song zum wohl besten im Repertoire dieser Gruppe.

Der Rest des Albums ist dann eher durchwachsen. Herausragend sind noch "Too much between us", auf dem sich Procol Harum von einer sanften, akustischen Seite zeigen und das leicht Blues-beeinflusste "The Devil came from Kansas". "Boredom" ist ein weiteres akustisches Stückchen und klingt irgendwie nach Kinderlied mit Blockflöten und Xylophon-Geklimpere. Mit "Juicy John Pink" folgt ein reiner Bluestitel von Gitarrist Robin Trower, der hier auch als Sänger agiert. Nicht schlecht, wirkt aber in seinem Umfeld wie ein Fremdkörper, obwohl Procol Harums Musik immer wieder mal von bluesigen Elementen durchsetzt ist. Instrumentiert ist dieser Song ausschließlich mit E-Gitarre und Mundharmonika. "Wreck of the Hesperus" ist ein weiterer Song über ein maritimes Thema, der vor allem darunter leidet, dass der Gesang von Keyboarder Matthew Fisher in keiner Weise an den von Gary Brooker heranreicht. Musikalisch ist das Stück mit schönem Orchestereinsatz durchaus interessant. Es folgen noch "Crucifiction Lane", ein weiteres Bluesstück von Robin Trower, und "Pilgrims Progress", ein typischer Procol-Harum-Song mit langen, klassisch inspirierten Orgelschleifen.

Fazit: nicht essentiell. Den Titelsong muss man natürlich haben, aber den bekommt man auch auf dem hervorragenden "In Concert with the Edmonton Symphony Orchestra" von 1971, und da sind die restlichen Songs wesentlich besser. Ansonsten ist für mich immer noch "Shine on brightly" das definitive Album der Band.

Anspieltipp(s): A Salty Dog, Wreck of the Hesperus
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.5.2002
Letzte Änderung: 14.5.2017
Wertung: 6/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Procol Harum

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1967 Procol Harum 10.00 2
1968 Shine On Brightly 10.33 3
1970 Home 8.00 2
1971 Broken Barricades 8.00 2
1972 Live In Concert With The Edmonton Symphony Orchestra 11.00 2
1973 Grand Hotel 8.67 3
1974 Exotic Birds and Fruit 8.00 2
1975 Procol's Ninth 7.00 1
1977 Something Magic 9.50 2
1991 The Prodigal Stranger 4.50 2
1997 30th Anniversary Anthology 9.00 1
2004 Live At The Union Chapel (DVD) 8.00 1
2017 Novum 6.00 1

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