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It Bites

The Tall Ships

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2008 (21.07.2008 exklusiv über die Web-Seite der Band. Retail-Version erhältlich ab September 2008)
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; Neoprog; Rock / Pop / Mainstream
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 7.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

John Mitchell Vocals, Guitar, Bass
John Beck Keyboards, Bass, Vocals
Bob Dalton Drums, Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Oh My God 5.48
2. Ghosts 4.45
3. Playground 5.33
4. Memory Of Water 4.50
5. The Tall Ships 6.17
6. The Wind That Shakes The Barley 8.12
7. Great Disasters 4.59
8. Fahrenheit 5.17
9. For Safekeeping 5.28
10. Lights 4.55
11. This Is England 13.35
Gesamtlaufzeit69:39


Rezensionen


Von: Wolfram Ehrhardt (Rezension 1 von 3)


Die Pop-Progger von IT BITES haben es also auch ohne ihren früheren Kopf FRANCIS DUNNERY geschafft, nach gut 19 Jahren mal wieder ein Studioalbum einzuspielen. Auch wenn berechtigterweise durch die Besetzung der aktuellen It Bites eine ganz große Nähe zur Band Kino gegeben ist, klingt für mich "The Tall Ships" trotzdem viel nach It Bites und sie spielen zum Glück auch phasenweise rockig-progressiver als Kino.

Nachdem Tausendsassa JOHN MITCHELL (u.a. Arena, The Urbane, Frost, Kino) 2006 die eigentlich schwer zu ersetzende Position Francis Dunnerys eingenommen hatte, tourte man fleißig in Großbritannien und den Niederlanden und nahm das feine Livealbum When The Lights Go Down auf. Hierauf konnte man schon die Neukomposition "Playground" hören, die allerdings ein eher schwacher Song ist. Mir gefallen schließlich die live eingespielten alten Aufnahmen mit JOHN MITCHELL als Sänger besser als die frühen Studiosongs, da ich mit DUNNERYS Gesang immer Probleme hatte.

Auf der Reunionscheibe erzeugen dann die zwei Gründungsmitglieder John Beck und Bob Dalton mit dem vielbeschäftigten John Mitchell ein würdiges It Bites Album, da standesgemäß progressiv-mainstreamige Klänge mit mehrstimmigen Gesängen erzeugt werden. Wie schon bei den alten It Bites hört man auch hier hitparadenverdächtige Töne (z.B. auf "Oh My God", "The Tall Ships", "Great Disasters" oder "Lights"), so dass bei mir automatisch Erinnerungen an die Musik von Asia oder den kommerziellen Genesis erzeugt werden. Aber das sind nun mal genau die Kompositionen, die mir schon früher nicht so behagt hatten.

Freude bereiten mir dann mehr die progressiv-rockenden Melodik-Songs wie "Memory Of Water", "The Wind That Shakes The Barley" oder "This Is England", da hier facettenreicher musiziert wird.

Da ich nie ein großer Freund der Mainstreamprogger von IT BITES war und die Musik von Kino mir auch zu lieblich und glatt erscheint, kann mich natürlich "The Tall Ships" ebenfalls nicht überzeugen. Aber immerhin schafft die aktuelle Scheibe, gerade unter der bereichernden Mitwirkung von Herrn Mitchell, dass ich schon mal einen weiteren Hörausflug wage. Alte IT BITES oder KINO Fans dürften allerdings ihre Freude an der Musik haben.

Anspieltipp(s): Memory Of Water; The Wind That Shakes The Barley; This Is England
Vergleichbar mit: It Bites meets Kino
Veröffentlicht am: 5.10.2008
Letzte Änderung: 31.7.2013
Wertung: 7/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 3)


Nachdem Francis Dunnery sich Ende 1990 mit John Beck zerstritten hatte, unter anderem, weil er wohl die alleinige Kontrolle über "It Bites" haben und Beck sogar ausschliessen wollte, verliess er selber die Band. Diese löste sich wenig später ganz auf. Abgesehen von einigen kurzen Gastauftritten in anderen Bands dauerte es fast eineinhalb Jahrzehnte, bis John Beck und Bob Dalton musikalisch wieder gemeinsame Wege gingen und zusammen mit Pete Trewavas und John Mitchell Kino gründeten. Zwischenzeitlich war auch It Bites, mit Dunnery, wieder reaktiviert worden. Schliesslich ersetzte aber Mitchell den früheren Frontman und aus Kino wurde gewissermassen It Bites.

So klingt "The Tall Ships" auch viel mehr nach Picture als nach den alten It Bites Alben. Die Stärken und Hauptcharakteristika sind einmal ein untrügliches Gefühl für Melodien, die zwar eingängig, durch gelegentliche unvorhergesehene Schlenker in der Führung und Harmonisierung aber keineswegs banal sind. Dann schöne mehrstimmige Vokalharmonien und ein ausgewogenes und stets passendes Zusammenspiel der Instrumente, immer wieder aufgelockert durch Mitchell-typische Soli. Schliesslich die tolle Stimme des neuen Frontman, die ein angenehmes Timbre hat und mit ihrer rauchigen Kratzigkeit eine ganz eigene Note aufweist. Die Kompositionen sind allesamt gelungen. Spektakulär gehts auf "The Tall Ships" zwar nie zu und her, bezüglich rhythmischer Vielfalt verbleiben die grossen Schiffe zum Beispiel meist in flachen Gewässern, und folgen die Stücke stilistisch einem Faden, aber die Kombination aus den oben erwähnten Eckpfeilern hat es geschafft, dass sich das Album bei mir mit jeder Umdrehung immer tiefer in die Gehörgänge eingegraben hat und nun schwer wieder rauszukriegen ist.

Wie schon zwei Jahrzehnte zuvor, so sind It Bites auch hier einem eingängigen "Gute-Laune"-Stil treu geblieben. Mal etwas rockiger, mal mit etwas mehr Pathos, und nie den Song aus den Augen verlierend.

Anspieltipp(s): Oh my God, This is England
Vergleichbar mit: Kino
Veröffentlicht am: 22.3.2012
Letzte Änderung: 22.3.2012
Wertung: 9/15

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Von: Marc Colling @ (Rezension 3 von 3)


Nach sehr langer Pause erschien 2008 mal wieder ein Album der englischen Band. Obwohl ohne Frontmann Francis Dunnery aufgenommen, änderte sich an der Ausrichtung der Band recht wenig. Immer noch kann man sich an melodischen und einschmeichelnden Liedern satt hören, wobei manche gut sind, andere aber leider stark abfallen. Das ist halt immer das Problem, wenn die Bands unbedingt die Kapazität einer CD ausnutzen wollen ohne das dafür nötige Material zu besitzen. Da wäre weniger wirklich mehr gewesen.....

Immer noch dominieren die Keyboards im Klangbild von It Bites. Sie setzen die Akzente, ob jetzt am Klavier oder an den Synthies. Natürlich darf die Gitarre auch mal Soli spielen, aber eigentlich nur bis zu dem Punkt, wo es anfängt interessant zu werden. Dann wird wieder abgedreht, denn man möchte seine Klientel ja nicht zu sehr dem reinem Prog aussetzen.

So fängt das Album rasant mit mehrstimmigem Gesang und rockigen Tönen an. Als Opener ist OH MY GOD passend und auch das darauf folgende GHOSTS rockt geradeaus mit viel Keyboard. Mit PLAYGROUND wird es dann ruhiger, doch bleibt es immer noch (zu) sehr melodisch. Klar, sie sind dem melodischen Prog zuzuordnen, aber das hier fordert dich dann doch schon.

Gute Songs sind aber MEMORY OF WATER, das härter zupackt, THE WIND THAT SHAKES THE BARLEY mit etwas vetrackteren Momenten und einigen gelungen Wendungen sowie THIS IS ENGLAND. Letztgenannter ist aber mit über 13 Minuten zu lang, was dann doch ärgerlich ist.

Leider nervt der Titelsong THE TALL SHIPS durch seinen einfältigen Refrain und GREAT DISASTER ist fürchterlich schlecht und kompositorisch eine Katastrophe. Auch LIGHTS mit seinem Disco-ähnlichen, stupiden Rhythmus und FAHRENHEIT sind viel zu kommerziell ausgerichtet und haben auf einem Progalbum nichts zu suchen. Purer Mainstream.

So leidet das Album unter seiner Unausgewogenheit und es fällt mir meist schwer es ohne Skiptaste zu hören.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 27.11.2017
Letzte Änderung: 27.11.2017
Wertung: 6/15
soviel Pop, aber als Prog verkaufen wollen. Naja.

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von It Bites

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1986 The Big Lad In The Windmill 3.50 3
1988 Once Around The World 9.50 2
1989 Eat me in St Louis 10.00 2
2007 When The Lights Go Down 10.00 1
2011 It Happened One Night 8.00 1
2012 Map Of The Past 9.00 1

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