Manifesto
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
E.G. Records |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Bryan Ferry |
vocals, keyboards |
| Andy Mackay |
oboe, saxophone |
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| Phil Manzanera |
electric guitar |
| Paul Thompson |
drums |
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Gastmusiker
| Paul Carrack |
keyboards |
| Rick Marotta |
drums |
| Alan Spenner |
bass |
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| Richard Tee |
piano |
| Gary Tibbs |
bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Manifesto
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5:29
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| 2. |
Trash
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2:14
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| 3. |
Angel Eyes
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3:32
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| 4. |
Still falls the Rain
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4:13
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| 5. |
Stronger Through the Years
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6:16
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| 6. |
Ain't that so
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5:39
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| 7. |
My little Girl
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3:17
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| 8. |
Dance away
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3:48
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| 9. |
Cry, cry, cry
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2:55
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| 10. |
Spin me round
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5:15
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| Gesamtlaufzeit | 42:38 |
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Rezensionen

Manifesto leitet die zweite Phase von Roxy Music ein. Es ist zugleich das ungewöhnlichste Album dieser Phase. Man erwartet hier vielleicht bereits den Edelpop, durch den Roxy Music vielen in Erinnerung geblieben ist, aber - Überraschung! - Manifesto ist zu einem guten Teil frei davon. Vielmehr ist Manifesto im Jahr 1979 quasi das New Wave-Album der Band, die selbst eine Inspiration der New Wave gewesen war. Womit sich der Kreis schließt.
Personell hatte sich zwischenzeitlich Eddie Jobson bei U.K. engagiert, sodass die Keyboards von Paul Carrack (vorher bei Frankie Miller, später bei Mike and the Mechanics) bedient wurden, der zusätzlich von Bryan Ferry unterstützt wurde. Am Piano ist Richard Tee, ein langjähriger Jazz-Studio-Musiker, zu hören. Rick Marotta (John Lennon, Steely Dan, Paul Simon, Aretha Franklin usw.) ergänzte Paul Thompson an den Drums.
Bei vielen Stücken scheint immer noch der alte Artpop der mittleren 70er Jahre durch. Insgesamt wirkt das Album aber geradliniger strukturiert, z.T. tanzbarer und erinnert teilweise mit leicht jazzigem Einschlag an Steely Dan (z.B. Ain't that so).
Das Album enthält aber eine Reihe auch für Proggies relevanter Songs wie Manifesto, das noch relativ stark an frühere Alben erinnernde Stronger through the Years (klingt irgendwie auch etwas nach Gabriel) oder das rhythmisch sphärisch-komplexe Spin me round. Auch die poppigeren Songs des Albums wie Still falls the Rain sind trotzdem nicht schlecht gemacht, immer noch mit gewissem Artpop-Touch und gewiss kein "Schleimpop".
Aber das, was noch kommen soll, kündigt sich mit den flockigen Pop-Dancefloor-Nummern der zweiten Hälfte My little Girl, Dance away (Kastagnettenalarm!) und Cry cry cry schon deutlich an. Der Spagat zwischen teils angewavetem, teils angejazztem Artpop und süßlichem Edelpop funktioniert aber noch überraschend gut.
| Anspieltipp(s): |
Manifesto, Stronger Through the Years, Dance away |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.9.2009 |
| Letzte Änderung: |
6.3.2012 |
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