Boy From Black Mountain
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Cuneiform |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Brian Carpenter |
Gesang, Mundharmonika, Akkordeon, Trompete, Harmonium, Klavier |
| Jordan Voelker |
Viola, Säge, Gesang |
| Ron Caswell |
Tuba |
| Andrew Stern |
Gitarre, Banjo |
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| Paran Amirinazari |
Violine, Gesang |
| Gavin McCarthy |
Schlagzeug |
| Paul Dilley |
Kontrabass, Gitarre |
| Doug LaRosa |
Posaune |
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Gastmusiker
| Bill Cole |
Suona (10) |
| Larkin Grimm |
Gesang (2,5,6,7) |
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| Julia Kent |
Cello (1,11) |
| Ellen Santaniello |
Sopran (2,3,10,13) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The February Train
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4:16
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| 2. |
The Life You Save May Be Your Own
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2:59
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| 3. |
Boy From Black Mountain
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5:48
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| 4. |
Clouds Moving In
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1:25
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| 5. |
Petrified Man
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3:43
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| 6. |
As I Lay Dying
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4:13
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| 7. |
Saturn Song
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3:27
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| 8. |
The Course of the River
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1:45
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| 9. |
The Quick and the Dead
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5:00
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| 10. |
Judgment Day
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3:55
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| 11. |
Nantahala
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3:48
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| 12. |
Lullaby for Alexander
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1:59
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| Gesamtlaufzeit | 42:18 |
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Rezensionen

Die Band um Brian Carpenter präsentiert mit Boy From Black Mountain den zweiten Teil ihrer "Weird American Gothic"-Trilogie. Anders als beim ersten Teil, Dreamland, handelt es sich nicht um ein Konzeptalbum, sondern eine lose Sammlung von Songs, deren Texte von Geschichten aus dem amerikanischen Süden inspiriert wurden. Die Besetzung wurde fast komplett ausgewechselt, neben Carpenter selbst ist von der Dreamland-Besetzung nur noch Tubaspieler Ron Caswell dabei. Auch musikalisch haben sich die Gewichte gegenüber dem Vorgängeralbum etwas verschoben.
Geblieben ist die ungewöhnliche Instrumentierung, in der die üblichen Rockinstrumente praktisch keine Rolle spielen. Im Vordergrund stehen stattdessen meist Banjo, Violine oder Akkordeon. Die Musik ist stark in amerikanischen Musiktraditionen verwurzelt, vor allem im Bluegrass; aber auch Einflüsse von Gospel und sogar Country kommen zum tragen. Dazu hat die Musik fast durchweg einen gewissen Varieté-Charakter, man wähnt sich bisweilen in einer Art Kuriositäten-Show. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch die teils recht skurrilen Texte, die Brian Carpenter mit sonorer Stimme vorträgt.
Und wo bleibt der Prog? Tatsächlich hatte ich beim ersten Hören den Eindruck, eher einem Folk- als einem Prog-Album zu lauschen. Erst bei näherer Beschäftigung bemerkt man den kunstvollen Aufbau der Songs, nimmt Feinheiten wahr, die die Songs aus dem üblichen Rahmen heben. So richtig experimentell wird es dann aber nur in den psychedelisierenden Instrumentalstücken wie The Course of the River mit seltsam mäandernden Streichern, The Sound and the Fury, dem das schrille Quäken des chinesischen Holzblasinstruments Suona eine bizarre Atmosphäre verleiht, oder Nantahala, in dem sogar mal eine elektrische Gitarre krachen darf.
Trotzdem muss man konstatieren, dass sich auf Boy From Black Mountain der Prog-Anteil im Vergleich zu Dreamland verringert hat. Die hier gebotene psychedelisierte Americana bleibt aber immer noch unkonventionell. Für das Cuneiform-Programm ist das auf jeden Fall eine eher untypische Veröffentlichung!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.9.2009 |
| Letzte Änderung: |
22.9.2009 |
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| Jahr |
Titel |
Ř-Wertung |
# Rezis |
| 2008 |
Dreamland |
11.00 |
1 |
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