I'm Normal, My Heart Still Works
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Fratto 9 |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Fabrizio Elvetico |
Klavier, Keyboards, Samples, Elektronik, Bass |
| Gianluca Paladino |
Gitarre |
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Gastmusiker
| Rhys Chatham |
Trompete (1,2) |
| Mark Stewart |
Gesang (2) |
| Rossella Cangini |
Gesang (2) |
| Antonio Battista |
Schlagzeug (2) |
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| Graham Lewis |
Gesang (3) |
| Carlo di Gennaro |
Schlagzeug (3,4) |
| Salvatore Bonafede |
Klavier (4) |
| Agostino Mennella |
Schlagzeug (5,6) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Terminali (Source)
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4:19
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| 2. |
Discentro
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5:52
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| 3. |
Ballrooms (Vivify)
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7:34
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| 4. |
Bottom Sea Engines
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7:42
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| 5. |
Flying Home
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7:43
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| 6. |
Terminali (Destination)
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26:16
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| Gesamtlaufzeit | 59:26 |
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Rezensionen

Sechs Jahre hat es bis zu einer neuen Veröffentlichung der Neapolitaner Formation Illáchime Quartet gedauert. Zwischenzeitlich hat man sich um den Cellisten Pasquale Termini zum Trio verstärkt, so langsam nähert man sich also tatsächlich der Quartett-Besetzung. Dazu kommt eine Reihe von Gastmusikern, in zwei Stücken werden außerdem erstmals auch Sänger eingesetzt, darunter Mark Stewart von der Post-Punk-Formation The Pop Group.
Musikalisch hat die Band ihren experimentellen Ansatz deutlich weiterentwickelt. Nach wie vor bilden elektronische Klänge die Grundlage der Musik, meist in Form Ambient-artiger Klangflächen oder strukturloser Geräusche. Dazu kommen klassisch oder jazzig inspirierte Klavierläufe, das Cello sorgt für kammerrockigen Einfluss. Letzterer ist aber nicht mehr so stark ausgeprägt wie auf dem Debüt; stattdessen kommen vermehrt Electronica-Elemente zum tragen, vor allem in Form trippiger bis Drum'n'Bass-artiger, gelegentlich (Discentro) sogar technoider Rhythmen. Die Gitarre ist wieder eher unterrepräsentiert. Das Ganze kommt gemäßigt schräg daher, die Musik wird eigentlich nie besonders laut, auch wenn es schon mal ein bisschen wüst werden kann.
Während das einleitende Terminali noch im getragenen Tempo des Vorgängers gehalten ist, geht es ansonsten meist deutlich dynamischer zu. Am schönsten wird es, wenn scheinbar das blanke Chaos regiert, wie in Flying Home: heftig kratzendes Cello, wuseliges Schlagzeug, dazu elektronisches Fiepen, das wie aus einem Billig-Casio der 80er klingt, dann erklingt dazu plötzlich eine klagende Trompete - herrlich.
Mit ihrem Zweitling ist den Italienern ein wunderbares Werk an der Schnittstelle zwischen Elektronik, kammerrockigem Avant-Prog und Jazz gelungen, das abenteuerlustigen Hörern nachdrücklich empfohlen sei. Schöne Scheibe!
| Anspieltipp(s): |
Bottom Sea Engines, Flying Home |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.10.2009 |
| Letzte Änderung: |
2.10.2009 |
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