Jagannath Orbit
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
MUSEA |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Roberto Diaz |
guitar, bass, lead & backing vocals |
| Virginia Peraza |
keyboards, organ |
| Ariel Valdes |
drums, percussion |
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| Yaroski Corredera |
bass |
| Carlos Sosa |
lead & backing vocals |
| Osvaldo Vieites |
drums |
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Gastmusiker
| Anaisy Gomez |
clarinet, bagpipe, recorder |
| Javier Mauri |
percussion, recorder |
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| Donna Betancourt |
bassoon |
| Jacobo Garcia |
didgeridoo |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
We Are The Light
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17:42
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| 2. |
The Awaken Dreamer In The Soul Garden Dreams The Flower Planets
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4:39
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| 3. |
Toward The Adventure
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6:12
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| 4. |
There's a Place Not Faraway
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5:12
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| 5. |
Jagannath Orbit
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11:44
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| 6. |
Rhythm Of The Spheres
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16:29
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| 7. |
Sanctuary
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5:20
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| Gesamtlaufzeit | 67:18 |
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Rezensionen

Sechs Jahre nach ihrem Debütalbum präsentieren die Kubaner Anima Mundi ihren Zweitling. In der Band gab es ein paar Umbesetzungen, von denen die prägnanteste sicherlich der Wechsel in der Gesangsposition ist. Statt Andremil Oropeza singt nun Carlos Sosa. Dessen Stimme ist zwar gar nicht weit von Oropeza entfernt, aber geht schon noch mal einen Schritt weiter in Melodic Rock-Shouter, was sich dann auch etwas in der Musik niederschlägt. Musikalisch hat wieder Gitarrist Diaz ? mit gelegentlicher Unterstützung von Keyboarderin Peraza ? alles im Griff.
So stellt ?Jagannath Orbit? am ehesten eine organische Weiterentwicklung des Sounds von Anima Mundi dar. Gleich im Opener geben die Kubaner alles. Mächtige Synthie-Flächen konkurrieren mit dem elegischen und doch auch zupackenden Gitarrenspiel, Bass und Schlagzeug legen ein solides Fundament, welches mit wenig Aufregung auskommt. Anima Mundi schwelgen in melodischem Progressive Rock, der auf Basis der Inspiration der 70er Jahre und natürlich der Flower Kings, vor allem die symphonische Seite betont. Ohne allerdings in hohlen Bombast zu verfallen. Die Kubaner bekommen da immer noch gerade die Kurve, bevor es sozusagen zuviel von allem wird.
Auch wenn Anima Mundi eine durchaus eigenständige Variante des zeitgenössischen 'Mainstream'-Progressive Rock gefunden haben, so ist die Nähe zu den Flower Kings schon greifbar. Aber auch Ausflüge in an Yes angelehnte Instrumentalpassagen oder kleine Genesis-Gimmicks (bei einem Refrain im Titeltrack ?Jagannath Orbit? möchte man glatt ?On Broadway? mitschmettern) sind hörbar. Manche hochmelodische, aber druckvolle Passage besonders im Opener, aber auch anderswo, erinnert an Transatlantic. Ich denke, der Titel des zweiten Songs sagt schon einiges über die gebotene Musik aus, mal genau lesen. Aber die Spielfreude der Band lässt alles frisch, mitreißend und inspiriert klingen.
Die folkigen und teils keltischen Momente sind leider weitgehend verschwunden. Dafür gibt es hin und wieder ein paar Didgeridoo-Klänge, aber insgesamt spielt diese Facette des Debütalbums kaum noch eine Rolle. Trotzdem würde ich die Entwicklung von Anima Mundi gelungen nennen. Und zu dem ist das Album in allen Belangen besser und druckvoller produziert.
Nun, wer natürlich inzwischen bei Flower Kings-ähnlicher Musik Ausschlag bekommt, der lässt mal lieber die Finger von ?Jagannath Orbit?. Aber wer sowas noch mögen mag und vielleicht insbesondere die Flower Kings-lastigen transatlantischen Momente mag, der ist hier genau richtig.
| Anspieltipp(s): |
We Are The Lights, Jagannath Orbit |
| Vergleichbar mit: |
The Flower Kings, Cast |
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| Veröffentlicht am: |
17.1.2010 |
| Letzte Änderung: |
17.1.2010 |
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Der steigende Bekanntheitsgrad von Anima Mundi bei ProgFans in Europa spiegelt sich unter anderem in einer verblüffend intensiven „emotionalen Bewegung“ nieder, die zweifelsfrei mit der durch die Band transportierte musikalische Botschaft von Liebe (Synonym für Jagannath) und – im weitesten Sinne – friedvolles Verstehen in engem Zusammenhang steht.
Bereits auf „Jagannath Orbit“ kommt die emotionale Seite der Kompositionen, gepaart mit großer Spielfreude und unbekümmerter Frische, deutlich zum Vorschein. Die Band glänzt dabei mit großartigen Melodien, nicht nur in den zentralen Longtracks „We Are The Light“ und dem Titelsong, und auch die kürzeren Songs wirken homogen, schlüssig und ausgewogen.
„J.O.“ steht in seiner Gesamtbewertung nur knapp hinter dem Nachfolge – Album „The Way“ und hat übrigens auch eine erstaunlich hohe Produktionsqualität.
Notgedrungen fällt diese kurze Beschreibung der Platte recht unemotional aus. Wer sich aber auf Anima Mundi intensiv einlässt und dazu die Bandmitglieder persönlich kennen lernt, den wird der gefühlsbetonte Zauber ihrer Musik nicht mehr loslassen - ohne dass man gleich als "schräger Emo" gelten muss. Interessierte sollten in den kommenden Monaten Anima Mundi nicht aus den Augen verlieren, da könnte sich einiges tun...
| Anspieltipp(s): |
Toward the Adventure, There's a Place..., Sanctuary |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.11.2012 |
| Letzte Änderung: |
28.11.2012 |
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