Amphyrite
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenvertrieb |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Guy Descombes |
Guitars |
| Christian Copier |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Oasis boogie
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5:40
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| 2. |
Moppie
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4:35
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| 3. |
Guinche
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9:00
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| 4. |
Bric a brac
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4:40
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| 5. |
Euquimod
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4:00
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| 6. |
Folie folll
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5:10
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| 7. |
Symphonie pour 3 oeufs brouillés
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3:30
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| Gesamtlaufzeit | 36:35 |
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Rezensionen

Viel ist über die Franzosen von Amphyrite nicht heraus zu bekommen. Die Gruppe um den Gitarristen Guy Besombes entstand wohl Anfang der 70er Jahre und löste sich dann nach wenigen Jahren wieder auf. Ein Album entstand in dieser Zeit, das 1973 erschienen "Amphyrite", welches vermutlich von der Gruppe selbst produziert und im Eigenverlag veröffentlicht wurde. Originale der Scheibe sind heutzutage natürlich unauffindbar. Das gilt auch fast für das Vinyl-Reissue des Albums, welches 2003 von Amber Soundroom aufgelegt wurde. Auf CD ist "Amphyrite" bisher nicht wieder veröffentlicht worden.
E-Gitarre, Bass und Schlagzeug gibt es auf "Amphyrite" zu hören, recht direkt, ohne große Studionachbearbeitung. Das Ganze klingt eigentlich so, als sei hier eine Studiosession live mitgeschnitten und relativ unverändert auf Platte gepresst worden. Gesungen wird nicht. Ein mitunter angejazztes, psychedelisch-bluesiges Gejamme kommt hier aus den Boxen, welches nach etwas zähem und uninspiriertem Geplinge zu Beginn der LP, dann doch recht flott und vertrackt voran rockt, immer mal wieder unterbrochen von getrageneren, sparsam instrumentierten und etwas ziellos wirkenden Abschnitten, kurzen freiformatigen Ausbrüchen und einigen Ausflügen in zahmere Bluesrockgefilde. Bluesrockend klingt die erste Seite dann auch aus.
Die zweite Seite beginnt mit "Bric a brac" gleich ziemlich schwungvoll. Das vielleicht beste Stück der Scheibe bietet komplex-jazziges Triogerocke vom Feinsten. Dann verflacht das Album leider etwas. "Euquimot" dümpelt entspannt aber auch etwas gehaltlos dahin, ehe dann das lange, nicht so furchtbar virtuose Schlagzeugsolo "Folie folll" die Geduld des Hörers etwas strapaziert. Zum Abschluss wird wieder gediegen blusig Gerockt ("Symphonie pour 3 oeufs brouillés").
"Amphyrite" ist eine etwas durchwachsene, aber durchaus interessante Obskurität, die man ob ihres rohen Charmes und der gemeinsamen historischen Wurzeln von Franzosen und Deutschen durchaus ins Krautrockgenre einordnen könnte. Sehr weit entfernt von dem, was z.B. die deutschen Kollegen von Silberbart oder Guru Guru etwas früher oder zur selben Zeit gemacht haben, ist die Musik von Amphyrite nicht. Auch die französischen Kollegen von Pataphonie könnte man noch als Vergleich nennen, die allerdings doch deutlich experimenteller und progressiver zu Gange waren. Wer kantiges, etwas rumpeliges Triogerocke schätzt, wie es in der ersten Hälfte der 70er Jahre gar nicht so selten auftrat, eine psychedelisch-krautige, etwas rohere und experimentellere, in diesem besonderen Fall auch jazzigere Variante von Cream, der sollte sich nach dieser Rarität umschauen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
25.1.2010 |
| Letzte Änderung: |
25.1.2010 |
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