Children Of Another God
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Nick Magnus |
Keyboards, Computional Pugilism, Occasional Vocals, Engineering, Production, Compositions, Arrangements |
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Gastmusiker
| Dick Foster |
Lyrics |
| Tony Patterson |
Vocals on 1, 8 & 9 |
| Pete Hicks |
Vocals on 2 & 6 |
| Andy Neve |
Vocals on 5 |
| Linda John-Pierre |
Vocals on 7 |
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| Steve Hackett |
Guitars on 5 |
| Glen Tollett |
Upright Bass on 4 |
| John Hackett |
Flutes on 5 |
| Jeanny Farr |
Scientist on 1 |
| Dick Foster |
Scientist on 1 |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Children Of Another God
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8.24
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| 2. |
Doctor Prometheus
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6.40
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| 3. |
Twenty Summers
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4.04
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| 4. |
Identity Theft
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3.44
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| 5. |
The Colony Is King
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7.25
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| 6. |
Crimewave Monkeys
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5.30
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| 7. |
The Others
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5.25
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| 8. |
Babel Tower
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4.53
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| 9. |
Howl The Stars Down
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3.49
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| Gesamtlaufzeit | 49:54 |
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Rezensionen

Nick Magnus ist einer der Künstler, die den Prog sozusagen im Verborgenen leben. Als Seitenmann von Steve Hackett wurde er ob des großen Namens nicht wahrgenommen, mit seiner Band Autumn lieferte er eine der Perlen des Progs in den 70er Jahren ab, die aber erst posthum zur Kenntnis genommen wurde. Und auch die Soloalben, die Magnus in weiten Abständen veröffentlicht, dürften eher nur Insidern ein Begriff sein.
Das sollte sich aber mit "Children Of Another God" zumindest für die Progger-Fraktion dringend ändern, die den klassischen Prog-Klängen zugewandt ist. Nick Magnus zaubert im Alleingang ein kleines Kunstwerk aus Bits und Bytes, ohne dass dies in irgendeiner Form negativ auffallen würde. Klassische Prog-Melodien, weitläufige Klanglandschaften, sanft geschwungene Arrangements entstehen mit Wärme und erfreulicher Zurückhaltung wie von einer versierten, eingespielten Band vorgetragen. Gut, wenn man es dann weiß, fällt einem schon der eine oder andere sterile Klang oder das doch etwas monotone Schlagzeug und der letztlich nicht sehr druckvolle Bass auf. Aber das tut dem Erlebnis dieses Albums kaum einen Abbruch.
Was dem Album etwas fehlt ist Identität oder nennt es Eigenständigkeit oder Charisma. Das merkt man, wenn John und Steve Hackett ins Geschehen eingreifen und "The Colony Is King" zu einem Hackett-Song machen. Da gefällt sich Magnus dann schnell wieder in der Rolle des "Sidekick". Macht aber gar nichts. In der Wahl "seiner" Stimmen beweist Magnus hingegen das gleiche Geschick wie bei seinen Arrangements, so dass die Gesangsgäste hervorragend zum geschmackvollen Eindruck des Albums beitragen.
Kann man heute noch "klassischen Prog" machen? Ja, so wie das Urgestein Nick Magnus das eben tut. Einzig die emotionale Tiefe der Originale, hier insbesondere von Genesis, erreicht er dann doch nicht ganz, so dass der Vergleich mit dem Alan Parsons Project in Höchstform vielleicht der valideste ist. Wer sich also an der Melodienseligkeit, dem Wohlklang und den fehlenden Widerhaken nicht stört (was mein einziger Mecker auf hohem Niveau wäre), der kann ein wunderschönes, vollkommen anachronistisches Album genießen.
In einem gewissen Gegensatz zu all' der Schönheit stehen im übrigen die kritischen Texte, die sich mit Religion, Gottesbild, Klontum, Reagenzglas-Medizin und ähnlich schwierigen Themen befassen. Eigentlich gar nicht so mein Ding, aber hier lohnt sich das genaue Hinhören durchaus.
| Anspieltipp(s): |
egal |
| Vergleichbar mit: |
Alan Parsons Project in Höchstform, Steve Hackett |
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| Veröffentlicht am: |
31.5.2010 |
| Letzte Änderung: |
5.3.2013 |
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>Der Mann hat in fast 35 Jahren Musikgeschäft einiges erlebt - zum Beispiel mindestens vier Karrieren mit The Enid, Steve Hackett, Autumn, und als Solist. Zudem unterstützte er unzählige Projekte und Künstler wie: Renaissance, Brian May, Mike Batt, Chris Rea und mehr, als Keyboarder, Produzent oder Komponist. Und genau so reif, abgeklärt, und souverän klingt auch dieses vierte Studioalbum. > Zugegeben, ein bisschen skeptisch ist man schon, wenn Keyboarder fast im Alleingang Soloalben einspielen. Mit Linda John-Pierre, Tony Patterson, Pete Hicks und Andy Neve holte sich Nick Magnus eine permanente Gesangsverstärkung ins Studio, während Glen Tollet (Bass), sowie die beiden Gaststars Steve und John Hackett nur einmalig in Erscheinung treten. Den Rest arrangierte Nick über Synthesizer und Computer. Dennoch klingt das Ganze nicht synthetisch oder unrealistisch, es ist erstaunlich, wie nah man mit heutiger Elektronik und Soundtüfteleien an echt gespielte Instrumente drankommt. Trotzdem, mit dieser Tatsache kann ich mich nur schwer anfreunden.> Musikalisch bietet Nick Magnus eine eher gefühlvolle, symphonische Variante aus ArtPop und ArtRock mit leicht orchestralem Charakter, dem gezielt durch klassisch progressive Elemente die notwendigen Kontrapunkte gesetzt werden. Das bringt das richtige Maß an Abwechslung für manch übertriebene Melodiedudelei. Was ebenfalls sehr zum Vorteil ist, sind die äußerst vielfältigen und gekonnten Gesangsdarbietungen, die sich zudem auch mal in elektronisch verzerrte Gesänge verwandeln. Ansonsten baut Nick recht entspannte Klanglandschaften auf, lässt seine Keyboards oder Synthesizer-Gitarre hoch über dieser symphonischen Klanglandschaft wimmern, klagen, aufsteigen und abstürzen. Eine Art gelassene, fast schon heitere Melancholie verströmt diese Musik, auch wenn gegen Ende der CD diese Qualität etwas verloren geht, da hier mehr die hymnischen, balladenhaften Register gezogen werden.> Ein künstlerisch starkes Album, das Nick Magnus da aus dem Ärmel geschüttelt hat.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.3.2013 |
| Letzte Änderung: |
5.3.2013 |
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