Underground Community
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Redphone Records |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Monique van der Kolk |
vocals |
| Jordi Amela |
keyboards |
| Jordi Prats |
guitars |
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| Roger Vilageliu |
bass |
| Alex Ojea |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Autumn Leaves
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3:45
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| 2. |
Beyond the Desert
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3:38
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| 3. |
No Return
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5:37
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| 4. |
The Story of Tim Ballas
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4:51
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| 5. |
Mara
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4:52
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| 6. |
Underground Community
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1:37
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| 7. |
Change Life
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4:22
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| 8. |
Post Disaster
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4:23
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| 9. |
The Horizon
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5:21
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| 10. |
Waiting to Happen
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6:18
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| 11. |
She Tries
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4:42
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| 12. |
Night Comes Down
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2:51
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| 13. |
Interrupted Broadcast
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3:47
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| Gesamtlaufzeit | 56:04 |
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Rezensionen

Harvest sind eine junge Band aus Barcelona in Spanien. Monique van der Kolk, Jordi Amela und Jordi Prats lernten sich in einer früheren, gemeinsamen Band kennen und beschlossen, von nun an als Harvest ihrer Liebe zu Indie und Progressive Rock nachzugehen. Kurze Zeit später stießen dann noch Roger Vilageliu und Alex Ojea dazu, fertig war die Band.
Auf ihrem ersten, 2009 erschienenen Album, finden sich 12 Eigenkompositionen sowie eine Coverversion eines Marillion-Songs (Waiting to happen). Das passt, denn immerhin durften Harvest schon einmal als Vorband für Marillion in Barcelona auftreten. "Underground Community" wurde prompt als bestes Newcomer-Album bei den italienischen Prog-Awards nominiert. Dies ist aus meiner Sicht jedoch einigermaßen unverständlich. Nicht, dass die Qualität der Musik das nicht verdient hätte. Nein, es ist schlichtweg kein Prog!
Stattdessen bekommt der Hörer eine Mischung aus Pop und wenig Rock geboten, das sich nach dem ersten flüchtigen Hören etwas unspektakulär anhört, bei mehrmaligem, genauerem Hinhören, doch noch einige feine Nuancen offenbart. Zurecht geschnitten ist die Musik ganz auf den Gesang von Monique van der Kolk, die komplett akzentfrei singt und deren Stimme in etwa, um einen Prog-Vergleich zu bemühen, der von Christina Booth von Magenta ähnelt. Der Rest der Band gibt dazu die Begleitung ab, agiert eher atmosphärisch, dem Titel des ersten Stücks der CD Autumn leaves entsprechend, frühherbstlich im Midtempo-Bereich. Soli gibt es wenn, dann nur sehr kurze auf der Gitarre. Proganteile kommen nur gelegentlich hinein, eben bei den kurzen, floydigen Gitarrensoli oder wenn im Marillion-Coversong unvermittelt Mellotron-Chöre hervorbrechen. Im abschließenden Interrupted Broadcast wird es dann unvermutet doch noch einmal ziemlich rockig, ein Element, dass sich man sich häufiger gewünscht hätte.
Harvest bieten auf ihrem Erstling einen angenehmen, anspruchsvolleren Pop-Rock, der sich wohltuend vom Radio-Gedudel abhebt. Mit Prog hat das aber, wie beschrieben, nur am Rande etwas zu tun. Wenn man sich also für eine derartige Musik interessiert, der kann vor dem Kauf entweder bei Myspace vorbeischauen. Oder aber er lädt sich gleich das komplette Album herunter, das die Band auf ihrer Webseite in guter Qualität kostenlos bereithält (Download).
| Anspieltipp(s): |
für den Progger: Waiting to happen |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.4.2010 |
| Letzte Änderung: |
13.4.2010 |
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Der Grat zwischen gut gemachter Rock-/Popmusik und seichter Belanglosigkeit ist schmal, das hat die Musikgeschichte immer wieder bewiesen. Harvest aus Spanien bzw. Italien gelingt mit ihrem Erstling dieser Balanceakt. Manches Stück ist hart an der Grenze, eines sogar darüber, doch insgesamt ist "Underground community" ein sehr akzeptables Album. Es enthält 13 Songs, die sich mit einer Mischung aus Pop, Rock, Indie, mit leicht folkigem Unterton, nicht schon beim ersten Hören verschleißen. Dafür sorgt u.a. ein natürliches und nuancenreiches Klangbild. Die Musik klingt leicht, luftig, sinnlich und irgendwie entspannend. Meist liegen die Kompositionen im Midtempobereich und haben eine sehr zurückhaltende, aber homogene Dynamik. Locker gezupfte oder floydisch schwebende Gitarren sind in ruhige, atmosphärische Keyboards eingebettet. Bass und Schlagzeug arbeiten recht dezent und ohne große Schnörkel zusammen. Und über allem schwebt Moniques wunderbare und unaufdringliche Stimme, die einfach nur eine Wohltat für die Ohren ist.Gelungen ist auch der Marillion-Coversong "Waiting to happen" - gefällt mir sogar deutlich besser als das Original. Wer allerdings Alben nur dann mag, wenn dort unerwartete Stilvariationen überraschen und gewagte Musikexperimente schockieren, der sollte bei dieser Platte nicht unbedingt zugreifen. Ansonsten überzeugt die Band durch eine unaufdringliche Leichtigkeit von Musik und Gesang, wie sie in diesem Bereich nur noch selten zu finden ist.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.2.2013 |
| Letzte Änderung: |
22.2.2013 |
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