Zack Glück
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Materiali Sonori |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Edgar Hofmann |
Flute, Sax, Violin, Vocals |
| Roman Bunka |
Guitars, Oud |
| Christian Burchard |
Marimba, Vibes, Drums, Cimbalon, Vocals |
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| Michael Wehemeyer |
Keyboards, Percussion |
| Gerald Hartwig Luciano |
Bass, Tavil, Vocals, Percussion |
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Gastmusiker
| Wolfgang Neumann |
Hackbrett (Tracks 1,4) |
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| Buze Fischer |
Tavil (Tracks 1,6) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Che Mangerei Domani, Vipera
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2:43
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| 2. |
Dage Django
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3:58
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| 3. |
Zack Glück
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2:15
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| 4. |
Hör, Spiel, Vergiss
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7:38
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| 5. |
Electraunico
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5:32
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| 6. |
Montespertoli
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3:43
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| 7. |
Che Mangerei Domani, Vipera (pt. two)
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6:44
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| 8. |
U-Bahn
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11:55
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| 9. |
Ali Baba
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4:25
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| Gesamtlaufzeit | 48:53 |
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Rezensionen

Seit mehr als 40 Jahren gibt es inzwischen Embryo. Die Band war 1969 um Christian Burchard und Edgar Hofmann entstanden. In der langen Geschichte der Gruppe wechselten die Mitspieler häufig. Auf fast jeder Veröffentlichung der Band ist die Besetzung eine andere. Unzählige deutsche Kraut-, Jazzrock- oder Jazzgrossen haben zumindest kurzzeitig bei der Münchner Band gespielt. Die einzige Konstante in der Formation ist Christian Burchard und es ist anzunehmen, dass solange dieser seine Vibraphonschlägel halten kann, es auch Embryo geben wird.
In all den Jahren hat die Band sich nie von modischen Zeitströmungen beeinflussen lassen. Embryo machten (und machen) immer ihr eigenes Ding und bewegten sich mit ihrem Kraut-, Jazz- und Ethnorock weitab von Mainstream und Kommerz. Das galt auch für die aus progressivrockiger Sicht eher dürftigen 80er Jahre. Mehr noch, nachdem die Gruppe in der zweiten Hälfte der 70er Jahre ihre krautig-experimentelle Phase hinter sich gelassen und sich erst in souligen, dann ausgiebigst in weltmusikalischen Gefilden aufgehalten hatten, integrierten sie in den 80er Jahren wieder verstärkt jazz- und krautrockige Strukturen in ihre Musik. Am deutlichsten manifestierte sich dies auf dem 1984 entstandenen Album "Zack Glück".
Neben Burchard gehörten damals wieder einmal Roman Bunka und Edgar Hofmann zur Band. Von den 80ern ist hier, bis auf wenige, damals zeitgemäße elektronische Schlagzeugsounds nicht viel zu hören. Eine abwechslungsreiche und sehr ausgewogene Mischung aus krautigem Rock, Jazzrock und Weltmusikalischem wird hier geboten, die auch heute noch frisch und unterhaltsam aus den Boxen purzelt (was man ja nicht von jeder Produktion aus den 80ern behaupten kann). Embryotypischer, jazziger Ethnorock, bestimmt von Oud, Flötenklängen, Ethnoperkussion und folkig-getragenem Gefiedel ("Che Mangerei Domani, Vipera", "Dage Django", "Zack Glück") steht neben humorvollem Jazzrock ("Hör, Spiel, Vergiss", "Electraunico" - letzteres mit krautigem Elektroflair), einem ausladenden, krautig-schrägen Freiformjam ("U-Bahn" - offenbar eine Liveaufnahme, die allerdings mittendrin ausgeblendet wird) und zwei seltsamen Mischnummern, die Weltmusikalisches und Krautig-Experimentelles vermengen ("Montespertoli" und "Ali Baba"). Alles das wird vorgetragen von einer virtuos und schwungvoll aufspielenden Band.
"Zack Glück" ist ein interessantes Album, welches es schafft in knapp 50 Minuten eine Art von Zusammenfassung des Embryo-Schaffens der 15 vorangegangen Jahre zu liefern. Schönes Teil!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.4.2010 |
| Letzte Änderung: |
4.5.2010 |
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