Disconcerto Grosso
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Musea |
| Durchschnittswertung: |
8/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Atte Kurri |
guitar, keyboards, vocals |
| Ilkka Piispala |
drums, keyboards, vocals |
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| Ilkka Saarikivi |
keyboards, cello, vocals |
| Jaakko Koikkalainen |
bass, vocals |
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Gastmusiker
| Tomi Tiittanen |
electric guitar |
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| Matti Muraja |
Portuguese vocals and lyrics, violin (8) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
A Rhyme of a Dime
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4:33
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| 2. |
Reality Escapade Saga
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6:07
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| 3. |
Herculean
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18:02
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| 4. |
Present Here and Now
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4:11
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| 5. |
Dusk
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5:46
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| 6. |
Claims of "No Can Do"
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4:02
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| 7. |
The Tunnel
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16:02
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| 8. |
Travels Led by Chance
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4:19
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| Gesamtlaufzeit | 63:02 |
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Rezensionen

Khatsaturjan, oder vielmehr Chatschaturjan, kannte ich bisher nur als einen russischen Komponisten, dessen berühmtestes Werk wohl der Säbeltanz sein dürfte. Von der finnischen Band, die sich nach ihm benannt hat, hatte ich bislang noch nichts gehört. Und dann muss ich auch noch lesen, dass sie ihr Banddasein mit Klassikbearbeitungen begonnen haben. Schließlich der Albumtitel "Disconcerto grosso", das ließ mich einiges befürchten. Aber nein! Khatsaturjan haben sich von Klassikbearbeitungen komplett verabschiedet - und der Albumtitel soll wohl nur ein Wortspiel sein.
Im Vergleich zum Vorgängeralbum "Aramed Forces of Simantipak" fällt der ziemlich ähnliche Aufbau auf. Zwei Longtracks an ähnlichen Positionen, umgeben von mehreren kurzen Stücken. Ansonsten kann ich die von Henning angesprochene Zerrissenheit der Musik nicht nachvollziehen. Scheinbar haben sie kompositorisch doch noch einmal nachgelegt. Die Songs sind jedenfalls nicht komplizierter als im Prog üblich.
Gleich mit dem ersten Song legen sie gut los: das ist Fun-Prog, wie man ihn in letzter Zeit eigentlich aus Schweden hat kennenlernen dürfen. Da ist nichts von finnischer Melancholie zu spüren. Die Gitarren jubilieren, die Hintergrundchöre trällern, die Hammond röhrt dazu. Als bester Vergleich hierzu fällt mir A.C.T ein. Das geht so bis zum ersten Longtrack Herculean, wo sich zum ersten Mal auch etwas dunklere, nachdenklichere Töne einschleichen.
Danach geht der Fun-Eindruck leider verloren. Die Band agiert stattdessen pseudo-dramatisch. Die Songs sind zumeist mit einem Piano unterlegt, im Duett mit einer Gitarre. Alle vier Musiker sind als Sänger eingetragen, und hier darf dann auch jeder mal am Lead-Gesang ran. Allerdings haben nicht alle die gleiche Klasse. Stattdessen stellt sich eine Atmosphäre ein, die ich mal mit musicalhaft charakterisieren würde, auf Grund eben des Pseudo-Dramatischen. Zusammen mit der Orchestrierung (E-Piano, Gitarre) werden für mich Erinnerungen an das Trans-Siberian Orchestra, insbesondere ihres Werks "Beethoven's Last Night", wach. Für dieses konnte ich mich nicht besonders erwärmen, genausowenig wie für die zweite Hälfte von "Disconcerto Grosso". Andere mögen da weniger Probleme mit haben.
So hinterlässt "Disconcerto Grosso" bei mir einen etwas zwiespältigen Eindruck. Die erste, spaßige Hälfte, bietet im Vergleich zu ähnlich gearteten, schwedischen Bands zwar nichts wesentlich Neues, weiß aber gut zu unterhalten. In der zweiten Hälfte wird es für mich etwas durchwachsen. Dies ist aber ein grundsätzliches Problem und liegt daran, wie die Band die Songs komponiert und arrangiert hat. Ich persönlich würde mir wünschen, dass Khatsaturjan den Weg des Fun-Prog weiter beschreiten, denn das haben sie wirklich drauf.
| Anspieltipp(s): |
Herculean |
| Vergleichbar mit: |
A.C.T, Trans-Siberian Orchestra |
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| Veröffentlicht am: |
26.6.2010 |
| Letzte Änderung: |
26.6.2010 |
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