III: The Measure Of Time
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Musea |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Victor Perez |
keyboards |
| David Martin |
bass |
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| Antonin Olea |
drums, percussion |
| Javier Nieto |
guitar, vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Behind your face
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11:36
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| 2. |
The measure of time
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7:24
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| 3. |
The letter
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9:16
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| 4. |
Reign of fools
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10:35
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| 5. |
Rest in pieces
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11:02
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| 6. |
Shadows of the past
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11:08
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| Gesamtlaufzeit | 61:01 |
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Rezensionen

Neverness aus Valladolid in Spanien legen dieses Jahr (2010) eine EP vor, die allerdings nicht verkauft, sondern eventuell kostenlos über Download-Plattformen und als Promomaterial verfügbar gemacht werden soll. Das kündigt die Band in ihrem Blog auf mySpace an, begleitet von einem eher pessimistisch klingenden Text, dem man zwischen den Zeilen entnehmen kann, dass die Band eine Pause einlegen will, weil ?sie ihre Ziele in den letzten Jahren nicht erreicht hat?. Nun, man kann nur spekulieren, aber vermutlich sind die Verkaufszahlen der Alben der Band nicht so gut wie erhofft. Vielleicht möchte die Band international bekannter sein. Wie auch immer, da steckt auf jeden Fall noch Potential drin, wie man so schön sagt. Ich erwähne das, denn nicht mal ich, der ich mich seit dem zweiten Album ?Cuentos de otros mundos posibles? mindestens als Sympathisant bezeichnen würde, habe mitbekommen, dass schon 2009 ein drittes Studioalbum der Band namens ?III: The Measure Of Time? erschienen ist.
Dabei ist ?III: The Measure Of Time? wieder ein rundum gelungenes Werk des härteren Retroprog geworden. Die Spanier spielen sechs Tracks, von denen der kürzeste immerhin noch über sieben Minuten läuft, alle anderen kratzen an oder sprengen locker die 10-Minuten-Marke. Und es gibt typischen Retroprog ? eigentlich in der Tradition aktueller italienischer Retro-Bands ? mit ausladenden Instrumentalpassagen, Gitarrensoli, flirrenden Synthies, perlendem Piano, knackigem Bass und zwar manchmal etwas holprigem, aber letztlich solidem Schlagzeugspiel. Mal agieren die Spanier etwas heftiger, mal wunderschön psychedelisch verträumt. So gerät der Auftakt irgendwie end-sixties-mäßig, man meint den Kinks zu lauschen, zwischendrin gibt es Passagen, die ein bisschen an Phideaux erinnern, aber dann geben die Iberer wieder Gas und bringen ihre eigene Mischung aus Hard Rock und melodischem Prog zu Gehör. Neverness erfinden sicherlich nichts neu, kupfern aber nirgends direkt ab, sondern lassen sich von einer Ära zu ihrer Musik inspirieren.
Neben dem gelegentlich wie gesagt etwas hängenden Schlagzeugspiel bleibt als einziger kleiner Mecker die Entscheidung der Band diesmal englisch zu singen. Vielleicht versprach man sich davon mehr internationale Akzeptanz, aber letztlich raubt sich die Band damit einiges an Charme. Trotzdem ist ?III: The Measure Of Time? ein gelungenes Album geworden, im Genre Retroprog sicherlich sogar eines der Jahres-Highlights bisher. Wer das vorige Album der Spanier kennt und mag oder Fans dieser Richtung generell können hier also vertrauensvoll zu greifen.
P.S.: Hier gilt im übrigen einmal mehr, direkt bei der Band kaufen ist der beste Deal. Mit PayPal ist das auch vollkommen unkompliziert.
| Anspieltipp(s): |
The measure of time, Reign of fools |
| Vergleichbar mit: |
Der spanische Bruder von A Piedi Nudi et.al. |
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| Veröffentlicht am: |
21.8.2010 |
| Letzte Änderung: |
21.8.2010 |
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