Self preserved while the bodies float up
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Superball Music |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Mike Vennart |
vocals, guitar |
| Gambler |
guitar, keyboards |
| Steve Durose |
guitar, vocals |
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| Mark Heron |
drums, percussion |
| Steven Hodson |
bass, keyboards |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Part Cardiac
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4:12
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| 2. |
SuperImposer
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4:16
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| 3. |
Build Us A Rocket Then...
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4:01
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| 4. |
Oscar Acceptance Speech
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8:56
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| 5. |
Ransoms
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4:09
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| 6. |
A Penny's Weight
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3:40
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| 7. |
Silent/Transparent
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8:31
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| 8. |
It's My Tail And I'll Chase It If I Want To
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3:38
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| 9. |
Pine
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4:57
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| 10. |
SuperImposter
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5:16
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| Gesamtlaufzeit | 51:36 |
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Rezensionen

Oceansize legen mit ?Self preserved while the bodies float up? ihr viertes Studioalbum vor. Man durfte gespannt sein, wie die Band ihre Entwicklung fortsetzt, nachdem mit dem monumentalen Livewerk ?Feed To Feed? eine Art Schlusspunkt unter das erste Karriere-Kapitel gesetzt wurde. Die gute Nachricht: Oceansize lösen das Thema souverän und machen es weder sich noch dem Hörer allzu einfach.
?Self preserved while the bodies float up? verstört schon gleich mit einem Cover an der Grenze zwischen Geschmacklosigkeit und Eye-Catcher. Und so geht es auch musikalisch los, denn unvermittelt wird der Hörer von schweren, düsteren, doomigen Riffs weichgeklopft, die man so, in dieser Heftigkeit, noch nie bei Oceansize gehört hat. Überhaupt überraschen die ersten drei Songs als eine Rock'n'Roll-Suite mit heftigen, harten, rockenden Klänge, eine Art Doom Metal-Post-New Artrock.
Das epische ?Oscar Acceptance Speech? lenkt die Geschehnisse dann wieder eher in gewohnte Gefilde mit langen, verzwirbelten Instrumentalpassagen, die sich mal zu Klangwällen auftürmen, mal ganz filigran die Ohren umschmeicheln und Vennarts fast lyrischem Gesang. Der lange, ruhige Ausklang mit Streicherarrangement am Schluss lässt fast schon das Ende des Albums erwarten, eigentlich ein typischer Schluss-Song, der im ersten Moment deplatziert wirkt. Aber bei Oceansize geschieht nichts aus Zufall und so entpuppt sich das Ende von ?Oscar Acceptance Speech? als ziemlich geniale Überleitung in einen ruhigen Albumteil.
Das fast schon poppige ?Ransoms? und das irgendwie weihnachtlich wirkende ?A Penny's Weight? zeigen, dass Oceansize auch Ausflüge in ruhige Gefilde interessant gestalten können (etwas, was man nach der ?Home & Minor?-EP schon fast zu verneinen gemeint hätte). Abgeschlossen wird dieser Albumteil wieder mit großem Sport. ?Silent/Transparent? ist genau das und ein dramatisches Postrock-Epos mit mächtigen Melodiebögen und gewaltigen Laut-Leise-Gebirgen.
?It's My Tail And I'll Chase It If I Want To? lässt dann wieder heftig krachen, der Rock'n'Roll ist zurück. Und schließlich klingt das Album mit ?Pine? und dem erneut sehr doomigen ?SuperImposter? - dem Zeitlupen-Bruder von ?SuperImposer? - düster, getragen und dunkel aus.
Oceansize bleiben eine der interessantesten Bands der Szene. Sie erfinden sich mit ?Self preserved while the bodies float up? nicht direkt neu, aber sie entwickeln sich weiter, erreichen neue Ausdrucksmöglichkeiten und bewahren sich gleichzeitig auch ihre typischen Merkmale. Die 'Neue Kürze' steht der Band ebenso wie ihre epischen Werke. So wirkt ?Self preserved while the bodies float up? stellenweise dann doch wie eine Synthese des bisherigen Schaffens der Band. Wahrscheinlich genau das richtige Album, nach dem mit ?Frames? Epik und Sperrigkeit ins Extrem getrieben wurden. Trotzdem sicher kein Werk, bei dem man sich gemütlich fallen lassen kann, oder das sich sofort in einem Durchlauf erschließt. Aber sowas wollen wir ja auch gar nicht, oder?
Neben der regulären Ausgabe erscheint das Album auch als Special Edition mit erweitertem Booklet, im Digipak und mit einem Bonustrack.
| Anspieltipp(s): |
SuperImposer, Silent/Transparent |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.9.2010 |
| Letzte Änderung: |
4.9.2010 |
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