The Shy Volcanic Society at the Bear and Bird Parade
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Clarence Manuelo |
(1-5) |
| Aaron Moore |
(1-5) |
| Nick Mott |
(1-5) |
| Daniel Padden |
(1-5) |
| Stewart Brackley |
Kontrabass (1) |
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| JimB |
Gitarre, Tubaga, Xylophon (6-9) |
| Patrice Babin |
Schlagzeug, Balafon, Metallophon (6-9) |
| Benoît Delaune |
Bass, Cello, Violine, Säge (6-9) |
| Christophe Gautheur |
Synthesizer, Tubaga, Klarinette (6-9) |
| Pascal Godjikian |
Gesang (6-9) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Our Number of Wolves
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4:18
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| 2. |
The Boy with the Lips Inside
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3:37
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| 3. |
The Open, the Closed & the God-like Shudder
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8:10
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| 4. |
Death Sleeps in My Ear
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2:58
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| 5. |
The First Circle is the Eye
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6:46
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| 6. |
Guayaki
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8:36
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| 7. |
Les Oreilles Internationales
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4:49
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| 8. |
Invalid Islands
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6:52
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| 9. |
Colonies
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9:48
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| Gesamtlaufzeit | 55:54 |
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Rezensionen

Diese Split-CD vereint Stücke zweier experimenteller Bands, Volcano the Bear aus England und La Société des Timides à la Parade des Oiseaux aus Frankreich. Beide bieten, so viel vorweg, alles andere als leichte Kost.
Volcano the Bear zeigen sich bereits reichlich unkonventionell. Die bis auf einige textlose Lautäußerungen instrumentale Musik wälzt sich wie ein zeitlupenartiger Klangstrom aus den Boxen, ohne dabei eine rechte Form anzunehmen. Streich- und Blasinstrumente mäandern entlang, allerlei Schlagwerk rumpelt vor sich hin, dazu knurrt oder brummt ab und zu jemand, was letztlich wie ein weiteres Instrument klingt. Einige undefinierbare Geräusche vervollkommnen das Ganze. Da hört man gelegentlich schrilles Kreischen wie von einer Kreissäge, oder wurde da ein Instrument malträtiert? Wer weiß. Ein andermal spielt eine einsame Flöte (oder ähnliches) eine seltsam schiefe Melodie, nur von sporadischen Beckenschlägen begleitet, oder Blechbläser stimmen eine Art ländliche Weise an. Äußerst kurios.
So strukturlos diese Klänge sich über weite Strecken zunächst präsentieren, herrscht doch nicht völlige Planlosigkeit, es scheint doch irgendein System dahinterzustecken. Auf jeden Fall entwickelt diese Musik nach anfänglicher Skepsis eine starke Faszination.
LaSTPO agieren hier noch ein ganzes Stück avantgardistischer als auf ihren mir bisher bekannten Alben. Vor allem die Stimme von Sänger Pascal Godjikian schlägt hier noch wildere Kapriolen, es ist kaum möglich, dieses permanente Knurren, Bellen, Heulen, Brüllen, Würgen mit Worten adäquat zu beschreiben. Da glaubt man, der selige Demetrios Stratos von Area sei wieder auferstanden! Dazu liefern seine Mitstreiter Klänge, die mit dem üblichen Verständnis von Rockmusik, auch von progressiver, kaum noch etwas gemein haben. Das ist zu großen Teilen schon radikale Anti-Musik! Da knarzen Streicher in Zeitlupe, als würde ein alter Holzschrank quälend langsam über einen Dielenboden gezerrt, Bläser schnarren, Schlagwerk rasselt, bis unvermittelt eine gigantische Lärmeruption einsetzt, in der die einzelnen Instrumente nur noch durcheinander purzeln. Les Oreilles Internationales treibt es in dieser Hinsicht auf die Spitze, es wirkt wie ein einziges Konglomerat unterschiedlichster Arten von Lärm. Und immer wieder die brutalen Lautäußerungen, als deren Urheber man kein menschliches Wesen annehmen möchte.
Diese Lärmorgien sind wirklich so ziemlich das krasseste, das ich je gehört habe. In Worten lässt sich kaum beschreiben, was hier auf den Hörer einprasselt. Grandios! Mehr davon! Warum gibt es nur so wenige CDs von LaSTPO? Tipp für alle abenteuerlustige Hörer! Und wer die Gelegenheit hat, die Band live zu sehen: Hingehen! Es lohnt sich!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.11.2010 |
| Letzte Änderung: |
3.11.2010 |
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