Chernobyl 7991
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Sony Music Italy |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Patrizio Fariselli |
pianoforte e tastiere |
| Paolo dalla Porta |
contrabass |
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Gastmusiker
| Stefano Bedetti |
sax soprano in "Mbira & Orizzonti" |
| Marino Paire |
voice in "Fall down" |
| Pietro Condorelli |
chitarra in "Mbira & Orizzonti" and "Wedding day" |
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| Gigi Cifarelli |
chitarra in "Chernobyl 7991" |
| John Clark |
French corn in "15.000 umbrellas" |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
15.000 umbrellas (parte prima)
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5:26
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| 2. |
15.000 umbrellas (parte seconda)
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6:15
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| 3. |
Liquiescenza
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2:13
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| 4. |
Wedding day
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4:34
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| 5. |
Chernobyl 7991
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5:12
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| 6. |
Fall down
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3:49
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| 7. |
Il faut marteler
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4:34
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| 8. |
Efstratios
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5:30
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| 9. |
Mbira & Orizzonti
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5:30
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| 10. |
Colchide
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3:08
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| 11. |
Deriva (sogni sognati vendesi)
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6:35
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| 12. |
Sedimentazioni
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6:10
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| Gesamtlaufzeit | 58:56 |
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Rezensionen

1993 wiedervereinigten sich Patrizio Fariselli, Giulio Capiozzo und Ares Tavolazzi unter dem Namen "Area", um einige Liveauftritte zu absolvieren. Sie probierten neue Technologien aus, neue Sounds und sogar neues Songmaterial. Doch Ares Tavolazzi verließ die Band bald wieder und für ihn kamen Paolo Dalla Porta und Pietro Condorelli.
1997 nahm diese Besetzung dann das letzte Area-Album auf, "Chernobyl 7991". Den einen oder anderen mag es überraschen, dass dies erst ihr siebtes war, umfasst die Diskographie der Band doch schier dutzende von Alben. Von diesen sind allerdings viele Compilations und Liveaufnahmen.
Also zu "Chernobyl 7991". Area nahm die zwölf neuen Stücke in Zusammenarbeit mit den Gastmusikern Gigi Cifarelli und John Clark auf und auch Pietro Condorelli scheint eher Gastmusiker als festes Mitglied gewesen zu sein, trat die Band doch nach dem Release in der Dreierbesetzung Fariselli/Capiozzo/Dalla Porta auf.
"Chernobyl 7991" ist zunächst einmal als klassisches Area-Album zu erkennen: Es gibt Jazz, Jazzrock, Ethnoeinflüsse, RIO, es gibt präpariertes Klavier und bei "Wedding day" wechseln sich ein 7/8- und ein 9/8-Takt ab. So weit, so gut. Auch sind Keyboarder/Komponist Patrizio Fariselli und der versierte Schlagzeuger Giulio Capiozzo ebenso mit an Bord wie einige hervorragende Mitmusiker und Solisten. Insoweit ist "Chernobyl 7991" also ein absolut würdiges Area-Album und mehr noch eines, auf das viele andere Progbands der ersten Generation in diesen Tagen stolz gewesen sein könnten. Leider gibt es aber auch eine andere Seite: reichlich gesichtslosen Jazzrock von der Stange, mit Allerweltssounds und -melodien (z. B. der Titelsong). Diese sind immer dann interessant, wenn die Bandmitglieder solieren, verlieren aber an Charakter, sobald die Band wieder zum Thema zurückkehrt. Anderes macht Spaß, weil die Musiker lautmalerisch arbeiten, so fällt zum Beispiel die Melodie von "Fall down" herab wie ein Herbstblatt bei Windstille, ist ansonsten aber eher unauffällig. Im ganzen überwiegt daher der Eindruck, dass die Band Schwierigkeiten hatte, zu ihrer alten Inspiriertheit zurückzufinden. Dennoch: "Chernobyl 7991" ist kein schlaffer Abgesang einer einst legendären Band, wie es derlei leider vieles gibt, sondern eine solide Ergänzung des Bandkatalogs.
Ein treuer BBS-Leser ergänzte kürzlich in einer Feedback-Mail: "Ca. 3 Jahre nach dieser sicher nicht leichten, gegenwarts- und zukunftsorientierten Rückbesinnung auf die unübertreffliche Identität/Existenz als AREA starb Capiozzo - wohl an Herzproblemen - mehr oder weniger in den Armen Farisellis."
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.1.2011 |
| Letzte Änderung: |
20.4.2013 |
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