Imaginations of Light
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Pilz |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Hans Reffert |
Gitarren, Bassblockflöte, Querflöte, Holzflöten, Krummhorn |
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| Hans Brandeis |
Gitarren, Sitar, Gesang |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Imaginations of Light
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13:15
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| 2. |
Thoughts
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10:13
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| 3. |
Resting Thinking About Time
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9:47
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| 4. |
Notturno
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8:12
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| 5. |
Natural Feeling
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1:02
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| 6. |
Fairies
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6:03
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| 7. |
Dorle
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4:48
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| 8. |
Hallo Rabbit
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6:56
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| 9. |
Scottish Rock
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3:48
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| 10. |
Little Nemo in Slumberland
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4:53
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| 11. |
Strike Another Match
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4:09
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| Gesamtlaufzeit | 73:06 |
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Rezensionen

"Es stellte sich heraus, dass hier zwei junge Musiker aus einem kleinen Pfälzer Ort gespielt hatten, die unter dem Namen Flute & Voice auftreten ... Sie bevorzugen eine sehr introvertierte und transparente Musik, die Elemente des Jazz, der indischen Musik, des Pop und der Folklore verschmilzt."
So stand es im April 1972 im Jazz-Podium zu lesen, damals der Gradmesser in Deutschland, wenn es um jazzige Klänge ging. Ludwigshafen, von wo die beiden jungen Musiker (Hans Reffert und Hans Brandeis) kamen, ist zwar nicht klein (die Stadt am Rhein hatte damals über 170000 Einwohner) - vielleicht wohnten die beiden Protagonisten aber auch außerhalb -, doch dem Rest des obigen Textes kann man zustimmen. Auf dem 1971 beim legendären Krautrocklabel Pilz erschienen Debütalbum von Flute & Voice gibt es in der Tat eine Mischung aus Jazz, Exotischem, damals zeittypischen Songs (Pop) und Folk zu hören und transparent und eher zurückhaltend sind Reffert und Brandeis auch zu Gange.
1995 wurde "Immaginations of Light" auf CD wieder veröffentlicht. Streng genommen lautet der Titel der Neuauflage "Flute & Voice", sind hier doch nicht nur die vier Stücke der Pilz-LP zu finden (die ersten vier Tracks), sondern auch die Nummern des zweiten, 1973 eingespielten, aber damals nicht erschienen Albums "Hallo Rabbit" zu finden (bis auf ein Stück, welches aus Platzgründen ausgespart werden musste). Die CD vereinigt somit, mit zwei Ausnahmen, das gesamte auf Tonträger festgehaltene Werk der Band aus den 70ern. Die Ausnahmen sind das schon erwähnte fehlende Stück von der zweiten LP und die Nummer "Ecce Navicula", welches die Ludwigshafener für den Pilz-Weinachts-Sampler "Heavy Christmas" beigesteuert haben.
"Im Gegensatz zu vielen anderen Musikern, die bei ihren Zuhörern einen Erregungszustand erzeugen wollen, versuchen wir innere Ruhe und Ausgeglichenheit zu vermitteln, und damit einen Kontrapunkt zur Hektik unserer Umwelt zu schaffen." So stand es damals auf dem Plattencover von "Immaginations of Light" zu lesen und so steht es auch wieder im Beiheft der CD. Flute & Voice gehörten damit zu den "meditativen" Krautrocken, die Ruhe und Entspannung mit ihrer Musik erzeugen wollten. Dazu kommt etwas mehr als nur Flöte und Stimme zum Einsatz. E-Gitarre, Akustikgitarre und Sitar sind hier zu hören, neben Brandeis' Gesang und diversen Block- und Querflöten und einem Krummhorn. "Immaginations of Light" bietet daher ein recht eigenes Gemenge an jazzigen Gitarrenduos, exotischen Sitargirlanden, entspanntem- bis folkigem Geflöte und Geklampfe und etwas getragenem Gesang. Die Stücke von "Hallo Rabbit" (Tracks 5-11) bearbeiten ähnliches Terrain, sind aber meist etwas erdiger und bluesig-rockiger (E-Gitarren-dominierter) unterwegs. Ab und zu ist hier zudem Dorle Ferber an der Violine zu hören.
"Immaginations of Light" ist ein interessantes Album aus den frühen Tagen des Krautrock, welches einen weitestgehend akustischen Ansatz wählt, um eigene, neue Wege zu beschreiten. Damit, so ist es auch im Beiheft zu lesen, setzte sich die Band zwischen alle Stühle: "Die Jazzer sagten, unsere Musik sei Rockmusik, die Rocker meinten, sie wäre Jazz; die Folkleute meinten, sie sei Avantgarde, die Avantgardemusiker, sie sei reine Unterhaltungsmusik, und für die Unterhaltungsmusiker schließlich war sie "Kunscht" - den einen zu kompliziert, den anderen zu naiv." Aus fast 40-jährigem Abstand könnte man diese Musik vielleicht als exotisch-jazzigen Akustikkrautfolk bezeichnen. Wie auch immer, trotz des durchweg virtuosen Musizierens und der recht abwechslungsreichen Darbietungen ist das Gebotene alles in allem nicht so furchtbar spannend ausgefallen, ist die Musik meistenteils für meinen Geschmack zu ruhig und ausgeglichen geraten. Krautrocksammler ohne Jazz- und Folkaversionen sollten hier trotzdem einmal reinhören!
Das Cover stammt übrigens von Reffert!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
24.1.2011 |
| Letzte Änderung: |
24.1.2011 |
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