Celula Dormida
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Alex Kodric |
Guitars |
| Alejandro Leonelli |
Bass, Vocals, Percussion |
| Nicolas Kodrci |
Organ, Keyboards, Percussion |
| Hernan Calvo |
Balalaica, Percussion |
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| Gabriel Falciola |
Drums, Percussion |
| Agustin Martire |
Sax, Wind Instruments |
| Omar Grandoso |
Trombone, Wind Instruments |
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Gastmusiker
| Alan Courtis |
Guitar |
| Hernan Espejo |
Guitar |
| Christof Kurzmann |
Voice |
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| Fernando Parales |
Guitar |
| Charly Zaragoza |
Bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
4:01
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4:01
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| 2. |
Familias
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4:52
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| 3. |
No Hay Fiesta Despues Del Recital
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6:18
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| 4. |
Revolting in stealth
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4:14
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| 5. |
Puente Llaguno
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2:06
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| 6. |
Tomando Conciencia Del Baile IV
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7:33
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| 7. |
2:59
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2:59
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| 8. |
Campos De Concentración
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1:41
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| 9. |
7:18
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7:18
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| 10. |
Canción Para Evo Morales
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0:56
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| 11. |
Al Niño Mauricio Le Molestan Los Pobres
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5:14
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| 12. |
Esto Es El Invierno
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4:10
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| Gesamtlaufzeit | 51:22 |
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Rezensionen

Mit "Célula Dormida" erschien 2010 das vierte Album der Honduras Libregrupo (oder von Honduras). Nach dem kurzen "Honduras 3" wird hier wieder normale Albumlänge erreicht. Mit etwas über 50 Minuten ist die CD sogar die bis dato längste der Band aus Argentinien. Die Besetzung hat sich wieder leicht verändert (für den Perkussionisten Christian Stella kam Hernan Calvo), was man auch in Bezug auf die Musik feststellen kann.
Im Gegensatz zu "Honduras 3" sind Sax und Posaune auf "Célula Dormida" bisweilen durchaus klangprägend. Die Band schlägt somit einen Bogen zurück zu ihrem Zweitling (siehe "La Única Posición Es La Oposición") und begibt sich wieder in deutlich canterburyverwandte Gefilde. Tastenklänge, E-Gitarre, Schlagzeug und Bass erzeugen ein dichtes, jazzig-rockiges Gefüge, in das Saxophone, Posaune (die mitunter auch reichlich unirdisch und effektverfremdet dazwischenhupt), andere Blasinstrumente, allerlei bizarre Klänge und Geräusche und der gelegentliche Gesang eingebunden sind. Am ehesten erinnert das Ergebnis immer noch an die Musik von Robert Wyatt, insbesondere der seiner frühen Alben um "Rock Bottom" herum, hat aber einen sehr eigenen Charakter. Freiformatige Ausflüge, bizarre dadaistische Einlagen, hypnotisch-experimentelle Klangspielereien, seltsame Songs (in eher zurückhaltendem Gesang meist in Spanisch - nur "Revolting In Stealth" hat einen Englischen Text), wirre Klangdurcheinander, sehr rhythmische, holprige (ein wenig krautige), aber druckvoll voranschreitende Abschnitte, kantiges RIO-Gerocke und intensive, mitunter sehr schräge Klanggemälde bestimmen das Geschehen.
Honduras betreiben auf "Célula Dormida" einen sehr abwechslungsreichen, absolut unkommerziellen Free-(Jazz)avantrock in der Tradition der komplexeren und experimentelleren Protagonisten des erweiterten Canterburyumfeldes (Robert Wyatt habe ich schon erwähnt, aber z.B. auch frühe Henry Cow, Soft Machine so um "Third", ein wenig This Heat), der extrem viel Spaß macht. Sehr dicht, intensiv und eigenständig sind die Argentinier zu Gange, fesseln den solcherlei Klängen zugetanen Hörer geradezu an die Stereoanlage, ohne dass die Musik dabei zu wüst oder ziellos gerät. Ich wiederhole mein Fazit zu den bisherigen Veröffentlichungen der Band: Canterbury-Freaks die Neues in verwandtem Geiste suchen, Wyatt-Fans, Freunde ungewöhnlichen Jazzrocks und progressive Klangabenteurer mit Hang zu den freiformatigeren Klangschöpfungen der Kraut- und/oder Canterburzszene sollten hier dringend zuschlagen! Mehr davon!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.3.2011 |
| Letzte Änderung: |
4.4.2011 |
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