Rautatie
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Jussi Lehtisalo |
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| Julius Jääskeläinen |
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| Mika Rättö |
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| Pekka Jääskeläinen |
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| Tomi Leppänen |
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| Janne Westerlund |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Rautatie
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4:57
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| 2. |
Lääke
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3:54
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| 3. |
Vaellus
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7:58
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| 4. |
Kohtalon sormi
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7:17
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| 5. |
Tähet
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3:17
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| 6. |
Pelkkä meno
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5:30
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| 7. |
Lautatarha
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5:57
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| 8. |
Kaasukello
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8:18
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| Gesamtlaufzeit | 47:08 |
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Rezensionen

"harvest hark islam nappe jorum puzzle tar pejorative lounge meridian ylem pul alkyd"
Was das bedeutet? Keine Ahnung! Auf der CD-Plastikschachtel des weissdergeierwievielten Albums von Circle, dem 2010 auf dem Ektro-Label erschienenen "Rautatie", ist jedenfalls ein gelber Aufkleber gepappt, auf dem der obige Text zu finden ist. Ob das Finnisch ist? Einige der Worte klingen ja eher nach Englisch. Im Beiheft, eine Art von Faltblatt oder Kleinposter mit viel Grün auf der einen und allerlei mit Nummern versehenen Fotos auf der anderen Seite, ist vielleicht ein erklärender Text zu finden. Allerdings ist derselbe in einer mir unbekannten Sprache verfasst, in der Umlaute, Vokaldopplungen und Ypsilons recht häufig sind.
Nach dem etwas kommerzielleren, in Englisch eingesungenen und teilweise in den USA entstandenen "Hollywood", kehrten Circle mit "Rautatie" in ihre angestammten Jagdgründe zurück, die irgendwo im Grenzgebiet von Metal, Neokrautrock, modernem Prog, Postrock und Alternativrock (kürzlich habe ich die rezente Musik von Circle als "Post Grunge" beschrieben gefunden) liegen. Gitarren, Bass und Schlagzeug rocken hier sperrig, anmetallisiert und etwas repetitiv voran, versehen mit diversen, sich eher im Hintergrund aufhaltenden Tastensounds (Piano, Orgel, Elektronisches und auch etwas, das wie ein flötendes Mellotron klingt) und diesmal recht viel Gesang in Finnisch (vermutlich), der mal folkig-choral, mal als sonores Rentierjägergemurmel, als brüchiges Kastratenflüstern oder als aggressives Eierkneiferkreischen aus den Boxen kommt.
Das Album bietet sakralen Heavyfolkrock (das Titelstück), ein eindringlich-schräges Trauerlied ("Lääke" - grandios!), krautig-minimalistischen Postmetalrock ("Vaellus", das wieder einmal wie eine Heavy-Version von Neu! klingt), hymnisch-symphonischen, leicht jazzigen Postrock ("Kohtalon sormi" - das klingt ein wenig nach Kuusumun Profeetta), einen geradlinigen (aufs erste Hören) NWOFHM-Rocker ("Tähet"), Elektropostkrautpop ("Pellkä meno"), einen ziemlich freiformatigen Klangexkurs ("Lautatarha") und hallend-schallenendes, kristallin-elegisches Gitarrendröhnen, unterlegt mit Pianogeklimper und Perkussion, das sich schließlich in ein gewaltiges Etwas verwandelt, das wie eine uralte Lappenhymne oder Wikingerkriegsgesänge aus längst vergangenen Zeiten (in metallisch-postrockigem Gewand) klingt ("Kaasukello").
Mit "Rautatie" haben Circle ihrem umfangreichen Œuvre ein weiteres beeindruckendes Kapitel hinzugefügt. Absolut unkommerziell, abwechslungsreich, perfekt produziert und meist reichlich komplex und vertrackt rocken die Finnen aus Pori hier krautig-metallisch-spacig-postrockig-jazzig-folkig durcheinander, dass es eine wahre Freude ist. Kaufen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.4.2011 |
| Letzte Änderung: |
8.1.2013 |
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