Live Rails
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
|
|
| Label: |
InsideOut |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (2 Rezensionen) |
|
Besetzung
| Steve Hackett |
guitar, vocals |
| Roger King |
keyboards |
| Amanda Lehmann |
guitar, vocals |
|
| Gary O'Toole |
drums, percussion, vocals |
| Nick Beggs |
bass, chapman stick, taurus pedals, vocals |
| Rob Townsend |
sax, woodwinds, percussion, vocals |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Intro
|
2:18
|
| 2. |
Every Day
|
6:51
|
| 3. |
Fire On The Moon
|
6:17
|
| 4. |
Emerald And Ash
|
9:00
|
| 5. |
Ghost In The Glass
|
3:22
|
| 6. |
Ace Of Wands
|
6:48
|
| 7. |
Pollution C
|
2:21
|
| 8. |
The Steppes
|
6:00
|
| 9. |
Slogans
|
4:22
|
| 10. |
Serpentine
|
6:43
|
| 11. |
Tubehead
|
6:06
|
| Gesamtlaufzeit | 60:08 |
|
| Disc 2 |
| 1. |
Spectral Mornings
|
5:58
|
| 2. |
Firth Of Fifth
|
10:39
|
| 3. |
Blood On The Rooftops
|
6:31
|
| 4. |
Fly On A Windshield
|
2:07
|
| 5. |
Broadway Melody of 1974
|
1:47
|
| 6. |
Sleepers
|
7:32
|
| 7. |
Still Waters
|
5:31
|
| 8. |
Los Endos
|
7:44
|
| 9. |
Clocks
|
8:05
|
| Gesamtlaufzeit | 55:54 |
|
Rezensionen

"Noch ein Steve-Hackett-Livealbum, ist das nötig?" mag der unbedarfte Hörer denken, denn inzwischen dürfte es locker mehr als zehn CDs/DVDs mit Konzertmitschnitten in seiner Diskographie geben. Mit "Live Rails" dokumentiert Steve Hackett die Tour 2009/2010 auf CD. "Leider" enthält die CD kein durchgängiges Konzert, sondern ist eine Mixtur aus den Auftritten in Paris, London und New York. Über seinen Webshop war sie schon länger erhältlich, demnächst auch offiziell.
Musikalisch gibt es auf den zwei CDs fast die komplette letzte CD "Out Of The Tunnel's Mouth" ("Last Train to Istanbul" taucht nur als Intro kurz auf) zu hören, dazu kommen einige seiner Klassiker und natürlich ein paar GENESIS-Titel.
Und um die obige Frage zu beantworten: nötig ist das nicht, aber es erfreut diejenigen, die zumindest einen Touch der 70er-Progrockmusik hören wollen. Wenn Hackett bei "Firth of Fifth" und den anderen alten Stücken loslegt, stellt sich zumindest bei mir mehr als nur ein Hauch Sentimentalität ein. Für mich ist es etwas völlig anderes, ob eine der vielen Coverbands oder ein Mitwirkender der Originalgruppe loslegt. Einziges Manko ist bei der Hackettband dann nur, dass ein halbwegs vernünftiger Sänger fehlt, weswegen die instrumentalen Passagen deutlich besser sind als diejenigen mit Gesang. Ein schönes Beispiel hierfür ist das kurze, leicht spanisch angehauchte Intro zu "Blood on the Rooftops" oder die Saxophoneinlagen in "Los Endos". Beim erstgenannten Titel ist auch der Gesang erträglich.
Wer auf Sentimentalitäten verzichten kann, findet auf der ersten CD gelungene und für meine Ohren kraftvollere Versionen des letzten Studio-Outputs. Besonders gut gefallen hat mir z.B. "Tubehead", das mit pumpenden Bass und Gitarrenfrickeleien aufwartet, die mich stellenweise an einen anderen Steve erinnern. Hier klingt Hackett nicht mehr viktorianisch-süß, sondern fast schon crimsoid. Überhaupt zeigt die CD eine gewisse Lässigkeit, Hackett muss sich nichts mehr beweisen, sondern spielt munter drauf los. Selbst kleine Holprigkeiten lässt er zu.
Insgesamt also eine schöne CD des Ausnahmegitarristen.
| Anspieltipp(s): |
Tubehead, Blood on the rooftops |
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
17.4.2011 |
| Letzte Änderung: |
18.4.2011 |
|
|
|
Zum Seitenanfang

So geht das manchmal... da will man eine Rezension schreiben und dann steht sie schon da. Also will ich Euch gar nicht mit längeren Ergüssen langweilen, sondern kann im Großen und Ganzen dem Kollegen Andreas beipflichten. Ein weiteres Hackett-Livealbum, ein weiteres gutes Album. Nach offizieller Aussage gibt es übrigens inzwischen 12 Solo-Livealben des Gitarrenmeisters (fehlt anscheinend sogar noch das eine oder andere auf diesen Seiten). Da sich aber Livealben ohnehin eher an den Fan wenden, dürfte wohl das Sammelleidenschafts-Argument das wichtigste sein, warum man dieses Doppel-Album erwerben sollte.
Da Steve Hackett es auch versteht gute Musiker um sich zu scharen, ist natürlich die Darbietung entsprechend glanzvoll und gut gespielt. Lediglich zu Beginn habe ich das Gefühl, dass die Band etwas schwer in Schwung kommt, aber allerspätestens ab ?Ace Of Wands? ist alles in Butter und schönes Konzert entfaltet sich vor den Ohren des Hörers. Ja, die beiden CDs wirken wie ein komplettes Konzert, dass die Aufnahmen bei verschiedenen Gelegenheiten entstanden sind, fällt meiner Meinung gar nicht auf (glücklicherweise). Live wirkt auch alles ? natürlich ? etwas druckvoller, zumal sich Hackett hier auch wieder einen echten Drummer gönnt. Dafür darf eben jener in ?Clocks? auch ein ziemlich kurioses Schlagzeug-Solo spielen.
Steve Hackett zwischen viktorianischem Wohlklang und kreischenden Elektro-Eskapaden... hübsch!
| Anspieltipp(s): |
Ein Konzert hört man immer von vorne und ganz :-) |
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
17.4.2011 |
| Letzte Änderung: |
17.4.2011 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Steve Hackett
Zum Seitenanfang
|