Ripped Heart EP
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Last Things |
| Durchschnittswertung: |
keine Wertung (1 Rezension) |
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Besetzung
| Charlie Looker |
Vocals, Guitars, Keyboards |
| Caley Monahon-Ward |
Violin |
| Anthony Gedrich |
Bass |
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| Travis Laplante |
EWI,Keyboards |
| Nick Podgurski |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Strong Brother/ Weak Brother
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3:51
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| 2. |
Run Cold
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2:13
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| 3. |
Ripped Heart
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6:03
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| 4. |
Elegy (Cartoon Piano)
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3:55
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| Gesamtlaufzeit | 16:02 |
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Rezensionen

Das letzte Album "Made Flesh" ist hier nicht zu Unrecht angepriesen und zum Tipp des Monats gekürt worden, denn der Kammerpostrock von Charlie Looker ist schon eine ganz besonders feine Angelegenheit. Nach dem Album hatte ebendieser offenbar noch Material übrig, das er ganz gerne unter die Leute bringen wollte. Manches davon kannten treue Fans bereits aus dem Live-Programm seiner Band oder aber von seinen akustischen Soloaufritten. Da die EP auf seinem eigenen Label Last Things erscheinen sollte, startete er zur Finanzierung der Aufnahmen einen Aufruf bei kickstarter.com, wo das angepeilte Ziel auch schnell erreicht und sogar übertroffen wurde. Das bewusst relativ niedrig angesetzte Budget ist den Songs anzumerken, denn im Vergleich zu "Made Flesh" klingen sie reduzierter, was aber gar nicht so schlimm ist, zumal die Band ihrem Livesound nun etwas näher kommt.
"Strong Brother / Weak Brother" ist mit ordentlich 80er-Flair versehen, wobei das hektisch anmutende Drumming mögliche Single-Ambitionen verhindert. Schade muss man das nicht finden, eher im Gegenteil.
Der zweite Track auf der A-Seite der nur auf Vinyl (oder als Download) erschienenen EP ist im Grunde zu kurz, um seine Wirkung vollends entfalten zu können, was ein bisschen schade ist, denn das von einer hervorragenden Rhythmus-Sektion angetriebene "Run Cold" hätte sicherlich ein etwas ausladenderes Arrangement verdient gehabt; das Ende nach nicht einmal drei Minuten kommt auf jeden Fall viel zu abrupt.
Besonders herauszuheben ist neben dem Opener auf jeden Fall der Titeltrack, der qualitativ absolut mit den Stücken von "Made Flesh" mithalten kann und tatsächlich wie ein Überbleibsel aus den Sessions zum letzten Album klingt. Oft wird bei derartigen Relikten schnell klar, warum sie es nicht auf die Platte geschafft haben, aber "Ripped Heart" hätte definitiv auch auf "Made Flesh" ein Highlight dargestellt. Hier zeigt es sich noch einmal deutlich, dass die Songs von Extra Life einfach ein bisschen Luft (und ein paar Minuten mehr) zum Atmen brauchen. Schönes Ding!
Im abschließenden "Elegy (Cartoon Piano)" ist vor allem Charlie Looker und seine Akustikgitarre zu hören, im weiteren Verlauf kommen noch Keyboards und ein bisschen Chorgesang hinzu. Nicht unbedingt mein Ding, aber das ist "Black Hoodie" auf dem letzten Album auch schon nicht gewesen.
Was mich immer übrigens wieder erstaunt, ist die Tatsache, wie selten man im Zusammenhang mit Extra Life über Morrissey und The Smiths stolpert, denn Charlie Lookers Gesangsmelodien klingen ebenso wie seine Stimme in meinen Ohren mehr als nur ähnlich. Dies empfand man offensichtlich auch bei Pitchfork so, denn Extra Lifes Musik wurde dort mal -wie ich finde- recht treffend mit "Robert Wyatt-meets-Tool-meets-Morrissey" umschrieben.
Zu den vier Bonustracks ("four remixes by Xiu Xiu, Liturgy, Former Ghosts feat. Sam Mickens and Laurel Halo") kann ich momentan nichts sagen, da mein Vinyl keinerlei Hinweise/Links dazu enthielt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.6.2011 |
| Letzte Änderung: |
2.2.2012 |
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