La Lama Sottile
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Agostino Marcor |
Keyboards |
| Maurizio Bavastro |
Bass, Cello |
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| Sergio Caputo |
Violine |
| Federico Foglia |
Schlagzeug |
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Gastmusiker
| Fabio Zuffanti |
Bass (2,6,11) |
| Stefano Marelli |
Gitarre (6,8,11) |
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| Fabio Bavastro |
Schlagzeug (7) |
| Paolo Pezzi |
Saxofon (6,7) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Intro
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0:51
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| 2. |
Zelig
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8:24
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| 3. |
La Bussola
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0:56
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| 4. |
Il Destino Di Haghia Sofia
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9:31
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| 5. |
La Lama
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1:15
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| 6. |
Progress
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6:39
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| 7. |
Naan
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3:03
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| 8. |
Il Cannocchiale
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4:15
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| 9. |
Cinquequarti
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4:54
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| 10. |
Limbo
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2:49
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| 11. |
Sul Mutamento
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7:23
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| Gesamtlaufzeit | 50:00 |
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Rezensionen

Zaal ist ein 2002 gegründetes Projekt des italienischen Musikers Agostino Macor. Dieser ist ansonsten Tastendrücker für die Retroprogger La Maschera di Cera, daneben ist er auch in weiteren Projekten aus dem Umfeld von Fabio Zuffanti tätig. Das Zaal-Debüt La Lama Sottile erschien 2004.
Zu den vier Stammmusikern kommen noch einmal ebenso viele Gäste, darunter auch der schon erwähnte Fabio Zuffanti. Die abgesehen von ein paar gelegentlich eingespielten Stimmen komplett instrumentalen Stücke verbinden auf geschickte Weise Retro-Prog und Jazzrock. Obwohl es sich hier um das Projekt eines Keyboarders handelt - Macor hat alle Stücke komponiert - stehen die Tasteninstrumente keineswegs im Vordergrund. Zwar wird ein umfangreiches Arsenal davon aufgeboten, meist analoger Art (oder zumindest so klingend), diese bieten aber mehr so eine Art Grundierung der Musik. Die kann allerdings durchaus kräftig ausfallen, kommt gerne in Form schwelgerischer Klänge des Mellotrons, satter Orgel oder flotter Synthiesolos. Mehr als einmal kommen da Erinnerungen an die alten Genesis auf.
Zaal sind aber keineswegs ein Klon, denn wie schon erwähnt, verbinden sie diese retroproggigen Klänge mit Jazzrock, gerne auch in ein und demselben Stück. Da lässt Macor anstelle schwelgerischer Klangbögen das Klavier swingen, Sergio Caputo fiedelt fröhlich dazu und bringt gelegentlich einen leicht folkigen oder auch mal orientalischen (Il Destino di Haghia Sofia, einer der Höhepunkte des Albums) Anstrich rein. Wenn dazu noch Bassist Maurizio Bavastro zum Cello wechselt, wie in Progress, kommt sogar etwas kammerrockige Atmosphäre auf. Überhaupt, Progress ist neben dem erwähnten Il Destino di Haghia Sofia für mich das schönste Stück dieses Albums. Vom kammerrockigen Auftakt wechselt zu einem wunderbaren symphonischen Teil, der mit seinen Banks'schen Keyboards und deutlich Hackett-inspirierter Gitarre von Genesis stammen könnte, wären da nicht immer wieder die kräftigen Einsätze der Streicher; nach einem jazzigen Zwischenspiel wechselt es wieder zum symphonischen Prog zurück, und Macor lässt das Mellotron ordentlich schmachten. Oder ist das doch Tony Banks?
Manchmal mutieren Zaal aber auch ganz zum Jazzquartett, so im swingenden Naan, wo sie nur mit Klavier, Kontrabass, Schlagzeug und Saxofon agieren. Ziemlich aus dem Rahmen fällt Il Cannocchiale. Zu sporadischen Tönen des E-Pianos und Soundscapes-artiger, schwebender E-Bow-Gitarre hört man verschiedene Stimmeinspielungen (z.T. in Deutsch), die wohl aus Filmen stammen.
Das Ganze fließt recht unaufgeregt aus den Boxen, nie wird es laut oder gar wüst. Trotzdem driftet die Musik nicht in seichte Gewässer ab, dafür sind die Stücke zu abwechslungsreich und vertrackt aufgebaut, und insbesondere die Violine sorgt auch immer wieder für ein paar gemäßigt kantige Passagen. Hier und da würde die Musik dann aber doch ein bisschen "Schmackes" vertragen. Dennoch ein schönes Teil!
| Anspieltipp(s): |
Il Destino di Haghia Sofia, Progress |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
9.9.2011 |
| Letzte Änderung: |
9.9.2011 |
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