Pavel Fajt & Pluto
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Indies Records |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Vaclav Bartos |
Vocals |
| Petr Zavadil |
Guitar, Vocals |
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| Tomas Fröhlich |
Bass, Vocals |
| Pavel Fajt |
Drums, Percussion, Sound Wheel |
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Gastmusiker
| Iva Bittova |
Voice |
| Rajesh Mehta |
Trumpet |
| Milan Nytra |
Keyboards |
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| Roman Racek |
Vocals |
| SKoLKa KaPeLKa |
Childrens Choir |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Kohout
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5:28
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| 2. |
Tbilisi
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5:00
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| 3. |
Vres
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4:10
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| 4. |
Flageolety
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4:51
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| 5. |
Lhar
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3:35
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| 6. |
Sudety
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2:59
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| 7. |
Pro Johanku
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3:46
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| 8. |
Vzdousek
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3:14
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| 9. |
Tak Tady
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3:16
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| 10. |
Nevidim
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5:23
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| 11. |
Jeleni
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3:48
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| 12. |
Buvoli
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4:39
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| Gesamtlaufzeit | 50:09 |
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Rezensionen

Mitte der 90er Jahre startete der aus Brno stammende Schlagzeuger Pavel Fajt (vormals bei Dunaj - siehe "Rosol") ein neues Bandprojekt. Das Ganze firmierte als Pavel Fajt & Pluto und umschloss neben Fajt noch den Sänger Vaclav Bartos, den Gitarristen Petr Zavadil und den Bassisten Tomas Frölich. Später nannte sich die Band nur noch Pluto. Im Sommer 1996 spielten Pluto, unterstützt von einigen Gastmusikern, ihr Debütalbum ein, welches noch im selben Jahr von Indies Records veröffentlicht wurde.
"Pavel Fajt & Pluto" kommt (kam - die Scheibe ist natürlich schon seit längerem vergriffen) in einem dreiteiligen, blauen Pappfaltteil, das mit allerlei silbernen Sternen bedruckt ist. Die CD steckt unter zwei Laschen im Mittelteil, daneben ist der Tierkreis abgedruckt. Jedem Sternzeichen ist einer der 12 Songtitel zugeordnet. Ob da ein tieferes Konzept dahinter steckt, kann ich aber mangels Tschechischkenntnissen nicht ergründen. Gesungen wird nämlich durchweg in jener Sprache, was der Musik im Übrigen einen sehr eigenen Charakter verleiht.
In musikalischer Hinsicht wird hier Verwandtes zu dem Geboten, was die Quasi-Vorgängerformation Dunaj im Angebot hatte, allerdings etwas filigraner und auch komplexer dargeboten. Einen recht eigenen, ziemlich ungewöhnlichen Avantrock/Artpop spielen Pluto hier, der Beefheartsche Schrägheit und sperrig-komplexe Instrumentalarbeit mit seltsamen Harmonien paart, die von tschechischen Volksliedern zu stammen scheinen. Dabei rockt das Ganze reichlich, oft bestimmt von der wirklich hervorragenden, ausgesprochen vielseitigen Bassarbeit Fröhlichs, der meist zusammen mit Fajt an allerlei möglichem und unmöglichem Schlagwerk die Hauptmasse der hier zu hörenden, oft motorisch voranschreitenden Klänge bestreitet.
Gesungen wird ausgiebig, in Tschechisch - wie schon erwähnt -, auch recht sperrig und kantig, rauh-schneidend und expressiv, was aber sehr gut zu dieser Musik passt. Bei einigen Stücken sorgt zudem Iva Bittova mit ihrem weichen Alt und in zwei Nummern ein Kinderchor für interessante stimmliche Kontraste. Dazu kommt Petr Zavadils eher zurückhaltende, aber sehr kantige E-Gitarre, die oft so klingt, als würde der Gitarrist die Saiten seines Instruments mit einem Löffel (oder einem ähnlichen Metallobjekt) bearbeiten. Zudem sorgen Gäste an Tasten und Trompete für weitere klangliche Abwechslung.
"Pavel Fajt & Pluto" ist ein wirklich beeindruckendes Album geprägt von einer eigenartigen, harmonischen Schrägheit. Elegant, tiefgründig, bizarr, mitunter sehr schräg und wüst, oft aber auch wunderschön (man höre z.B. "Flageolety") wird hier musiziert. Wer die CD noch irgendwo findet und eigenartige, schräg-harmonische Songs schätzt, der sollte zuschlagen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.9.2011 |
| Letzte Änderung: |
7.9.2011 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pluto
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 1998 |
Tri |
12.00 |
1 |
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