TeTsuo Big Band
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Arnaud Millan |
Guitars, piano, vocals |
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| Alexis Toussaint |
Drums, percussions |
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Gastmusiker
| Elyas Khan |
Vocals, guitar, banjo, percussions |
| Romain Baudoin |
Hurdy Gurdy |
| Bruno Perrault |
Ondes Martenot |
| Julien Gefflot |
Xylophone, percussions |
| Loic Saint-Paul |
Trumpet, percussions, vocals |
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| Annabelle Lecoq |
Cello |
| Mateu Baudoin |
Violin, percussions, vocals |
| Charley Rose |
Saxophones, percussions, vocals |
| Gonzalo Esteban |
Bass Clarinet |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Body Map
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1:28
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| 2. |
Teeth And Bones
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5:31
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| 3. |
Twisting Magnets
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4:07
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| 4. |
A Door in a Skull
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4:25
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| 5. |
Une Trappe dans la paume de la main
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5:29
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| 6. |
The day Pigs will fly
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5:04
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| 7. |
Chirurgical Chill
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7:10
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| 8. |
Bill's Men
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6:38
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| 9. |
Gargantua
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1:48
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| 10. |
Divine Brats
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5:55
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| 11. |
Deeper, Deeper, Deeper
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3:40
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| Gesamtlaufzeit | 51:15 |
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Rezensionen

Der Plan, eine Orchester-Version von "Cousu Main" aufzunehmen und mitzufilmen, war mir schon länger bekannt, nur muss ich ganz ehrlich zugeben, dass ich nicht wirklich damit gerechnet hatte, dass es auch wirklich einmal dazu kommen würde. Träumen geht zwar immer, aber schließlich stellt so etwas ein Unterfangen dar, das nicht nur einiger Vorbereitung, sondern auch der nötigen pekuniären Unterstützung bedarf. Hinzu kommt, dass die Zahl derer, die auf eine solche Neuvertonung warten, verschwindend gering sein dürfte, denn TeTsuo sind nicht mal in ihrem Heimatland ein Megaseller. Dass es dennoch klappte, liegt wohl zum einen an der überaus gut funktionierenden Szene (die sich selbst Collectif A Tant Rêver Du Roi nennt und ihr eigenes Label ATRDR betreibt) in der südfranzösischen Stadt Pau, zum anderen ist es auch der regionalen Kulturförderung zu verdanken, dass das Konzert nicht nur stattfinden, sondern sogar recht professionell mitgefilmt werden konnte. Als (semi-) prominenten Gast konnte das Duo außerdem Nervous Cabaret-Sänger Elyas Khan gewinnen, der ja bereits auf "Cousu Main" (und übrigens auch auf dem letzten Album von The Book of Knots) bei einem Song mit von der Partie gewesen war und seine Solo-Tour freundlicherweise um die Proben und den Aufführungstermin herum plante, damit er die beiden sympathischen Franzosen unterstützen konnte.
Nach dem Motto "Wenn schon, denn schon" ließen sich diese bei der Auswahl der Instrumente nicht lumpen, denn neben vergleichsweise gewöhnlichen Instrumenten wie Gitarre, Schlagzeug, Trompete, Cello, Violine, Saxophon, Banjo, Xylophon und Bassklarinette stellten sie einen Hurdy Gurdy (Drehorgel)-Spieler vorne auf die Bühne und platzierten weiter hinten noch jemanden, der ein nicht minder obskures Instrument namens Ondes Martenot (eine Art Theremin mit Klaviertastatur) bedienen durfte.
Das sind natürlich Hingucker, die vom einen oder anderen falsch gesungenen Ton ablenken und den insgesamt recht rohen und nicht immer ausgewogenen Sound schnell vergessen lassen. Dank der vielen äußerst gelungen platzierten Kameras kann man sich auf jeden Fall ein sehr gutes Bild von diesem Konzert machen, das im wahrsten Sinne des Wortes einmalig gewesen sein dürfte, denn diesen Aufwand wird man wohl eher nicht noch einmal betreiben können. Was hier innerhalb weniger Proben und mit viel Arrangement-Vorarbeit auf die Bühne des Maison de L'Etudiant in Pau gebracht wurde, ist mehr als beachtlich, so dass sich übermäßig kritische Spitzfindigkeiten hinsichtlich Sound, Bildregie, musikalischer Umsetzung und dementsprechend auch eine abschließende Note für mich definitiv verbieten, wobei das aber mitnichten heißen soll, dass es überhaupt so furchtbar viel zu kritisieren gegeben hätte. Hier handelt es sich nun mal nicht um eine Hochglanz-Produktion, sondern um eine Herzensangelegenheit, die nur mit allergrößtem Einsatz gestemmt werden konnte. Zu sehen, wie die Musiker (allen voran Sänger/Gitarrist Arnaud Millan) nach anfänglich deutlich zu erkennender Anspannung immer lockerer werden, ist einfach nur schön. Am Ende bei der Zugabe "Deeper, deeper, deeper" ist allen Beteiligten deutlich anzumerken, wie glücklich und erleichtert sie sind, weil alles so gut geklappt hat. Und dass sie selbst gut finden, was sie da veranstalten, nimmt man ihnen sowieso durchgängig sehr gerne ab.
Für den wirklich lächerlichen Betrag von 12 Euro (inkl. Versand!) kann (und sollte) man sich diese DVD, die dem Preis zum Trotz in einem recht edel wirkenden Digi daherkommt, direkt beim Label bestellen, denn wie sagte meine Oma immer: "Für das Geld kann man sich das zuhause nicht selbst machen!"
| Anspieltipp(s): |
Une trappe dans la aume de la main, Chirurgical Chill, Deeper3 |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.10.2011 |
| Letzte Änderung: |
5.7.2012 |
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