Nucleus
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Unundeux/Cargo |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Matthias Gathof |
guitar |
| Sebastian Gathof |
drums |
| Julien Heinrich |
bass/piano |
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| Felix Kisseler |
vocals |
| Martin Scheele |
guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Place of fear
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1.44
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| 2. |
80 Gy
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2.27
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| 3. |
Bob's song
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2.46
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| 4. |
Biorobot
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1.03
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| 5. |
Permafrost
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3.15
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| 6. |
Arktis Winter
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1.48
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| 7. |
Guernica
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2.26
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| 8. |
They Always Return
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5.05
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| 9. |
Touched by an unknowing
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2.47
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| 10. |
John(ny)Doe
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1.31
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| 11. |
To dig a (W)hole in the void
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2.07
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| 12. |
Concrete & Nosebleed
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3.15
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| 13. |
Behind
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4.54
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| Gesamtlaufzeit | 35:08 |
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Rezensionen

Normalerweise wollen wir den zahlreichen Metal-Fanzines keine direkte Konkurrenz machen. Aber sobald uns eine Portion geballter und technisch perfekt dargebotener Prog-Tech-Death Metal-Grindcore-Wucht über den Weg läuft, wie beispielsweise das Debütwerk von Vaulting aus Wiesbaden, sobald mir (habe ich vorher "uns" gesagt?) so etwas widerfährt, kann ich bald nicht anders, als zu meinen, wo sollten denn solche Werke sonst besprochen werden, wenn nicht auf Seiten, die möglichst breites Spektrum des progressiven Rock abdecken möchten? In diesem Zusammenhang möchte ich daran erinnern, dass wir schon zumindest geistig verwandte Formationen auf unseren Seiten haben, wie z.B. Pavor, Orthrelm, Gojira, Dysrhythmia, Death, Gorguts oder Meshuggah. Wenn es also um den sog. Progressive Rock geht ist uns (oder zumindest einigen von uns) kein Growl zu fies, kein Gitarrengriff zu abgefahren. Die extremen musikalischen Kraftanstrengungen von Vaulting in Gestalt von ständigen Tempiwechseln, überraschenen Wendungen, Sekundenstops sowie akrobatischen Übergängen und musikalischen Achterbahnfahrten werden von amtlichen Death Metal-Growls gekrönt. "Nucleus" wirkt auf mich immer wieder wie ein Sprung von der Felskante, wobei der Ablauf der darauffolgenden Sekunden unfallfrei durchgeplant und virtuos umgesetzt wurde. Die Musiker praktizieren auch gerne Kontraste. So wird die Scheibe von "Place of fear" eröffnet, was sich als lyrisch-melancholisches Gitarrenduo präsentiert. Zum Kontrastprogramm gehören auch die kurzen Klavier-Solo-Instrumentals sowie der angejazzte erste Teil von "Behind". Ganz meisterhaft dann der Anfang von "They always return", in dem das Quintett gleich wie zwei rhythmisch zueinander leicht verschobene Combos zu agieren versucht. An alle, für die auch extrem technischen und extrem fies dargebotenen Spielarten des Progmetal ihre Berechtigung haben: "Nucleus" von Vaulting sollte nicht ungekauft bleiben!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.10.2011 |
| Letzte Änderung: |
7.10.2011 |
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