Left of Mind
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Shan Abbey |
guitar |
| Tim Adderley |
drums |
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| Ben Norvill |
bass |
| Joel Woolf |
vocals,saxophone |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Left of Mind
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4.29
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| 2. |
Animals Cannibals
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2.54
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| 3. |
Rough Shuffle
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3.55
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| 4. |
In the Balance
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4.53
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| 5. |
Finish
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2.03
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| 6. |
Creepy
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3.29
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| 7. |
Daggers
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4.10
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| 8. |
Time Minus Five
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5.18
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| Gesamtlaufzeit | 31:11 |
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Rezensionen

"Left of Mind" ist die zweite EP der australischen Piraten. Bei einer Dauer von unter 30 Minuten muss sich das Quartett auch besonders anstrengen, um seine Qualitäten überzeugend rüberzubringen. Der eröffnende Titeltrack verbindet komplexes, treibendes Rhythmusfundament von Heavy Prog a la Rush mit launischem, elektronisch verfremdetem Sprechgesang, der an Elektronik-Art-Pop-Acts wie Prodigy erinnern kann. Flirrende elektronische Sounds und hochkomplexe Rhythmen, dazu ein Saxsolo: das ist wohl Mathrock, der mit Avant-Spacerock flirtet. In "Animals Cannibals" wird Heavy Prog durch Industrial- und Nu Metal-Elemente ersetzt. In dem Sprechgesang glaube ich den Geist von Voivod herauszuhören.
Rough Shuffle" bietet enormes Abwechslungreichtum: knallharte Riffs treffen auf Sax- und Flötenparts, die in dieser Umgebung um ihr Überleben kämpfen müssen. Dem Saxophonisten bleibt also nichts anders übrig, als einige King Crimson-Horror-Solos abzuliefern. "In the Balance" klingt wie von einer Rockband gespielter, elektronisch eingefärbter Artpop. "Finish" ist ein zartes Instrumental nur für Saxophon (das wie eine Klarinette klingen will) und begleitende Gitarre. "Creepy" musiziert im schleppenden Tempo mit schneidender Gitarre und dramatischen Saxsolos. Das treibende "Daggers" platzt da derart unvermittelt hinein, dass ich anfangs glaubte die Scheibe hätte einen Sprung. Das Stück bietet die gleichen Qualitäten, wie beispielsweise das Titelstück, oder "Animals Cannibals", nur dass die repetitiven und komplexen Gitarrenfiguren mehr im Vordergrund stehen. Das ist präzise organisierter, aggressiver Progressive Rock, der Freunden von King Crimson und dergleichen zusagen dürfte. Man liest, Adrian Belew hatte das Ganze gut gefallen. Es ist ohne Weiteres nachvollziehbar. "Time minus five" bewältigt mühelos die Verschmelzung von rasantem Spacerock mit Hardrockriffs a la Led Zeppelin und Elementen des Math- und Avant-Rock. Hervorragend!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.11.2011 |
| Letzte Änderung: |
1.11.2011 |
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