Sen Balik Degilsin Ki
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Baykus Müzik |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Ahmet Kenan Bilgiç |
Vokal, gitar |
| Gökçe Gürçay |
Davul |
| Okan Kaya |
Bas, geri vokal |
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| Ömer Öztüyen |
Viola |
| Serkan Emre Çiftçi |
Trompet |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Vigeland
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6:11
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| 2. |
Esinti
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8:10
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| 3. |
Akvaryum
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9:48
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| 4. |
Igloo
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6:25
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| 5. |
Kadibostan
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7:11
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| 6. |
Sanki
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5:37
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| 7. |
Baboyi Yerki
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5:59
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| 8. |
Sustum
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7:33
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| 9. |
Nayu
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2:23
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| Gesamtlaufzeit | 59:17 |
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Rezensionen

Gevende sind eine aus Istanbul stammende, türkische Band, die sich im Jahre 2000 gründeten. Im Jahre 2006 spielten sie ihr Debut mit Namen "Ev" ein, das sich irgendwo zwischen typischer, akustischer Balkan-Musik und Jazz einordnen lässt. Seitdem haben sie auf diversen Festivals gespielt und haben aus allen Ländern, wo sie waren, musikalische Einflüsse aufgenommen. So kommt es, dass sich ihr Zweitlingswerk "Sen Balık Değilsin ki" (wofür ich leider keine Übersetzung gefunden habe) deutlich gereifter präsentiert.
Die Musik zu kategorisieren fällt schwer, da sich die Band sicherlich nicht in der Tradition des Progressive Rock sieht. Die Balkan-Elemente des Erstlings jedenfalls sind weitgehend verschwunden, die Musik orientiert sich stark in westliche, mittel- bis nordeuropäische Gefilde. Auffällig ist, dass der Gitarre keine besondere Bedeutung zukommt und sie sich neben Bass und Schlagzeug in die Rhythmusfraktion einsortiert. Stattdessen sind hier die Geige und insbesondere die Trompete die führenden Instrumente. Diese wird gekonnt mal Miles-Davis-artig jazzig verspielt, mal kraftvoll ausdrucksstark, jedoch immer sehr geschmackvoll geblasen.
Den Gegenpol dazu bildet der Gesang, der im Gegensatz zur Musik überhaupt nichts westliches an sich hat, sondern sehr stark in der nahöstlichen Tradition verwurzelt ist. Auch wenn sich die Sprache türkisch anhört, so soll es doch nur ein lautmalerischer Gesang sein, in dem sich jede Sprache wiederfinden soll. Gerade die ungewohnte Harmonik und die häufig melancholische Stimmung machen den besonderen Reiz der Musik aus.
Als Gastmusiker konnte der renommierte norwegische Jazz-Gitarrist Eivind Aarset für einen Song gewonnen werden, den ich aber ehrlich gesagt nicht wirklich heraushören kann.
Der gemeine Neo- oder Retroprogger wird mit dieser Musik vermutlich wenig anfangen können. Umso mehr hingegen der geneigte jazz-affine Hörer, der sich eine Verbindung aus skandinavisch-geprägtem Jazz mit orientalischen Einflüssen vorstellen kann. Und sicherlich kann auch, wer gemäßigten RIO/Avant mag, hier einmal reinhören. Dicke Empfehlung!
| Anspieltipp(s): |
im Opener "Vigeland" finden sich bereits alle Merkmale, die die Musik ausmachen |
| Vergleichbar mit: |
nordeuropäischer Jazz mit orientalischen Einflüssen |
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| Veröffentlicht am: |
3.12.2011 |
| Letzte Änderung: |
3.12.2011 |
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