Pingvin
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| t. elo |
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| J. laiho |
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| j. lehtisalo |
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| m. rintala |
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| m. rättö |
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| t. leppänen |
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| t. niemelä |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
leaves
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4:52
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| 2. |
gentle park
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5:31
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| 3. |
dagger
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2:56
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| 4. |
submarine
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4:35
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| 5. |
ballroom
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4:27
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| 6. |
fish
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8:05
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| 7. |
messerschmitt
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7:35
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| 8. |
vostok 2
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8:48
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| 9. |
cresvent
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8:44
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| 10. |
t-ford
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7:12
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| 11. |
lumikko
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4:59
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| 12. |
kettu
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6:16
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| Gesamtlaufzeit | 74:00 |
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Rezensionen

Nach zwei EPs ("Mortalaattori", 1996, und "Music for Supermarket", 1997) legten Ektroverde 1998 ihr erstes Vollängen-Album vor. Ektroverde bestand (die Band hat seit 2003 nichts mehr von sich hören lassen) in der Regel aus Mitgliedern von Circle, weiteren Musikern aus deren Umfeld und Mika Rintala alias Verde, Multiinstrumentalist, Elektroniktüftler und Bastler von Synthesizern und anderen elektronischen Klangerzeugern. Stilistisch ließen sich die Produktionen von Ektroverde schwer festmachen, bewegten sich aber irgendwo im Grenzgebiet von Neokrautigem, Elektronik, Jazz und Postrock.
"Pingvin", veröffentlicht als vierte CD bei Ektro Records (deren Katalog Freunden von krautog-postrockig-experimentellen Klängen nur wärmstens ans Herz gelegt werden kann), bietet in aufnahmehistorischer Hinsicht dreierlei. Einmal gibt es hier das eigentliche Album (die Stücke 1-6), Studioaufnahmen vom Februar und März 1998, dann als Bonus vier Nummern, die im ebenfalls im Februar desselben Jahres live mitgeschnitten wurden (die Tracks 7 bis 10) und schließlich 2 Stücke, die im selben Zeitraum im Studio eingespielt wurden, ursprünglich als Single veröffentlicht werden sollten, dann aber als weiterer Bonus hier angehängt wurden.
Einen krautigen Postrock haben Ektroverde hier im Angebot, der sich an die mehr oder weniger zeitgleich entstandene Musik von Circle anlehnt (siehe z.B. das Album "Zopalki"), aber etwas jazziger aus den Boxen kommt. E-Gitarren, Bass und Schlagzeug bestimmen hypnotisch-monoton dahin gleitend die Musik, mitunter - in rhythmischer Hinsicht - ein wenig an die repetitiven Muster von Can erinnernd, angereichert mit sehr jazzigen Piano- bzw. E-Pianolinien und allerlei elektronischen Klängen und Sounds. Ab und an bit es zudem noch seltsamen Gesang in Finnisch.
"Pingvin" bietet eine Art von jazzigem Postrock, der sehr lebendig, intensiv und versehen mit einem sehr eigenen, sperrig-nordischen Charakter aus den Boxen sprudelt. Hätten Can ein Jazz-Album aufgenommen, vielleicht unterstützt von Steve Miller an den Tasten (hier verkörpert von Mika Rättö am E-Piano), wäre vielleicht etwas Ähnliches wie dieses Album dabei herausgekommen. Wer krautige Seltsamkeiten aus Finnland schätzt sollte sich nach diesem, leider schon seit Langem vergriffenen Album umschauen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
16.12.2011 |
| Letzte Änderung: |
13.1.2012 |
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